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02 April 2009

Philippinen: Rotes Kreuz bestätigt die Freilassung einer entführten Mitarbeiterin

Genf/Manila (Rotes Kreuz) - Mary Jean Lacaba, Mitarbeiterin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) ist heute von ihren Entführern freigelassen worden. Die Frau war am 15. Jänner gemeinsam mit ihren Kollegen Eugenio Vagni und Andreas Notter im Süden der Philippinen entführt worden. Die beiden männlichen IKRK-Mitarbeiter sind nach wie vor in der Gewalt der Entführer.
Mary Jean Lacaba, eine philippinische Staatsbürgerin, ist zwar in guter gesundheitlicher Verfassung, allerdings wirkt sie erschöpft und sehr besorgt über das Wohlergehen ihrer beiden Kollegen. "Für Eugenio Vagni und Andreas Notter, für ihre Angehörigen und für das IKRK ist der Albtraum allerdings noch nicht vorbei", sagt Alain Aeschlimann, Leiter der IKRK-Operationen in Asien. "Wir sind glücklich über die Freilassung Mary Jean Lacabas und fordern auch Eugenio Vagni und Andreas Notter unverzüglich und bedingungslos freizulassen.
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: daylife.com

27 Februar 2009

Rotes Kreuz bangt um entführte Mitarbeiter

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) macht sich Sorgen um die Gesundheit seiner auf den Philippinen entführten Mitarbeiter. Der Schweizer Andreas Notter und die Philippinin Mary-Jean Lacaba schienen angesichts der langen Märsche durch den Dschungel unter Stress und Erschöpfung zu leiden, hieß es am Donnerstag. Die beiden waren vor sechs Wochen zusammen mit dem Italiener Eugenio Vagni von bewaffneten Anhängern der Abu Sayyaf gekidnappt worden. Das IKRK hat nach eigenen Angaben seit einer Woche keinen Kontakt mehr zu den Entführten.

17 Januar 2009

Philippinen: Entführte Rotkreuz-Mitarbeiter offenbar am Leben

Manila (AFP) — Die drei auf den Philippinen entführten Mitarbeiter des Roten Kreuzes sind offenbar am Leben. "Wir haben glaubhafte Informationen, dass die entführten Mirarbeiter am Leben sind", sagte ein Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Marcal Izard, in Genf. Das Rote Kreuz setzte seine Arbeit auf der Insel Jolo aus. Die drei Mitarbeiter - ein Schweizer, ein Italiener und ein Philippiner - waren am Donnerstag auf Jolo von bewaffneten Männern entführt worden, als sie medizinische Hilfe verteilten.

Die Arbeit des IKRK werde auf der Insel unterbrochen, damit die Sicherheitsbedingungen überprüft werden könnten, sagte IKRK-Sprecher Roland Bigler am Samstag in einem im Internet veröffentlichten Bericht des philippinischen Fernsehsenders GMA7.

Auf der südphilippinischen Insel Jolo gibt es immer wieder Entführungen. Dort finden nach Unabhängigkeit strebende muslimische Gruppen und radikale Islamisten der Gruppe Abu Sayyaf Unterschlupf, die Experten zufolge vom Terrornetzwerk El Kaida finanziert werden. Im April 2000 hatten Abu-Sayyaf-Rebellen 21 Touristen in ihre Gewalt gebracht, darunter die Familie Wallert aus Göttingen. Die Deutschen wurden Monate später freigelassen.
Quelle: AFP
Bild: AFP