15 Mai 2009

Grosses Echo auf Watsantraining in Augsburg

Zusmarshausen-Rücklenmühle (AL) - Nun schon zum zweiten Mal rückte der Jugendzeltplatz Rücklenmühle bei Zusmarshausen in den Fokus der internationalen Rotkreuz-Arbeit. So konnte der Vorsitzende des Roten Kreuzes im Augsburger Land, Max Strehle, am Wochenende Spezialisten für Wasseraufbereitungsanlagen des kanadischen, des österreichischen, deutschen und bayerischen Roten Kreuzes zu einem Trainingslehrgang dort willkommen heißen. Der Zeltplatz Rücklenmühle mit der Zusam bot ideale Voraussetzungen.
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07 Mai 2009

Rotes Kreuz Steyr auf Einkaufstour

STEYR. Die Mitarbeiter des Gesundheits- und Sozialamtes übersiedeln im Sommer ins neue Amtshaus Reithoffer. Das Rote Kreuz wird das Haus Redtenbachergasse 3 erwerben und will so den bestehenden Standort langfristig absichern.

Eine Sorge von manchen Nachbarn zerstreut Bezirksrettungskommandant Urban Schneeweiß zu Beginn des OÖN-Gesprächs: „Ich verbürge mich dafür, dass an diesem Standort keine Flüchtlinge untergebracht werden.“

Die Aufgaben des Roten Kreuzes in Steyr nehmen laut Schneeweiß nach wie vor stetig zu. „Wir sind in unserer Dienststelle platzmäßig schon wieder am Limit.“ So müssten Patienten des Ärztenotdienstes im Vorraum warten, das Jugenrotkreuz sei im Keller untergebracht und die Habseligkeiten des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) wären in ganz Steyr eingelagert.

Die neue Liegenschaft in unmittelbarer Nachbarschaft der Rotkreuz-Dienststelle soll da Entspannung bringen und ab Juli unter anderem Platz für den Ärztenotdienst, Jugendrotkreuzgruppen, das KHD-Lager und den Rotkreuz-Lkw bieten. Das Gebäude wird in den nächsten Jahren in Etappen generalsaniert werden. Die 800.000 Euro muss das Rote Kreuz Steyr hauptsächlich aus Spendengeldern aus eigener Kraft aufbringen. Die Vergrößerung des bestehenden Standortes um rund ein Drittel und die damit verbundene Investition sieht Schneeweiß als Standortsicherung. „Andernfalls hätten wir in fünf bis zehn Jahren einen Neubau auf der grünen Wiese überlegen müssen.“
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Quelle: ooeNachrichten
Bild: Nachrichten

15 April 2009

Funkamateure helfen nach Erdbeben

Bei dem Erdbeben in den italienischen Abruzzen ist auch das öffentliche Telekommunikationsnetz stark in Mitleidenschaft gezogen worden.

Dutzende von italienischen Funkamateuren helfen mit, die Kommunikation ins Katastrophengebiet und innerhalb der betroffenen Region aufrechtzuerhalten. Die Frequenzen 3640 kHz und 7045 kHz wurden in Italien als Notrufkanäle deklariert. Sie sollten in Europa von jeglichem anderen Funkverkehr freigehalten werden.

Seit jeher haben es Funkamateure als ihre Verpflichtung angesehen, in Notfällen ihr Wissen und ihre Technik im Einsatz für das allgemeine Wohl zur Nachrichtenübermittlung zu nutzen.

Der Amateurfunk funktioniert auch dann noch, wenn Katastrophen alle kommerziellen Nachrichtenverbindungen zerstört haben. Bei zahlreichen Notfunkübungen und Einsätzen haben Funkamateure vor Ort unter Beweis gestellt, dass sie jederzeit in der Lage sind, die Behörden effektiv zu unterstützen. Funkamateure weltweit verfügen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene über eine große Zahl flexibler, unabhängiger Stationen sowie über gut ausgebildete Fachleute, die wissen, wie mit geringen Mitteln und unter schwierigen Umständen der Funkkontakt aufrechterhalten werden kann.

