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06 April 2012

Weltwassertag 783 Millionen ohne Trinkwasser

Fast 90 Prozent der Menschen haben Zugang zu sauberem Wasser, sagen Unicef und WHO. Die Erfolgsmeldung ist übertrieben. Weitere Fortschritte sind schwer zu erzielen.

Von: Elke Herrfahrdt-Pähle | Waltina Scheumann
 © Issouf Sanogo/AFP/Getty Images
Zum Weltwassertag gibt es allen Grund, zu feiern: Unicef und Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge wurde das Millenniumsziel zur Trinkwasserversorgung bereits 2010 erreicht, fünf Jahre vor der gesetzten Frist. Bis 2015 sollten 88 Prozent aller Menschen mit Trinkwasser versorgt sein; 1990 waren es noch 76 Prozent. Das heißt, dass heute zwei Milliarden Menschen mehr als 1990 in den Genuss von Trinkwasser kommen. Die Nachricht ist umso spektakulärer, wenn man die Folgen bedenkt: weniger Kinder sterben, weniger Menschen werden krank, weil sie kein verschmutztes Wasser mehr trinken müssen, und mehr Menschen können Zeit in ihre Ausbildung und ihre eigentlichen Jobs investieren anstatt Wasser für den täglichen Bedarf heranzuschleppen.

30 Januar 2012

Nestlé-Präsident: «Wasser ist ein Menschenrecht – aber nur 25 Liter pro Tag»

Der Schweizer Film «Bottled Life» wirft Nestlé vor, mit Trinkwasser ein grosses Geschäft auf Kosten der Armen zu machen. Am WEF wehrt sich Verwaltungsratspräsident Peter Brabeck gegen diesen Vorwurf.

«Öl haben wir noch für 120 Jahre, Erdgas für 240 Jahre und Kohle für 550 Jahre. Aber bereits heute wird mehr Wasser verbraucht als nachhaltig ist.» Da müsse etwas getan werden, ist Brabeck überzeugt. Deshalb habe er eine Gruppe gegründet, die einfache Massnahmen vorschlage, wie man mit geringen Änderungen in der Landwirtschaft viel Wasser sparen könnte.

31 Oktober 2011

TWA-Projekt-Marchtrenk

Drei Tage lang stand Marchtrenk im Zentrum der Aufmerksamkeit der Trinkwasseraufbereitung. Ein wahrer Veranstaltungsmarathon den Wilfried Hildenbrand noch vor seiner Abreise nach Pakistan vorbereitet hatte war zu bewältigen.

Am intensivsten war ohne Zweifel der erste Tag. Von 8.30 Uhr bis 13.50 Uhr wurden 19 SchülerInnen der 3x des Gymnasiums Wallererstraße mit ihrer Biologieprofessorin in Technik der Treinkwasseraufbereitung eingeweiht. Möglich gemacht hat den Workshop das Projektteam der Welser Hak2.
zu den Bildern....

Unter dem Titel „Wasser ist ein Menschenrecht“ haben sie Folder und Plakate gestaltet, Sponsoren gesucht und eben auch den Workshop in Marchtrenk vorbildlich organisiert.

13 August 2011

Meisinger ist Katastrophenhelfer in Äthiopien

Der Landesrettungskommandant des Vorarlberger Roten Kreuzes, Werner Meisinger, ist seit Freitag im Katastropheneinsatz in Äthiopien. Er wird sich mit einem zehnköpfigen Team um die Trinkwasser-Versorgung kümmern.
Meisinger ist ein Experte für die Trinkwasser-Aufbereitung und hat diesbezüglich bereits mehrere Auslandseinsätze hinter sich. Neben dem Aufbau von Hygienetrainings und der Unterstützung von Hygienemaßnahmen wird er sich mit seinem Team um Möglichkeiten zur Trinkwasser-Aufbereitung kümmern.

04 Juni 2011

Wassermanagement in arabischen Staaten

Zu den großen Problemen der Zukunft zählt Wassermangel: Sauberes Trinkwasser fehlt, immer mehr Landstriche versteppen – gerade im arabischen Raum. An Lösungen für das Problem arbeiten auch deutsche Unternehmen.

