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29 Januar 2012

«Bottled Life» - Nestlés Geschäft mit dem Wasser

Als der Filmemacher Urs Schnell und der Journalist Res Gehriger dem Konzern mitteilten, dass sie einen Film über Nestlés Wassergeschäft machen wollten, wurde ihnen beschieden, dies sei «der falsche Film zur falschen Zeit.» In der Folge legten die Bosse den Filmemachern weltweit Steine in den Weg, Auskunft wurde nicht erteilt.

Kein einseitiger Film

«Bottled Life – Nestlés Geschäfte mit Wasser» kam trotzdem zustande.

21 Dezember 2011

Im Brennpunkt: Pakistan

Pakistan ist in höchstem Maße von Erdbeben, Lawinen, Überschwemmungen und politischen Konflikten bedroht. In diesem Jahrhundert war es wiederholt von Notsituationen betroffen die sich durch ausgedehnte Flüchtlingsströme auszeichneten. Ein schweres Erdbeben 2005 das 3,5 Mio. Menschen betraf und militärische Auseinandersetzungen mit Islamisten die zur weltweit größten Vertreibung über ein Jahrzehnt führten – 4,2 Mio. Menschen waren betroffen, 1,5 Mio. konnten noch immer nicht zurückkehren.

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04 April 2009

46 Leichen in einem Container entdeckt

Im Grenzgebiet zu Afghanistan hat die pakistanische Polizei einen grausamen Fund gemacht: Unweit der Stadt Quetta in der Provinz Beluchistan fanden sie in einem Schiffscontainer auf einem Lkw rund 110 Menschen. Sie sollen überwiegend aus Afghanistan stammen. 46 Personen waren den Angaben zufolge bereits erstickt. 45 Menschen seien bewusstlos gewesen und seien in Krankenhäuser gebracht worden, teilte die Polizei mit.

Der Fahrer des Lkw und sein Beifahrer seien geflohen, so die Vermutung der Polizei, als sie bemerkten, dass einige der Afghanen gestorben waren. Anwohner hatten den Angaben zufolge Geräusche aus dem Inneren des Containers gehört und die Polizei verständigt. Einige der Überlebenden sagten, sie seien auf dem Weg in den Iran gewesen seien. Gründe dafür nannten sie aber nicht.

Quetta ist die Hauptstadt der gas- und ölreichen Region Baluchistan, die an den Iran und Afghanistan grenzt.
Quelle: Tagesschau.de
Bild: Reuters

12 November 2008

US-Bürger und sein Fahrer in Pakistan erschossen

Peshawar (AFP) — In der pakistanischen Stadt Peshawar ist ein US-Bürger einer Hilfsorganisation und sein pakistanischer Fahrer von bewaffneten Männern erschossen worden. Dies bestätigte ein Sprecher der US-Botschaft. Die beiden arbeiteten für ein von den USA finanziertes Entwicklungsprogramm für die Stammesgebiete Pakistans. Die Polizei in Peshawar erklärte, die Männer seien in der Nähe der Universität in Peshawar in ihrem Auto erschossen worden.

US-Raketenangriffe in der Region belasten die Beziehungen zwischen Islamabad und Washington. Die pakistanische Regierung befürchtet, dass die Angriffe mit Drohnen zu einer generellen anti-amerikanischen Stimmung und Gewalt führen können.
Quelle: Afp
Bild: Afp

31 Oktober 2008

Rotes Kreuz: Medizinische Soforthilfe nach dem Beben in Pakistan abgeschlossen

Wien/Quetta (Rotes Kreuz) - Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes und des Pakistanischen Roten Halbmonds haben in den ersten beiden Tagen nach dem Erdbeben in der Provinz Baluchistan hunderten Verletzten erste Hilfe geleistet. Ein internationales Ärzte-Team der Hilfsorganisation hat zahlreiche Menschen vor Ort versorgt und im orthopädischen Zentrum des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Quetta behandelt.
Die Verteilung von Hilfsgütern an die mehr als 20.000 Betroffenen dauert an. Dringend benötigt werden Decken, Öfen, Plastikplanen und Zelte. Nach derzeitigem Stand sind 4.000 Familien über den Zeitraum von einem Monat auf Notunterkünfte angewiesen.
Das Rote Kreuz bittet um Spenden
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: Rotes Kreuz

17 August 2008

Pakistan: Wenn ein Glas mit sauberem Wasser Luxus ist

Marode Leitungen, der Klimawandel und steigende Rohstoffpreise verschärfen den Wassernotstand in Pakistan. Vor allem die Armen leiden darunter - die Reichen können sich nach wie vor Trinkwasser in Flaschen leisten.