Das Engagement der Funkamateure des Amateurfunkverbandes Associazione Radioamatori Italiani (ARI) war bereits am Mittag nach dem Erdbeben Teil der Berichterstattung im „Telegiornale“ des Fernsehsenders RAI. Ausschnitte daraus sind auf dem Videoportal Youtube auf youtube veröffentlicht.
Quelle: Rettungsdienst.de
Bild: Symboldarstellung

comming soon

Was: Internationales WatSan-Training
Wann: Do. 30. April bis So. 3. Mai. 2009
Wo: Zusmarshausen-Gabelbach bei Augsburg - Bayern

Was: ERU WatSan - International Workshop/Modules M15 and M40
Wann: Sa. 6. Juni bis So.14.Juni.09.
Wo: Laubegg, Steiermark

Was: Solferino 2009
Wann: Di. 23. Juni bis Di. 30 Juni 2009
Wo: Solferino, Italien mehr...

Was: Off-Road Training / Fahrsicherheitstraining ÖAMTC
Wann: Mo. 15. Juni bis Di. 16. Juni 2009
Wo: Stotzing, Burgenland, Österreich

Was: WatSan Übungswochenende mit dem Kroatischen Roten Kreuz
Wann: Fr. 24. April bis So 26. April 2009
Wo: Steyr

Was: Ferienaktion FreeStyleCard09
Wann: Mi 15. Juli bis Do 16. Juli 2009
Wo: Steyr

Was: Bundeskatastrophenübung 2009 „TEMPEST“
Wann: Do 17. September bis So. 20. September
Wo: Steiermark

Wenn du an einem der Termine Interesse hast, wende dich vertrauensvoll an gerhard, Wolfgang oder Rudi.

Simbabwe-Dollar "abgeschafft"

In Simbabwe ist in den letzten Wochen etwas Bemerkenswertes passiert: Die zu Jahresbeginn noch leeren Regale in den Supermärkten haben sich mit Waren gefüllt. Zeitgleich sinken die Preise der Lebensmittel, nachdem sie sich noch vor zwei Monaten fast täglich verdoppelt hatten. Vor Banken, Tankstellen und Bäckereien schwinden die Warteschlangen.

Dass sich die Lage in dem von Staatschef Robert Mugabe ruinierten Land zumindest nach außen hin leicht gebessert hat, verdanken die Machthaber in Harare allein der Tatsache, dass inzwischen fast alle Transaktionen im Land legal in US-Dollar abgewickelt werden. Die eigene Währung, der Zimbabwe Dollar (Z$), ist angesichts der Hyperinflation vollkommen wertlos. Man findet ihn überall – in Mülleimern oder auf Bürgersteigen, nur nicht in Ladenkassen oder im Portemonnaie der Menschen.
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10 April 2009

Bundesheer sucht die besten Fotos von Auslandseinsätzen

Ob Friedenssicherung, humanitäre Hilfe oder Katastrophenhilfe: Das Österreichische Bundesheer hilft auch im Ausland wo es kann. In den letzten Jahrzehnten standen tausende österreichische Soldaten im Dienste des Friedens oder halfen den Menschen bei Katastrophen - im kommenden Jahr blickt das Heer bereits auf 50 Jahre Engagement im Ausland zurück.

Auch beim Fotowettbewerb 2009 dreht sich daher alles um die Auslandseinsätze des Bundesheeres. Egal ob historische Aufnahmen oder aktuelle Fotos - das Heer sucht die besten Bilder. Sie haben Auslandseinsätze des Bundesheer auf Foto festgehalten? Oder waren bei Einsatzvorbereitungen mit der Kamera dabei? Schicken Sie uns Ihre besten Fotos und holen Sie sich Geldpreise von insgesamt 4.300 Euro (1.000 Euro für den ersten Platz) sowie weitere attraktive Sachpreise!
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Quelle: Bundesheer
Bild: Bundesheer 1999 in der Türkei; (c) Bundesheer