Abdullah Ali Majdouie ist Geschäftsmann aus Saudi-Arabien. Mit einer Delegation der saudischen Wirtschaft ist er nach Deutschland gekommen, um bestehende Geschäftsbeziehungen zu intensivieren und neue aufzubauen.

29 Mai 2011

Österreicher trinken gern Trinkwasser

90 Prozent sind einer Studie zufolge mit ihrem Trinkwasser zufrieden.

Paul-Georg Meister  / pixelio.de
Mit der Hitze steigt der Durst - mit dem Durstlöscher Nummer eins, dem Trinkwasser, sind die Österreicher zufrieden: Laut dem "AQA Wasserreport" der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) sind 90 Prozent mit der Qualität "sehr zufrieden" bzw. "zufrieden". Mit der Durchschnittsnote von 1,5 (Schulnotenskala) wurde ein Spitzenwert in der Bewertung der Trinkwasserqualität erreicht. "Das heißt einerseits, dass unsere Leistungen anerkannt werden, ist aber gleichzeitig auch Arbeitsauftrag, die Qualität nachhaltig abzusichern", sagte der ÖVGW-Präsident, Wolfgang Malik, bei einem Pressegespräch am Dienstag in Wien.

25 Mai 2011

Forderungskatalog

Jeder sechste Mensch hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser
Rund 1,5 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen verunreinigten Trinkwassers. Auf einer gemeinsamen Sitzung in Budapest forderten Parlamentarier aus der EU und den AKP-Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifik (EU-AKP) unter anderem bessere sanitäre Versorgung, Strafen für Wasserverschmutzung und mehr Anstrengungen zum Schutz des Regenwaldes.
Für Milliarden von Menschen bleibt ein Wasserhahn, aus dem sauberes Wasser fließt, ein unerreichbarer Traum. Mehr als eine Milliarde Menschen haben überhaupt keinen Zugang zu Trinkwasser. Unzureichende Abfallentsorgung ist dafür häufig der Grund: In Entwicklungsländern werden rund 70 % allen Industriemülls unbehandelt in Flüssen und Seen abgeladen. Auch die Landwirtschaft und ungeklärte Fäkalien tragen zur Wasserverschmutzung bei.

"Eine gute sanitäre Infrastruktur ist die wichtigste Voraussetzung für ein gesundes Leben", sagt deshalb die deutsche EU-Abgeordnete Christa Klass von der Europäischen Volkspartei.

14 März 2011

Teatime

Ein südafrikanischer Wissenschaftler hat einen „Teebeutel“ entwickelt, der verschmutztes Wasser in Trinkwasser verwandelt. Die Bakterien werden hierbei abgetötet. Das könnte auch in Krisengebieten schnell für sauberes Wasser sorgen.

Das Filtersystem ist klein genug, um in die Öffnung einer normalen Wasserflasche zu passen und soll wasserbedingte, tödliche Krankheiten wie Cholera, Durchfall, Typhus, E.coli und Hepatitis bekämpfen. Deshalb soll die Teebeutelmethode auch vor allem in Krisengebieten eingesetzt werden. Sie kann aber auch verarmten Gemeinden, die oftmals an verunreinigten Flüssen oder Brunnen leben, überall auf der Welt Zugang zu sauberem Trinkwasser verschaffen. Außerdem können Bergsteiger und andere Sportler von dem System profitieren. Aber das nur am Rande. Denn: „Mangel an adäquaten, sicheren und günstigen Wasserreinigungsmethoden hat einen großen, negativen Einfluss auf arme Menschen, die unter schwierigen Bedingungen leben“, sagt Erfinder des Teebeutelfilters Professor Eugene Cloete, ein Mikrobiologe der südafrikanischen Universität zu Stellenbosch. Das ist sein Fokus.

06 März 2011

Trinkwasser aus der Sonne

Marokko braucht mehr Energie, um Trinkwasser aus Anlagen zur Meerwasserentsalzung zu gewinnen. 2050 will das Land 15 Prozent des EU-Stromverbrauchs decken.

Die erneuerbaren Energien sind längst nicht mehr nur Sache der Industrieländer. Auch in Nordafrika haben verschiedene Regierungen entsprechende Pläne vorgelegt – allen voran Marokko. Bis 2020 sollen hier 42 Prozent der installierten Gesamtleistung zur Stromerzeugung erneuerbaren Quellen nutzen.

