28 Juli 2007

TWA Wochenende Andorf

Die Ortsstelle Andorf lud das TWA-Team des Landesverbandes OÖ ein seine Leistungen vorzustellen.

Mehrere Jugendgruppen erfuhren in etwa zweistündigen Workshops, bei denen natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kam – wissenswertes zu den Themen internationales Rotes Kreuz, Trinkwasser und die Technik der Trinkwasseraufbereitung in Krisen und Katastrophengebieten. Schlussendlich halfen die Kinder beim Aufbau und der Inbetriebnahme mit, kosteten das produzierte Wasser und durften für ausgelassene Wasserspiele verwenden.
Auch den Rotkreuzmitarbeitern der Ortsstelle stellte das Team um Sigl Martin die TWA vor. Als Dankeschön für die Mühe und die aufgewendete Zeit spendierte der Bürgermeister einen Grillabend.

Danke den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Ortsstelle Andorf für Unterbringung, Verpflegung und die herzliche Aufnahme.

ein paar Impressionen...

Seitens der TWA waren mit dabei: Weidinger Erich, Zach Josef , Perndorfer Gerhard, Hattinger Thomas, Hildenbrand Wilfried, Ausserwöger Robert, Hirzenberger Judith und Sigl Martin.

25 Juli 2007

Abflug des ERU Teams


Heute Nachmittag erfolgte in Wien-Schwechat die planmäßige Beladung eines Transportflugzeuges vom Typ Ilyushin´76 mit den notwendigen Hilfsgütern für den Einsatz der Rotkreuz-Trinkwasserspezialisten. Insgesamt werden rund 25 Tonnen Material zur Wasseraufbereitung mitgenommen - damit können täglich 600.000 Liter Trinkwasser produziert werden.

Der Abflug wird mit 19.00 Uhr erwartet.
Einsatzgebiet des Österreichischen Roten Kreuzes wird die Umgebung der Stadt Qubo Saeed Khan in der Provinz Sindh im Südosten Pakistans sein. Neben der Produktion und Verteilung von Trinkwasser werden sich die "Wasserprofis" auch um die Errichtung und Wiederherstellung von sanitären Anlagen kümmern - nur durch diese sinnvolle Kombination
kann der drohende Ausbruch von Seuchen verhindert werden.
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: Rotes Kreuz

Noch aktuellere Berichte finden sie im Blog zum Einsatz unter http://einsatzpak.blogspot.com
das vom Webmaster des ÖRK eingerichtet wurde und auch Beiträge aus dem Feld bringen soll.

Einsatz für die Flutopfer in Pakistan

Der Pinggauer Markus Lang fliegt heute mit einer Rotkreuz-Einheit nach Pakistan, um nach verheerenden Unwettern Trinkwasser aufzubereiten.

Was er bis zu seinem Abflug heute Mittag noch unbedingt tun will? Markus Lang aus Pinggau legt die Stirn in Falten. "Packen", sagt er und deutet auf eine offene Tasche und einen Rucksack am Boden des Wohnzimmers. Vor wenigen Tagen hat der 32-jährige Rettungssanitäter einen Anruf aus der Rotkreuz-Zentrale in Wien bekommen: Zusammen mit fünf Kollegen wird er nach Pakistan fliegen, wo er im Überschwemmungsgebiet für die Bevölkerung Trinkwasser aufbereiten wird. Es ist sein erster Auslandseinsatz.

Beinahe vier Jahre lang hat sich der Mechaniker-Meister für derartige Missionen ausbilden lassen. Heute ist er im Krisenfall innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit. "Das geht, weil ich in der Werkstatt meines Vaters arbeite", sagt er.

Eine ganze Reihe von Impfungen musste er in den letzten Tagen über sich ergehen lassen. "In einem Seuchengebiet können schon kleine Verletzungen zum Problem werden." Gefahr droht aber auch von der Europäern nicht vertrauten Tierwelt. "Man stellt seine Schuhe nachts besser nicht vors Moskitonetz."

Kurz vor dem Abflug gibt es heute in Wien noch eine Einschulung, wie mit den islamischen Sitten umzugehen ist. Schließlich will man keinen Ärger mit Einheimischen. Im Gegenteil: Die Pakistanis werden im Umgang mit der Wasseraufbereitungsanlage geschult, damit sie sie nach dem Abzug der Rotkreuztruppe in vier Monaten selbst bedienen können. Angst habe er vor seinem Einsatz nicht, sagt Lang, obwohl es immer ein gewisses Risiko gebe. Zumal Pakistan politisch ein instabiles Land sei.