09 April 2009

Rotkreuz-Mitarbeiter seit Mittwoch im italienischen Erdbebengebiet


Opfer müssen sich auf viele Wochen in Zelten einstellen

Wien/L'Aquila (Rotes Kreuz) - Der Rotkreuz-Mitarbeiter Valentin
Seidler ist seit Mittwoch im Erdbebengebiet in Mittelitalien. "Die Grundversorgung mit Nahrungsmittel und Unterkünften ist gewährleistet", berichtet Valentin Seidler über die Rotkreuz-Hilfe vor Ort. "Was den Menschen fehlt, ist jegliche Zukunftsperspektive.
Sie wissen nicht, wie es weiter geht." Das Rote Kreuz bietet den Opfern neben der Versorgung mit Nahrung und Wasser auch psychosoziale Betreuung an. "Es gibt jeden Tag neue Erdstöße", sagt Seidler. "Solange das der Fall ist, können die Häuser nicht auf ihre Sicherheit überprüft werden. Die Menschen müssen sich auf mehrere Wochen in Zeltunterkünften einstellen. Ob sie dann in ihre Häuser zurückkehren können, ist ungewiss."
Das öffentliche Leben in L’Aquila ist lahmgelegt, Geschäfte haben geschlossen. Das Rote Kreuz bereitet täglich mehr als 22.000 Mahlzeiten in Feldküchen zu. "Die Stadt wird künstlich am Leben erhalten. Die Versorgung und die Betreuung der Opfer ist sehr
arbeits- und kostenintensiv", so Seidler. "Hier ist auch finanzielle Unterstützung des Österreichischen Roten Kreuzes notwendig."
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: nydailynews.com
Das Österreichische Rote Kreuz bittet um Spenden: PSK, Blz. 60.000, Ktnr.: 2.345.000, Kennwort: Erdbeben Italien

06 April 2009

Einheiten des Italienischen Roten Kreuzes helfen Erdbebenopfern

Heute Früh um 3:32 lokaler Zeit hat sich ein folgenschweres Erdbeben in der Region L´Aquilla, ereignet, bei dem viele Todesopfer und Verletzte zu beklagen sind. Hunderte Verletzte werden vom Zivilschutz und vom Italienischen Roten Kreuz versorgt. Viele Gebäude in der Region wurden zerstört, rund 15.000 Gebäude sind beschädigt. In der Region wurde der Notstand ausgerufen.

Die Italienischen Zivilschutzbehörden haben die Situation mit eigenen Einheiten unter Kontrolle und haben bis jetzt keine internationale Unterstützung angefordert. Das Italienische Rote Kreuz ist vor Ort und hat sein nationales Führungszentrum für Katastrophen aktiviert. Hilfsgüter, medizinisches Material und Kücheneinheiten des Roten Kreuzes werden derzeit in die Region entsandt. Auch die Italienischen Rotkreuz-Rettungshundestaffeln sind alarmiert.
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: alertnet.org

04 April 2009

46 Leichen in einem Container entdeckt

Im Grenzgebiet zu Afghanistan hat die pakistanische Polizei einen grausamen Fund gemacht: Unweit der Stadt Quetta in der Provinz Beluchistan fanden sie in einem Schiffscontainer auf einem Lkw rund 110 Menschen. Sie sollen überwiegend aus Afghanistan stammen. 46 Personen waren den Angaben zufolge bereits erstickt. 45 Menschen seien bewusstlos gewesen und seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte die Polizei mit.

Der Fahrer des Lkw und sein Beifahrer seien geflohen, so die Vermutung der Polizei, als sie bemerkten, dass einige der Afghanen gestorben waren. Anwohner hatten den Angaben zufolge Geräusche aus dem Inneren des Containers gehört und die Polizei verständigt. Einige der Überlebenden sagten, sie seien auf dem Weg in den Iran gewesen seien. Gründe dafür nannten sie aber nicht.

Quetta ist die Hauptstadt der gas- und ölreichen Region Baluchistan, die an den Iran und Afghanistan grenzt.
Quelle: Tagesschau.de
Bild: Reuters

03 April 2009

Scanwateraufschulung die zweite


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Originally uploaded by twaooe
Vergangenes Wochenende zog der Tross der lernwilligen TWAler in Obernberg ein. Unter den Fittichen von Andreas H. kämpften die Teilnehmer mit Materialermüdung und Schlechtwetter.