Dafür will der marokkanische Energieversorger ONE zusammen mit verschiedenen Partnern Wind- und Solarkraftwerke mit jeweils einer Gesamtleistung von 2.000 Megawatt bauen. Und die größte erneuerbare Energiequelle bisher sollen ebenfalls um 2.000 Megawatt aufgestockt werden: die Wasserkraftwerke, die bereits ein Drittel der Gesamtleistung Marokkos produzieren.

20 Februar 2011

"Water makes Money"

Vom lukrativen Geschäft mit dem Trinkwasser
"Water makes Money" kritisiert die Privatisierung der Wasserwirtschaft vehement

Was passiert, wenn ein Privatunternehmen die Wasserversorgung einer Stadt übernimmt? Glaubt man den Hamburger Filmemachern Leslie Franke und Herdolor Lorenz, steigt der Wasserpreis, verringert sich die Trinkwasserqualität und verrotten die Wasserleitungen. Insbesondere in Frankreich, wo die Wasserwirtschaft bereits Anfang der 80er-Jahre in großem Stil teilprivatisiert wurde, haben die beiden diese Beobachtung gemacht. Deshalb haben sie für ihre Dokumentation "Water makes Money" vor allem jenseits des Rheins gedreht.

Aber eben nicht nur: Französische Wasserkonzerne wie Veolia und Suez versuchen nun den Weltmarkt aufzurollen. Beide Konzerne sind auch in Deutschland aktiv. Allein Veolia ist nach eigenen Angaben an der Wasserversorgung von 300 deutschen Kommunen wie Berlin, Braunschweig und Gera beteiligt. In Frankreich dagegen nehmen immer mehr Städte und Gemeinden nach den schlechten Erfahrungen der Vergangenheit die Wasserversorgung wieder in die eigenen Hände.

11 Februar 2011

Wasseraufbereitung für Kinderdorf in Kenia

An vielen Orten in Kenia fehlt der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Rund 88 Prozent der Menschen müssen weite Strecken zur nächsten Wasserstelle zurücklegen oder verschmutztes Wasser trinken. Besonders Kinder leiden unter Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser ausgelöst werden. Erstmals bietet ein umweltfreundliches und unabhängiges Gerät von Trunz Water Systems eine nachhaltige Lösung für die dezentrale Trinkwasserversorgung in Kenia.

Auch das Kinderdorf Diani, das 35 km südlich von Mombasa liegt und derzeit 22 Kinder und deren Betreuer beherbergt, kennt das Problem von verunreinigtem Wasser. Im Heim sorgt man für die Grundbedürfnisse der Waisen und vernachlässigten oder ausgesetzten Kindern. Dazu gehört auch die Verbesserung der Gesundheit der Kinder, unter anderem mit der Sicherstellung von sauberem Trinkwasser für den täglichen Bedarf. Um die Wirksamkeit von keimfreiem Trinkwasser zu demonstrieren, stellte der Vertriebspartner von Trunz Water Systems, Tomash International Ltd, seinen Trunz Water Trailer ausgestattet mit einem Trunz Water System 200 dem Kinderdorf zur Verfügung.

16 Januar 2011

Verzweiflung bei über eine Million Menschen

Verzweiflung bei über eine Million Menschen

In Panama herrscht eine beispiellose Trinkwasser-Krise. Die Krankenhäuser des mittelamerikanischen Staates verzeichnen einen starken Anstieg von schweren Durchfallerkrankungen. Gesundheitsminister Franklin Vergara gab heute bekannt, Trinkwasser vom westlichen Nachbarstaat Costa Rica zu beziehen.

Aufgrund der starken Regenfälle Ende 2010 wurden große Mengen von Schlamm und Sedimenten in die Seen im Einzugsgebiet des Panama-Kanals geschwemmt. Diese dienen der panamesischen Bevölkerung als Trinkwasserreservoir.

Panama-Stadt leidet seit einem Monat unter Wasserrationierungen. Der Engpass an Trinkwasser öffnet Spekulanten Tür und Tor, treibt die Preise für das lebensnotwendige Nass in astronomische Höhen und verursacht Verzweiflung bei über eine Million Menschen. Zudem verschlechterte sich das Problem in den letzten Wochen. Die Regierung richtete 12 Sammelstellen mit 65 Lastwagen ein und kündigte an, dass sie weitere 11 Fahrzeuge beschaffen wird.

