11 Mai 2008

Myanmar: Drei Österreicher fliegen am Mittwoch ins Katastrophengebiet

Am Mittwoch, den 14. Mai 2008, fliegen drei Österreicher ins Katastrophengebiet. Gemeinsam mit deutschen Rotkreuz-Kollegen werden sie mobile Trinkwasseranlagen aufbauen, die pro Tag 225.000 Liter Wasser produzieren. 15.000 Menschen können damit täglich mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Drei Rotkreuz-Maschinen sind gestern in Yangon gelandet, insgesamt 14 Tonnen Unterkunftsmaterial konnten von unseren Kollegen des Myanmarischen Roten Kreuz bisher verteilt werden", ist Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes über einen großen Fortschritt in der Hilfeleistung erfreut. Jahrelange Präsenz im Land und eine fundierte lokale Basis in Myanmar machen es möglich, in dieser schwierigen Situation vor Ort Hilfe leisten zu können. Insgesamt 220.000 Menschen hat das Rote Kreuz bisher erreicht."In den ersten Stunden nach der Katastrophe konnten wir zumindest Teile der betroffenen Bevölkerung mit Hilfsgütern aus den lokalen Katastrophehilfelagern versorgen. Jetzt ist internationale Hilfe entscheidend, wesentlich mehr ist noch nötig", so Kopetzky.
Für heute und Montag sind sieben weitere Flüge mit rund 20 Tonnen Unterkunftsmaterial, Wasserkanistern und Moskitonetzen geplant. Laut offiziellen Angaben sind mindestens 1,5 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Zyklons, der am 2. Mai 2008 Myanmar verwüstet hat, betroffen. Mindestens 22.000 starben, 42.000 gelten als vermisst.
Quelle: Rotes Kreuz
Spendenkonto:
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000, Kennwort: Hilfe für Myanmar oder online spenden unter: https://spende.roteskreuz.at

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