Wenn Rehman in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad den Wasserhahn aufdreht, kommt das wertvolle Nass oft nur tropfenweise oder als schmutzig braune Brühe. Es herrscht akuter Trinkwassernotstand im Lande. Das hat mehrere Gründe: Die Wasserleitungen sind veraltet und undicht. Viel sauberes Wasser versickert, bevor es die Menschen erreicht. Elektrisch betriebene Wasserpumpen der Wasserwerke sind jeden Tag nur stundenweise in Betrieb, weil das Land unter Energieproblemen leidet und der Strom in Islamabad für mehrere Stunden täglich abgeschaltet wird. Das Wasser von Flüssen und Bächen wird durch sorglose Abfallentsorgung gefährlich verunreinigt.
Lebensgefährlicher Durchfall
Trinken darf Rehman das Wasser aus seiner Leitung auf keinen Fall. "Das Wasser, das aus den Leitungen kommt, ist nicht sauber. Es ist kontaminiert. Immer wieder ist es einfach ungereinigt und nicht mit Chlor behandelt – und dann voll von Escherichia Coli", sagt Asif Tauseef. Er ist Spezialist für Krankheiten, die von schmutzigem Trinkwasser verursacht sind.

Das Bakterium Escherichia Coli führt zu lebensgefährlichem Durchfall, sagt er: "Häufige Erkrankungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Durchfälle, Würmer und noch dazu Hepatitis belasten vor allem Kinder und junge Mädchen am meisten." Vor allem die Würmer seien ein Problem, sie könnten sogar zu Blinddarmentzündungen führen.

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Quelle: deutsche Welle
Bild: deutsche Welle

04 November 2007

Hepo in der Tiroler Tageszeitung

Über Wasser, Kinder und Gefühle spricht unser erfahrener Kollege Herbert Thaler gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

20071024 Tiroler Tageszeitung auslandseinsatz-kein platz für Gefühle

23 August 2007

Wiener Rotes Kreuz: Trinkwasser für Pakistan

Spezialistinnen fliegen ins Krisengebiet - große Trinkwasser-Übung in Wien
Für die Wienerinnen Martina Cap und Barbara Rouchouze wird es am 23. August ernst. Sie werden als Mitarbeiterinnen einer Trinkwasseraufbereitungs-Einheit des Roten Kreuzes nach Pakistan fliegen, um dort für die Bevölkerung frisches Trinkwasser zu produzieren und zu verteilen. Für Martina Cap ist es bereits der zweite Einsatz dieser Art, für Barbara Rouchouze eine Premiere. Zur gleichen Zeit findet in Wien die Stream Null Sieben, die größte nationale Trinkwasser-Übung des Roten Kreuzes statt.
In der Provinz Sindh im Südosten Pakistans ist sauberes Trinkwasser immer noch Mangelware. Überflutungen, die hohen Temperaturen von weit über 40 Grad und zerstörte Häuser sind der Nährboden für Seuchen und Erkrankungen. Daher sind die weltweit führenden Trinkwasser Experten des Roten Kreuzes vor Ort um zu helfen. Am 23. August machen sich zwei Wienerinnen auf den Weg nach Pakistan, um das dortige Team abzulösen. Martina Cap und Barbara Rouchouze, beide Mitarbeiterinnen der Trinkwasser-Einheit des Wiener Roten Kreuzes werden 5 Wochen lang sauberes Wasser produzieren und verteilen.
Martina Cap ist Leiterin der Trinkwasser-Einheit des Wiener Roten Kreuzes und hat schon Erfahrung - bereits 2005 ist sie im Einsatz gewesen. "Ich habe schon in Indonesien nach dem Tsunami geholfen, wir haben damals Trinkwasser produziert." Angst hat die 32-jährige Kulturtechnikerin nicht: "Natürlich ist es nicht ungefährlich in ein solches Gebiet zu fahren, wir sind jedoch gut ausgebildet und auf derartige Einsätze vorbereitet."
Für Barbara Rouchouze ist es der erste Einsatz als Trinkwasser-Expertin. Der Entschluss, nach Pakistan zu fahren, fiel ihr leicht: "Am 23. Juli wurde ich angerufen, ob ich als Mitglied des zweiten Teams nach Pakistan fahren möchte. Nach 0,0 Sekunden Überlegung habe ich sofort ja gesagt."
Die Österreichischen Trinkwasser-Einheiten gehören zu den besten der Welt - nicht selten heißt es "Call the Austrians". Um stets gut vorbereitet zu sein, finden regelmäßige Übungen statt - so auch parallel zu dem Einsatz der Wienerinnen. Auf der Donauinsel werden von 23. bis 26 August Trinkwasser-Experten aus ganz Österreich bei der größten Trinkwasser-Übung des Landes bis an die Grenzen gehen, um sauberes Trinkwasser zu produzieren und dieses auch zu verteilen. Über mehrere Tage hinweg werden sie auf der Insel ihr Lager aufschlagen und Tag und Nacht trainieren.
Quelle: Rotes Kreuz
Weiters berichtete: Orf.at