Trinkwasser-Krise in Mumbai spitzt sich zu

Wie der Nachrichtensender NTDTV berichtet, spitzt sich die Wasserkrise in der Millionenmetropole Mumbai weiter zu.
Seit drei Tagen sind die Süd und westlichen Vororte von der Wasserversorgung abgeschnitten.
Hintergrund soll laut dem Sender die Erneuerung der Wasser- Pipeline sein. Das Problem, welches sich immer mehr zuspitzt und Unruhen vorprogrammiert sind, ist, dass es keinen äquivalenten Trinkwasser- Ersatz gibt und die sowieso arme Bevölkerungsschicht in eine Notlage bringt.
Die Bewohner sind nun bettelnder Weise von der Versorgung aus den wenigen Wassertanks abhängig.
Quelle: NTDT

15 Januar 2011

Tausende ohne Trinkwasser

860 Haushalte in St. Veit an der Gölsen sind ohne Trinkwasser.
Ursache: Keime. Jetzt muss die Gemeinde 400.000 Euro investieren.


Seit einer Woche geht das Geschäft mit stillem Mineral in der einwohnerstärksten Gemeinde des Bezirks Lilienfeld wie geschmiert und die Wasserkocher glühen. Mit Lautsprecherdurchsagen, Flugzetteln und auf der Amtshomepage wurde die Bevölkerung von St. Veit an der Gölsen vor dem Schluck aus dem Wasserhahn gewarnt, nachdem bei einer Laboranalyse Keime festgestellt wurden.

Leitungswasser sollte erst "nach dreiminütigem Abkochen bei Siedetemperatur (sprudelnd kochen) für Trinkwasserzwecke verwendet werden", heißt es in der Info an die Bürger. "Das ist keine große Katastrophe, aber äußerst unangenehm", meint Bürgermeister Johann Gastegger. Er spricht von einer gesundheitsbehördlichen Vorsichtsmaßnahme. Das Ortswasser sei eigenen Messungen zufolge bereits wieder sauber."Ich selbst trink' es, aber das kann ich natürlich niemandem empfehlen."

06 Januar 2011

First Mission: keine Angst...

6-Wochen-Einsatz: DRK-Helfer Sebastian Krampe fliegt nach Haiti

WITTEN Angst? Nein, Angst hat Sebastian Krampe nicht, drei Tage vor seinem Abflug nach Haiti. "Eigentlich freue ich mich darauf, dort helfen zu können", sagt der 24-jährige Rettungshelfer des DRK.

Seit dem Anruf Sonntagvormittag aus der DRK-Zentrale in Berlin lässt der Stress nicht nach: Belastungstest und Impfung gegen Cholera, Typhus und Tollwut, packen, organisieren und Ohrstöpsel kaufen für den Flug im Bauch des großen Transportflugzeuges nach Haiti am Freitag.

In der Hauptstadt Port-au-Prince wird der Wittener gemeinsam mit DRK-Helfern aus verschiedenen Ländern ein Feldkrankenhaus mit 120 Betten aufbauen. "Als der Anruf kam, musste ich erst mal schlucken. Aber nach wenigen Minuten war klar, dass ich das machen würde", erzählt Sebastian Krampe.
Erst im vergangenen Jahr hat er Lehrgänge absolviert, in denen Katastrophen-Helfer gezielt auf den Einsatz in Krisengebieten in aller Welt vorbereitet werden.

03 November 2010

Gutes Wasser, schlechtes Wasser

Trinkwasser zwischen Geschäftemacherei und Gesundheit - Sinn und Unsinn der Aufbereitung
am
Freitag, 12. November 2010
von 12:30 – 18:00 Uhr
in der AK NÖ (Gewerkschaftsplatz 2; 3100 St. Pölten - direkt hinter dem Bahnhof St. Pölten)
€ 10,- / TeilnehmerIn

Zielgruppe: KonsumentInnen, WasserversorgerInnen

Wie gut ist das eigene Leitungswasser und kann man es bedenkenlos trinken? Ist eine Aufbereitung von Leitungswasser sinnvoll und wenn ja, welche Methode ist dafür geeignet? Viele KonsumentInnen sind verunsichert, diverse/manche Firmen versuchen daraus Profit zu schlagen. Die Tagung beschäftigt sich mit den Inhaltsstoffen im Wasser und ihren Auswirklungen auf den Körper. Methoden der Wasseraufbereitung werden vorgestellt und die Vor- und Nachteile der einzelnen Anlagen kritisch beleuchtet. Weitere wichtige Themen werden Gewährleistung und KonsumentInnenschutz sein.