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02 April 2009

Philippinen: Rotes Kreuz bestätigt die Freilassung einer entführten Mitarbeiterin

Genf/Manila (Rotes Kreuz) - Mary Jean Lacaba, Mitarbeiterin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist heute von ihren Entführern freigelassen worden. Die Frau war am 15. Jänner gemeinsam mit ihren Kollegen Eugenio Vagni und Andreas Notter im Süden der Philippinen entführt worden. Die beiden männlichen IKRK-Mitarbeiter sind nach wie vor in der Gewalt der Entführer.
Mary Jean Lacaba, eine philippinische Staatsbürgerin, ist zwar in guter gesundheitlicher Verfassung, allerdings wirkt sie erschöpft und sehr besorgt über das Wohlergehen ihrer beiden Kollegen. "Für Eugenio Vagni und Andreas Notter, für ihre Angehörigen und für das IKRK ist der Albtraum allerdings noch nicht vorbei", sagt Alain Aeschlimann, Leiter der IKRK-Operationen in Asien. "Wir sind glücklich über die Freilassung Mary Jean Lacabas und fordern auch Eugenio Vagni und Andreas Notter unverzüglich und bedingungslos freizulassen.
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: daylife.com

31 März 2009

Wasser steigt in Namibia

Die schlimmsten Überschwemmungen der letzten 50 Jahre betreffen Teile Namibias, Zambias und Angolas. Über 350.000 Menschen sind betroffen. Ein Team von MapAction ist in Namibia seit Ende März im Einsatz um die Humanitären Bedürfnisse darzustellen.

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Quelle: ReliefWeb

27 März 2009

Surprise

Irgendwo hatte sie gelesen, dass die Trinkwasseraufbereitung in Eferding übt und weil sie vor etlichen Jahren bei der Trinkwasseraufbereitung ihre Leidenschaft für die internationale Hilfe entdeckt hatte, machte Edith sich auf ihr einen Besuch abzustatten. Natürlich verlangte das überraschende Zusammentreffen mit der viel Reisenden nach einem ausführlichen briefing.

Edith Rogenhofer...

Local Staff

Sehr zufrieden mit dem Kursverlauf zeigten sich die Teilnehmer der „duckpond09“ die vergangenes Wochenende am Eferdinger Ententeich stattfand.
Wesentlich dazu beigetragen haben folgende MitarbeiterInnen aus Eferding:

Hildegard Gumpoldsberger, die m Freitag das Abendessen kredenzte.


Martin Blaimschein der bewies, dass Stahl nicht das einzige ist, das er kochen kann.

Elfriede Oberleithner die mit ihren Schnitzeln den Sonntag krönte und auf den Namen "Susi" hört.

Herzlichen Dank auch allen anderen die mitgeholfen haben diese vorzubereiten, abzuwickeln und die Spuren zu beseitigen.

Überschwemmungen in Namibia: Bundesheer entsendet Ärztin für United Nations Disaster Assessment and Cooperation Team

Das Österreichische Bundesheer reagiert auf die schweren Überschwemmungen in Namibia und entsendet eine Heeresärztin ins Katastrophengebiet. Oberstleutnantarzt Dr. Silvia Sperandio wird im Rahmen eines "United Nations Disaster Assessment and Cooperation"-Teams bei der Vorbereitung und Organisation eines Rettungs- und Bergeeinsatzes helfen.

"Österreich setzt damit ein Zeichen internationaler Solidarität. Das Bundesheer steht bereit, wenn Menschen in Not unsere Hilfe brauchen", so Verteidigungsminister Norbert Darabos. "Das Bundesheer verfügt über weltweit anerkannte Profis in der humanitären Hilfe."

Seit Jahresbeginn haben schwere Regenfälle zu weitreichenden Überschwemmungen im Grenzgebiet zwischen Namibia, Angola und Botswana geführt und damit eine Notlage größeren Umfanges ausgelöst. Bis zu 300.000 Menschen sind betroffen, bereits 100 Tote wurden gemeldet.

mehr Info:
Zentrum für Satelitengestützte kriseninformation...

Indonesien: nächtlicher Dammbruch fordert 50 Todesopfer

Nach einem Dammbruch in der Nähe der indonesischen Hauptstadt Jakarta sind mindestens 50 Menschen ertrunken. Sie wurden im Schlaf von den Wassermassen überrascht.