Mit Fassung hat Langs Freundin Regina Feiner die Nachricht von der Abreise ihres Freundes getragen, wie sie selbst erzählt. "Irgendwie rechnet man sowieso ständig damit. Bei jeder Katastrophenmeldung im Radio." Langs elfjährige Tochter urlaubt derzeit in Italien, in einem kurzen Telefonat hat ihr der Papa die neuen Umstände erklärt. Sehen wird Lang sie erst wieder nach seiner Rückkehr in fünf Wochen.

Warum er sich das antut, weiß der Pinggauer genau: "Es ist eine Portion Abenteuerlust. Aber vor allem die Dankbarkeit der Menschen, wenn man ihnen hilft."

24 Juli 2007

2,5 Millionen brauchen Wasser

Rotes Kreuz hilft in Pakistan
In der Südpakistanischen Provinz Sindh stehen nach schweren Regenfällen weite Gebiete unter Wasser. Am Mittwoch bricht ein Hilfsteam des Roten Kreuzes nach Pakistan auf, dem ein Niederösterreicher angehört.
Trinkwasser für Tausende
2,5 Millionen Menschen sind nach Angaben des Roten Kreuzes von der Flutkatastrophe betroffen. Den meisten fehlt es am Notwendigsten. Sie haben ihre Häuser verloren.
Vielen hofft das Rote Kreuz helfen zu können. Am Mittwoch brechen sechs Trinkwasserexperten in die Katastrophenregion auf. Sie werden mit ihren Aggregaten täglich bis zu 600.000 Liter Trinkwasser aufbereiten. Der Waldviertler Expeditionsteilnehmer Andreas Cermak bezeichnet das Ausmaß der Katastrophe als enorm:
"Wir wissen, dass weite Gebiete vom Hochwasser überflutet sind, dass ganze Dörfer im Wasser versunken sind und dass die Menschen Trinkwasser brauchen, dass das das vordringliche Problem ist"
Politische Lage ist die große Unbekannte
Für den 46-Jährigen ist es der dritte Auslandseinsatz. Kein Einsatz gleicht dem anderen, sagt er, die unsichere politische Situation in Pakistan sei eine ganz besondere Herausforderung.
"Ich weiß nicht, wie groß unsere Bewegungsfreiheit sein wird, ob wir da sehr genau beobachtet werden, das wissen wir alles nicht".Ob er Angst vor einer Entführung hat? "Angst hab nicht vor einer Entführung", sagt er.
Cermak und seine fünf Kollegen sollen vier Wochen in Pakistan bleiben. Dann wird sie ein neues Team ablösen.
Quelle: nooe.Orf.at
Bild: ORF

23 Juli 2007

Life-Radio berichtet

"Ein heimisches Rot-Kreuz Team, darunter zwei Oberösterreicher, wird diese Woche nach Pakistan aufbrechen, um dort im Hochwasserkrisengebiet zu helfen. Es wird vor allem für sauberes Trinkwasser sorgen. 2,5 Millionen Menschen sind derzeit in Pakistan vom Hochwasser nach dem heftigen Monsun betroffen. Schlammlawinen bedecken die zerstörte Infrastruktur, die Wasserversorgung ist zusammengebrochen. Deshalb sind die heimischen Trinkwasserexperten angefordert worden. Sie sollen die Betroffenen in eingerichteten Camps mit frischem Wasser versorgen. Unter den insgesamt sechs Rot-Kreuz-Helfern ist auch der 23jährige Steyrer Florian Hofer. Für ihn ist es der erste derartige Einsatz: OT. Bereits der dritte Einsatz ist diese Reise für den 37jährigen Steyrer Werner Lechner. Er war bereits einmal in Pakistan und einmal in Albanien im Hilfseinsatz."
Quelle: life-RADIO

22 Juli 2007

Experten aus Steyr im Krisengebiet

Voraussichtlich kommenden Montag, am 23. Juli, entsendet das Österreichische Rote Kreuz sechs Trinkwasserexperten ins pakistanische Hochwasserkrisengebiet.
Zwei der sechs Wasserspezialisten kommen aus Oberösterreich, genauer gesagt aus Steyr. Werner Lechner und Florian Hofer werden insgesamt fünf Wochen im Einsatz sein.