Experten und Expertinnen aus den Bereichen Wissenschaft, KonsumentInnenschutz und Recht referieren zu folgenden Themen:

01 November 2010

Hilfe aus der Schweiz

Bern - Die Agentur für internationale Zusammenarbeit im Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (DEZA) hat beschlossen, zwei Trinkwasser-Experten nach Haiti zu entsenden. Sie sollen die staatliche Behörde beim Testen sowie bei der Produktion von sauberem Trinkwasser in den ländlichen Regionen unterstützen. Sie werden helfen, in jeder überprüften Gemeinde eine sichere Trinkwasserquelle zu erschliessen. Damit engagiert sich die DEZA bei der Ursachenbekämpfung im Kampf gegen die Cholera, berichtet das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einer Pressemitteilung.

19 September 2010

Per Solarenergie Trinkwasser aus dem Meer gewinnen

Begonnen hat alles mit einem kleinen Grundkonzept und dem Bau eines Prototypen einer Entsalzungsanlage mit Hilfe von Solarenergie im Jahr 2004. Die, die wir hier in Deutschland wohnen, kennen keine Wasserknappheit, so wie die Menschen z.B. in Tansania oder Ghana. Hierzulande verbrauchen wir täglich pro Person ca. 100 - 200 Liter Wasser. Dort sind es nur 10 Liter, weil kein sauberes Wasser zur Verfügung steht.

Gerade in diesen heißen Ländern ist es sinnvoll, eine Entsalzungsanlage zu installieren, die mit einfachen Mitteln aus Brach- oder Meerwasser, Trinkwasser aufbereiten kann. In Dubai wurde die erste große Entsalzungsanlage mit 400 Solarmodulen bereits schon im Jahr 2008 errichtet. Und die Zahl der Anlagen ist weiterhin steigend.

Wie kann nun mit einfachen Mitteln dem Meerwasser das Salz entzogen werden?

17 September 2010

Wasser für Ugandas Bürger

Berlin - Ein eigener Wasseranschluss, eine Dusche oder gar eine Toilette sind für viele Menschen in Uganda keine Selbstverständlichkeit. Durchschnittlich 900 Meter weit müssen die Frauen und Mädchen in der Trockenzeit laufen, um Wasser zu bekommen. Dafür gehen auf dem Land nach Berechnungen des Wasserministeriums in Kampala im Durchschnitt 66 Minuten drauf, in der Stadt 35 Minuten.

Ein Drittel der Bevölkerung hat nach Angaben des Ministeriums gar keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Regierung will diesen Anteil drastisch senken. Auch die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) leistet einen Beitrag.

Vor zehn Jahren verständigten sich die UN-Staaten darauf, den Anteil der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, bis 2015 zu halbieren. Nach Angaben des Bundesentwicklungshilfeministeriums braucht jeder Mensch mindestens 20 Liter Wasser am Tag, zum Trinken und für Hygienezwecke. Für ein tatsächlich gesundes Leben liegt der Bedarf noch höher, den Angaben zufolge zwischen 50 und 100 Litern pro Tag. Weltweit sind immer noch 884 Millionen Menschen ohne Trinkwasser, das entspricht 13 Prozent der Weltbevölkerung.

Nach den Plänen der ugandischen Regierung soll in fünf Jahren jeder Stadtbewohner in unmittelbarer Umgebung Zugang zu sauberem Trinkwasser haben - das heißt einen Brunnen, eine Quelle oder einen öffentlichen Wasserhahn innerhalb von 200 Metern. Auf dem Land soll die Infrastruktur immerhin soweit ausgebaut werden, dass drei Viertel der Bevölkerung im Umkreis von einem Kilometer Trinkwasser erhalten können.