Mehrere Dutzend Menschen wurden Stunden nach dem Unglück noch vermisst, wie ein Vertreter des Gesundheitsministeriums sagte. Die Sturzflut setzte am Freitag Hunderte Häuser in einem eng besiedelten Wohngebiet unter Wasser. Die Katastrophe überraschte viele Bewohner im Schlaf. Es wurde befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch steigt.

Größere Kartenansicht
Der zehn Meter hohe Damm im Gebiet von Tangerang brach gegen zwei Uhr morgens, nachdem es zuvor stundenlang heftig geregnet hatte. Etwa 400 Häuser seien überflutet und einige völlig zerstört worden, sagte der Leiter des Krisenstabs im Gesundheitsministerium, Rustam Pakaya. Das Wasser stand mehrere Meter hoch, wie Polizei und Augenzeugen berichteten. Autos wurden von der Flutwelle mitgerissen.

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Quelle: Fokus.de
Bild: google-maps

26 März 2009

Laut WHO nimmt die Zahl der Cholerafälle in Zimbabwe langsam ab

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zahl der Neuerkrankungen deutlich gesunken, auch die Todesrate sei von einem Spitzenwert von fast sechs Prozent der an Cholera Erkrankten im Januar, auf 2,3 Prozent Mitte März gesunken. Die WHO warnte trotzdem vor einer erneuten Ausbreitung der Krankheit.
Die Zahl der Cholera-Neuerkrankungen in Simbabwe ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich gesunken. Die Zahl der registrierten Neuerkrankungen fiel in der Woche zum 14. März auf 2076 gegenüber 3812 in der Vorwoche und rund 8000 Neuerkrankungen wöchentlich im Februar, wie die WHO am Montag in Genf mitteilte. Auch die Todesrate sei von einem Spitzenwert von fast sechs Prozent der Erkrankten im Januar auf 2,3 Prozent Mitte März gesunken.

„Die Situation der Cholera-Ausbrüche verbessert sich aktuell“, teilte die WHO mit. Obwohl die Sammlung und Überprüfung der Daten schwierig bleibe, sei der „Gesamttrend der vergangenen zwei Monate eine sinkende Zahl von Krankheits- und Todesfällen“. Trotz der positiven Entwicklung in fast allen Regionen Simbabwes aber sei die Zahl der registrierten Fälle in der Hauptstadt Harare wieder gestiegen. Die WHO warnte deshalb vor der Gefahr eines erneuten Ausbruchs der gefährlichen Seuche.

Bis vor kurzem hatte sich die Cholera-Epidemie in dem südafrikanischen Land rasant ausgebreitet. Bis zur vergangenen Woche infizierten sich nach WHO-Angaben mehr als 91.000 Menschen mit dem Cholera-Erreger, bei mehr als 4000 Menschen führte die Erkrankung seit Beginn der Epidemie im vergangenen August zum Tod. Cholera wird unter anderem durch verunreinigtes Trinkwasser übertragen und kann unbehandelt schnell zum Tod führen.
Quelle: Fokus.de
Bild: Symboldarstellung

24 März 2009

"duckpond09" in Bildern

Das erste Wochenende "Scanwateraufschulung" liegt hinter uns, und wir sind um einige Erfahrungen reicher.
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hier einige Impressionen....

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20 März 2009

Mönchengladbach: Aus Schlammbrühe wird Trinkwasser

Das nächste Einsatzziel hat Sabine Günnel (Bild re.) schon vor Augen: Simbabwe. In wenigen Wochen wird die Trinkwasser-Expertin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) von Mönchengladbach aus wieder in das afrikanische Land aufbrechen. Kein Neuland für Günnel: Als in Simbabwe vor kurzem die Cholera ausbrach, war sie schon einmal dort – im Gepäck die Trinkwasseraufbereitungsanlage des DRK-Landesverbands, die im Güdderather Katastrophenschutzzentrum lagert. Binnen einer Stunde kann die Anlage aufgebaut sein. Danach ist sie fähig, innerhalb von nur einer weiteren Stunde aus einer schlammigen Brühe 6000 Liter Trinkwasser herzustellen.