2,5 Millionen Menschen betroffen

Der Ende Juni außerordentlich heftige Monsunregen und der Wirbelsturm Yemyin haben in Pakistan, Indien und Afghanistan zur Überschwemmung großer Gebiete geführt. Von der Naturkatastrophe sind, aktuellen Informationen folgend, in Pakistan rund 2,5 Millionen Menschen betroffen. Mehrere hundert Menschen haben in den Fluten ihr Leben verloren, unzählige sind obdachlos. Schlammlawinen bedecken die Zerstörungen, die Wasserversorgung ist zusammengebrochen. In den betroffenen Gebieten trinken die Menschen Wasser aus den verschmutzten Flüssen.

Das Österreichische Rote Kreuz wird gemeinsam mit dem Schwedischen Roten ein Team ins pakistanische Hochwasserkrisengebiet entsenden. Voraussichtlicher Einsatzort ist die Region um Shadah Kot, wo auch ein Teil der anderen ERUs der Förderation stationiert sein wird.

Die zwei Trinkwasserprofis aus Steyr

Der in Steyr 1970 geborene Werner Lechner ist seit 15 Jahren als freiwilliger Mitarbeiter an der Ortsstelle Sierning aktiv und war bereits bei zwei großen Katastrophen im Einsatz. 1999 engagierte er sich beispielsweise dreieinhalb Monate als Feldkoch und Trinkwasserexperte in Albanien. 2005 war er beim verheerenden Erdbeben in Pakistan als Auslandsdelegierter mit Schwerpunkt Wat-San (Water – Sanitation) im Einsatz. Dort galt sein Hauptaugenmerk dem Latrinenbau.

Der als Bildhauer in Wien tätige Florian Hofer ist durch seinen Zivildienst im Jahr 2003 zum OÖ Roten Kreuz gekommen und hat erst letzten Sonntag die spezielle TWA-Ausbildung, die für internationale Einsätze berechtigt, erfolgreich abgeschlossen. „Obwohl durch den Einsatz mein gesamter Urlaub drauf geht, freue ich mich natürlich sehr, so kurz nach meiner Ausbildung gleich einen Einsatz absolvieren zu können. Da ich noch keinerlei Einsatzerfahrung habe, mache ich mir natürlich schon meine Gedanken, was auf mich zukommt und wie ich die Herausforderungen vor Ort meistern werde. Ich bin jedoch mit einem sehr erfahrenen Team unterwegs, wo mir jegliche Unterstützung sicher und der Lerneffekt am größten ist. Daher bin ich sehr zuversichtlich und freue mich auf die Herausforderung“, berichtet der 23-jährige gebürtige Steyrer.
Quelle: OÖRundschau

Natürlich findet der Interessierte auch auf der Seite des Landesverbands umfassende Informationen. Danke Nina.

Webtip: Das Blog zum Pakistaneinsatz...

gerald Czech der Webmaster des ÖRK hat die Vorteile des sogenannten web 2.0 erkannt und ein Weblog zum anlaufenden ERU Einsatz in Pakistan eingerichtet.
Aktueller und schneller als alle bisher dagewesenen Medien, ganz nah dran am Geschehen durch Beiträge internationaler Experten, der Landesverbände und der Delegierten im Felde kann diese Seite nur wämstens empfohlen werden. Sie bündelt die relevanten Informationen und erspart dem Interessierten so viel Zeit und Mühe.

Besonders bequem lassen sich Blogs mit Feedreadern beobachten...

20 Juli 2007

Flutkatastrophe in Pakistan

Österreichisches Rotes Kreuz entsendet Einheiten zur Trinkwasseraufbereitung.
Mitarbeiter aus Vorarlberg, Oberösterreich, Tirol, Steiermark, Niederösterreich bereiten sich auf den Einsatz vor.

Wien, Genf, Karachi (Rotes Kreuz). Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) hat eine dringende Anforderung für seine Trinkwasser-Spezialisten aus der Zentrale in Genf erhalten. Einsatzgebiet wird die Provinz Sindh im Südwesten Pakistans sein.

Von den schweren Überflutungen sind bis zu 2,5 Millionen Menschen betroffen. Ganze Dörfer sind von den Fluten und Schlammlawinen zerstört worden. Die Wasserversorgung ist zusammengebrochen. In den betroffenen Gebieten trinken die Menschen Wasser aus den verschmutzten Flüssen.