25 Juli 2007

Abflug des ERU Teams


Heute Nachmittag erfolgte in Wien-Schwechat die planmäßige Beladung eines Transportflugzeuges vom Typ Ilyushin´76 mit den notwendigen Hilfsgütern für den Einsatz der Rotkreuz-Trinkwasserspezialisten. Insgesamt werden rund 25 Tonnen Material zur Wasseraufbereitung mitgenommen - damit können täglich 600.000 Liter Trinkwasser produziert werden.

Der Abflug wird mit 19.00 Uhr erwartet.
Einsatzgebiet des Österreichischen Roten Kreuzes wird die Umgebung der Stadt Qubo Saeed Khan in der Provinz Sindh im Südosten Pakistans sein. Neben der Produktion und Verteilung von Trinkwasser werden sich die "Wasserprofis" auch um die Errichtung und Wiederherstellung von sanitären Anlagen kümmern - nur durch diese sinnvolle Kombination
kann der drohende Ausbruch von Seuchen verhindert werden.
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: Rotes Kreuz

Noch aktuellere Berichte finden sie im Blog zum Einsatz unter http://einsatzpak.blogspot.com
das vom Webmaster des ÖRK eingerichtet wurde und auch Beiträge aus dem Feld bringen soll.

Einsatz für die Flutopfer in Pakistan

Der Pinggauer Markus Lang fliegt heute mit einer Rotkreuz-Einheit nach Pakistan, um nach verheerenden Unwettern Trinkwasser aufzubereiten.

Was er bis zu seinem Abflug heute Mittag noch unbedingt tun will? Markus Lang aus Pinggau legt die Stirn in Falten. "Packen", sagt er und deutet auf eine offene Tasche und einen Rucksack am Boden des Wohnzimmers. Vor wenigen Tagen hat der 32-jährige Rettungssanitäter einen Anruf aus der Rotkreuz-Zentrale in Wien bekommen: Zusammen mit fünf Kollegen wird er nach Pakistan fliegen, wo er im Überschwemmungsgebiet für die Bevölkerung Trinkwasser aufbereiten wird. Es ist sein erster Auslandseinsatz.

Beinahe vier Jahre lang hat sich der Mechaniker-Meister für derartige Missionen ausbilden lassen. Heute ist er im Krisenfall innerhalb von 24 Stunden einsatzbereit. "Das geht, weil ich in der Werkstatt meines Vaters arbeite", sagt er.