Wasser aus der Niers und der Erft

"Wir pumpen das Wasser aus Seen und Flüssen in die Anlage", erklärt Sabine Günnel. Die Leiterin der Fachgruppe Trinkwasseraufbereitung im Landesverband Nordrhein hat beim Einsatz in Simbabwe dazu beitragen können, die Epidemie einzudämmen. Sollte in Mönchengladbach einmal Trinkwasser knapp werden, würde das DRK das nötige Wasser aus der Niers oder der Erft in seine Aufbereitungsanlage pumpen. "In großen Becken, die jeweils 8000 Liter fassen, wird das Wasser chemisch vorgereinigt", erklärt Günnel. Danach werde das Wasser gefiltert und mit Chlor behandelt. "Am Ende haben wir Wasser, das der deutschen Trinkwasserverordnung entspricht." Bei Einsätzen im Inland wird das Wasser vom Gesundheitsamt kontrolliert, bevor es ausgegeben wird.

Große Einsätze, an denen die Mönchengladbacher Anlage zum Einsatz kam, waren zum Beispiel das Oderhochwasser oder die Tsunami-Katastrophe vor Sri Lanka. "Im Ausland werden die Trinkwasseraufbereitungsanlagen des DRK hauptsächlich in Asien und Afrika eingesetzt", erklärt DRK-Mitarbeiter Fritz Matull. Die größte Gefahr sieht er in Dürren: "Wegen des Klimawandels vermute ich, dass wir in Zukunft viele Einsätze haben werden, bei denen wir die Menschen mit Wasser versorgen müssen." Im Inland sei es sehr selten, dass eine solche Anlage benötigt werde. "In Deutschland kann man meist auf Wasserversorger aus anderen Regionen zurückgreifen", erklärt Sabine Günnel.
Quelle: pr-online.de
Bild: Deutsches Rotes Kreuz

19 März 2009

Floh allein im Sudan

In den nächsten Tagen wird der 24-jährige Rotkreuz-Trinkwasserexperte Florian Hofer aus Steyr in den Sudan aufbrechen. Genauer gesagt führt ihn sein dritter Auslandseinsatz in die Region Kordofan im Zentrum des Landes. Dort wird er – gemeinsam mit dem Sudanesischen Roten Halbmond – eine für Mai geplante, großangelegte Schulungsoffensive für die Rotkreuz-Helfer vor Ort vorbereiten.

Die Region Kordofan – im Zentrum des Landes – gehört zu den heißesten und trockensten Gebieten im Sudan. Wasser ist für die Menschen Mangelware und ein sehr kostbares Gut. Häufig bestimmt der tägliche bis zu fünf Stunden dauernde Fußmarsch zur nächsten Wasserstelle den Alltag von Frauen und Kindern.

Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK), das in den letzten Jahren – gemeinsam mit dem Sudanesischen Roten Halbmond – u. a. für die Errichtung von 30 Brunnen verantwortlich zeichnete, startet mit der Entsendung des Oberösterreichers Florian Hofer ein weiteres Hilfsprojekt ganz unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“: So erhalten schon bald vier Provinzen, der immer wieder von Dürreperioden und Überschwemmungen heimgesuchten Region Kordofan – sogenannte „water and sanitation disaster response kits“. Dabei handelt es sich um kleine Wasseraufbereitungsanlagen, die bis zu 5.000 Personen täglich mit sauberem Trinkwasser versorgen können. Die Ausrüstung wird vom ÖRK angekauft und in den nächsten Wochen in den Sudan gebracht. Den notwendigen Lokalaugenschein übernimmt dabei der junge Rotkreuz-Profi aus Steyr: „Meine Aufgabe ist es, in einem ersten Schritt die notwendigen Rahmenbedingungen sicherzustellen: D.h. wir sorgen, wenn nötig, für die entsprechenden Lagerbedingungen und bereiten alle organisatorischen Schritte vor, damit die für Mai 2009 geplante, großangelegte Schulungsoffensive so effizient wie möglich erfolgen kann. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sudanesischen Roten Halbmondes werden im Anschluss von uns (im Mai kommen weitere vier Kollegen) vor allem in der Handhabung der Geräte geschult. Pro Provinz gehen wir von etwa 10 Teilnehmern aus“, gibt der junge Rotkreuzler Einblick in das bevorstehende Hilfsprojekt und freut sich auf seinen dritten Auslandseinsatz.