Hauptaufgabe der Österreicher ist es, die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser zu sichern, bis eine entsprechende Infrastruktur geschaffen wird. Die österreichischen Trinkwasserspezialisten werden mit einer Trinkwasseraufbereitungseinheit insgesamt 600.000 Liter Wasser pro Tag produzieren und verteilen.

Als Abflugtag zeichnet sich mit Dienstag, 24.7. ab.
Das Team setzt sich derzeit aus Werner Meisinger ( Vbg.), Werner Lechner (OÖ), Florian Hofer (OÖ), Michael Wolf (T) Markus Lang (Stmk.), Andreas Cermak (NÖ) zusammen.

Einsatzdauer ist für vier Monate anberaumt.

Bisherige Einsätze von Trinkwasserexperten:

- Tansania und Zaire (Juli 1994 bis Dezember 1995) Flüchtlingsbetreuung
- Uganda (Dezember 1996 bis Jänner 1997) Flüchtlingsbetreuung
- Polen (Juli bis August 1997) Hochwasser
- Peru (Februar 1998) Hochwasser
- Honduras (November 1998 bis Jänner 1999) Hurricane Mitch
- Albanien (April bis Juli 1999) Flüchtlingsbetreuung
- Türkei (August bis November 1999) Erdbeben
- Sudan (August bis September 2003) Hochwasser
- Iran (Jänner bis März 2004) Erdbeben
- Indonesien (Jänner bis Mai 2005) Tsunami
- Pakistan (Oktober 2005 bis Jänner 2006) Erdbeben


Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung:
Konto: 2.345.000, PSK, BLZ 60.000
KW: 'Hilfe in Pakistan'
Online: http://spende.roteskreuz.at
Quelle:ÖRK-Pressestelle
Mag. Bernhard Jany

17 Juli 2007

Kinderferienaktion

Unter dem Titel "Freestylecard-Steyr" fand auch heuer wieder die Kinderferienaktion statt an der sich auch das Rote Kreuz mit der TWA beteiligte. Aufgrund der drückenden Hitze waren die Kid über ein wenig Abkühlung sichtlich erfreut...


FreeStyleCard2007 (73)
Ursprünglich hochgeladen von twaooe

15 Juli 2007

Dritte TWA Übung 2007

Von 13. bis 15 Juli trainierten wieder etlich Kolleginnen und Kollegen Aufbau und Betrieb der TWA-Anlage.
Für das Leibliche Wohl sorgte die Feldküche Öhlinger.
Auch der Spass kam nicht zu kurz, wie die folgenden Bilder zeigen...


P7140060
Ursprünglich hochgeladen von twaooe

04 Juli 2007

stream 2007

Das Österreichische Rote Kreuz veranstaltet im Zeitraum vom 23. bis 26. August 2007 in Wien eine kombinierte Field Exercise für die ERU-Einheiten (Emergency Response Unit) „Water and Sanitation“ und „IT & Telecom“.

Ort: WIEN
Ziele:
  • Einsatzsimulation Internationaler Einsatz ERU Wasser mit IT & Telecom
  • Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzstrukturen (Föderation, Delegation)
  • Zusammenspiel und Unterstützung mit Einheit IT & Telekommunikation
  • Simmulation der Arbeitsweise in einer Delegation
  • Vorbereitung für Auslandseinsätze im Bereich Emergency Response
Persönliche Ausrüstung:
  • guter Schlafsack (wenn möglich summer edition)
  • unbedingt Witterung angepasste, auch regenfeste Bekleidung
  • feste Schuhe
  • Feldgeschirr und Feldbesteck
  • Taschenlampe
  • Feldmesser
  • einfach angepasstes Personal-Equipment für 4Tags-Einsätze
  • ERU Unterlagen, CDROMs soweit vorhanden

Verpflegung: Unterkunft und Verpflegung für die Mannschaften wird regional zur Verfügung gestellt, als Unterkunft dient Zeltlager. Für Sanitäreinrichtungen ist am Austragungsort gesorgt.

Anreise: Am 23.08.2007 (Anfahrtsmöglichkeit mit Übersendung der Detaildaten nach Anmeldeschluss) in der Zeit zwischen 14:00 bis 16:30, jedoch spätestens bis 17:00 (im Anschluss Übungseinweisung).
Übungsende: Sonntag 26.08.2007, vormittags

Programm: Da es sich um eine "Field Exercise" handelt wird der detaillierte Programmablauf den TeilnehmerInnn erst unmittelbar vor Übungsbeginn bekannt gegeben.