Eine ganze Reihe von Impfungen musste er in den letzten Tagen über sich ergehen lassen. "In einem Seuchengebiet können schon kleine Verletzungen zum Problem werden." Gefahr droht aber auch von der Europäern nicht vertrauten Tierwelt. "Man stellt seine Schuhe nachts besser nicht vors Moskitonetz."

Kurz vor dem Abflug gibt es heute in Wien noch eine Einschulung, wie mit den islamischen Sitten umzugehen ist. Schließlich will man keinen Ärger mit Einheimischen. Im Gegenteil: Die Pakistanis werden im Umgang mit der Wasseraufbereitungsanlage geschult, damit sie sie nach dem Abzug der Rotkreuztruppe in vier Monaten selbst bedienen können. Angst habe er vor seinem Einsatz nicht, sagt Lang, obwohl es immer ein gewisses Risiko gebe. Zumal Pakistan politisch ein instabiles Land sei.

Mit Fassung hat Langs Freundin Regina Feiner die Nachricht von der Abreise ihres Freundes getragen, wie sie selbst erzählt. "Irgendwie rechnet man sowieso ständig damit. Bei jeder Katastrophenmeldung im Radio." Langs elfjährige Tochter urlaubt derzeit in Italien, in einem kurzen Telefonat hat ihr der Papa die neuen Umstände erklärt. Sehen wird Lang sie erst wieder nach seiner Rückkehr in fünf Wochen.

Warum er sich das antut, weiß der Pinggauer genau: "Es ist eine Portion Abenteuerlust. Aber vor allem die Dankbarkeit der Menschen, wenn man ihnen hilft."

22 Juli 2007

Experten aus Steyr im Krisengebiet

Voraussichtlich kommenden Montag, am 23. Juli, entsendet das Österreichische Rote Kreuz sechs Trinkwasserexperten ins pakistanische Hochwasserkrisengebiet.
Zwei der sechs Wasserspezialisten kommen aus Oberösterreich, genauer gesagt aus Steyr. Werner Lechner und Florian Hofer werden insgesamt fünf Wochen im Einsatz sein.

2,5 Millionen Menschen betroffen

Der Ende Juni außerordentlich heftige Monsunregen und der Wirbelsturm Yemyin haben in Pakistan, Indien und Afghanistan zur Überschwemmung großer Gebiete geführt. Von der Naturkatastrophe sind, aktuellen Informationen folgend, in Pakistan rund 2,5 Millionen Menschen betroffen. Mehrere hundert Menschen haben in den Fluten ihr Leben verloren, unzählige sind obdachlos. Schlammlawinen bedecken die Zerstörungen, die Wasserversorgung ist zusammengebrochen. In den betroffenen Gebieten trinken die Menschen Wasser aus den verschmutzten Flüssen.

Das Österreichische Rote Kreuz wird gemeinsam mit dem Schwedischen Roten ein Team ins pakistanische Hochwasserkrisengebiet entsenden. Voraussichtlicher Einsatzort ist die Region um Shadah Kot, wo auch ein Teil der anderen ERUs der Förderation stationiert sein wird.

Die zwei Trinkwasserprofis aus Steyr

Der in Steyr 1970 geborene Werner Lechner ist seit 15 Jahren als freiwilliger Mitarbeiter an der Ortsstelle Sierning aktiv und war bereits bei zwei großen Katastrophen im Einsatz. 1999 engagierte er sich beispielsweise dreieinhalb Monate als Feldkoch und Trinkwasserexperte in Albanien. 2005 war er beim verheerenden Erdbeben in Pakistan als Auslandsdelegierter mit Schwerpunkt Wat-San (Water – Sanitation) im Einsatz. Dort galt sein Hauptaugenmerk dem Latrinenbau.

Der als Bildhauer in Wien tätige Florian Hofer ist durch seinen Zivildienst im Jahr 2003 zum OÖ Roten Kreuz gekommen und hat erst letzten Sonntag die spezielle TWA-Ausbildung, die für internationale Einsätze berechtigt, erfolgreich abgeschlossen. „Obwohl durch den Einsatz mein gesamter Urlaub drauf geht, freue ich mich natürlich sehr, so kurz nach meiner Ausbildung gleich einen Einsatz absolvieren zu können. Da ich noch keinerlei Einsatzerfahrung habe, mache ich mir natürlich schon meine Gedanken, was auf mich zukommt und wie ich die Herausforderungen vor Ort meistern werde. Ich bin jedoch mit einem sehr erfahrenen Team unterwegs, wo mir jegliche Unterstützung sicher und der Lerneffekt am größten ist. Daher bin ich sehr zuversichtlich und freue mich auf die Herausforderung“, berichtet der 23-jährige gebürtige Steyrer.
Quelle: OÖRundschau

Natürlich findet der Interessierte auch auf der Seite des Landesverbands umfassende Informationen. Danke Nina.

Webtip: Das Blog zum Pakistaneinsatz...

gerald Czech der Webmaster des ÖRK hat die Vorteile des sogenannten web 2.0 erkannt und ein Weblog zum anlaufenden ERU Einsatz in Pakistan eingerichtet.
Aktueller und schneller als alle bisher dagewesenen Medien, ganz nah dran am Geschehen durch Beiträge internationaler Experten, der Landesverbände und der Delegierten im Felde kann diese Seite nur wämstens empfohlen werden. Sie bündelt die relevanten Informationen und erspart dem Interessierten so viel Zeit und Mühe.

Besonders bequem lassen sich Blogs mit Feedreadern beobachten...

20 Juli 2007

Flutkatastrophe in Pakistan

Österreichisches Rotes Kreuz entsendet Einheiten zur Trinkwasseraufbereitung.
Mitarbeiter aus Vorarlberg, Oberösterreich, Tirol, Steiermark, Niederösterreich bereiten sich auf den Einsatz vor.

Wien, Genf, Karachi (Rotes Kreuz). Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) hat eine dringende Anforderung für seine Trinkwasser-Spezialisten aus der Zentrale in Genf erhalten. Einsatzgebiet wird die Provinz Sindh im Südwesten Pakistans sein.

Von den schweren Überflutungen sind bis zu 2,5 Millionen Menschen betroffen. Ganze Dörfer sind von den Fluten und Schlammlawinen zerstört worden. Die Wasserversorgung ist zusammengebrochen. In den betroffenen Gebieten trinken die Menschen Wasser aus den verschmutzten Flüssen.

Hauptaufgabe der Österreicher ist es, die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser zu sichern, bis eine entsprechende Infrastruktur geschaffen wird. Die österreichischen Trinkwasserspezialisten werden mit einer Trinkwasseraufbereitungseinheit insgesamt 600.000 Liter Wasser pro Tag produzieren und verteilen.

Als Abflugtag zeichnet sich mit Dienstag, 24.7. ab.
Das Team setzt sich derzeit aus Werner Meisinger ( Vbg.), Werner Lechner (OÖ), Florian Hofer (OÖ), Michael Wolf (T) Markus Lang (Stmk.), Andreas Cermak (NÖ) zusammen.

Einsatzdauer ist für vier Monate anberaumt.

Bisherige Einsätze von Trinkwasserexperten:

- Tansania und Zaire (Juli 1994 bis Dezember 1995) Flüchtlingsbetreuung
- Uganda (Dezember 1996 bis Jänner 1997) Flüchtlingsbetreuung
- Polen (Juli bis August 1997) Hochwasser
- Peru (Februar 1998) Hochwasser
- Honduras (November 1998 bis Jänner 1999) Hurricane Mitch
- Albanien (April bis Juli 1999) Flüchtlingsbetreuung
- Türkei (August bis November 1999) Erdbeben
- Sudan (August bis September 2003) Hochwasser
- Iran (Jänner bis März 2004) Erdbeben
- Indonesien (Jänner bis Mai 2005) Tsunami
- Pakistan (Oktober 2005 bis Jänner 2006) Erdbeben


Das Österreichische Rote Kreuz bittet um finanzielle Unterstützung:
Konto: 2.345.000, PSK, BLZ 60.000
KW: 'Hilfe in Pakistan'
Online: http://spende.roteskreuz.at
Quelle:ÖRK-Pressestelle
Mag. Bernhard Jany