21 Januar 2011

Hilfe für Haiti aus Österreich: über 32 Millionen gespendet

Der Wiederaufbau in Haiti geht nur sehr langsam voran. Politisches Chaos und katastrophale hygienische Bedingungen erschweren die Hilfe. Dennoch haben die Betroffenen Unterstützung von außen dringend nötig. Allein die Österreicher haben über 32 Millionen Euro gespendet. Knapp die Hälfte dieser Summe erhielt die Aktion Nachbar in Not. Ein Drittel des Geldes wurde bisher in Akuthilfe investiert.

"Man kann nur Pflaster picken", so umschreibt Max Santner die Situation in Haiti.

18 Januar 2011

Großes Interesse an TWA Ausbildung

Nicht weniger als 10 Personen haben sich am vergangen Freitag Zeit genommen um sich über die Tätigkeit bei der TWA ooe zu informieren und einen der begehrten Ausbildungsplätze im Rahmen des XH2O –Projekts zu ergattern.
Die meisten hatten nach zwei Stunden Information auch noch Lust Wilfrieds und Roberts Berichten von ihrem Einsatz in Pakistan zu lauschen.
Anschließend war noch Gelegenheit sich mit einem kleinen Imbiss zu stärken und etwas zu plaudern. Manche sollen den Abend auch noch für eine Tour durch das Welser Nachtleben genutzt haben.
Besonders gefreut hat uns der Besuch der neuen Leiterin des Referats „Einsatzführung“ am LV, sowie das späte Erscheinen von Georg (Schorsch) E.
Er hatte wegen einer Autopanne den Vortrag versäumt und musste nach kurzer Zeit wieder die Rückreise antreten.
Vielen Dank allen die zum gelingen des Abends beitrugen.

17 Januar 2011

Comeback

Ex-Diktator wegen Unterschlagung von Staatsgeldern angeklagt - Rückkehr während Machtvakuum

Port-au-Prince - Der frühere haitianische Diktator Jean-Claude "Baby Doc" Duvalier ist nach fast 25 Jahren im Exil überraschend in seine Heimat zurückgekehrt. Duvalier landete am Sonntagnachmittag (Ortszeit) an Bord einer Air-France-Maschine in Port-au-Prince und wurde am Flughafen von Anhängern begrüßt. Duvalier, der von seiner Frau Veronique begleitet wurde, trug einen dunklen Anzug und Krawatte.

Später zeigte sich Duvalier auf einem Balkon des Hotels Karibe und winkte Anhängern und Journalisten zu. Er sagte lediglich "morgen, morgen" - offensichtlich eine Anspielung auf eine Pressekonferenz. Ein Mitarbeiter sagte, Duvalier sei froh, wieder zu Hause zu sein. Er sei nach dem langen Flug müde und werde am Montag (Ortszeit) eine Pressekonferenz geben.

16 Januar 2011

Verzweiflung bei über eine Million Menschen

Verzweiflung bei über eine Million Menschen

In Panama herrscht eine beispiellose Trinkwasser-Krise. Die Krankenhäuser des mittelamerikanischen Staates verzeichnen einen starken Anstieg von schweren Durchfallerkrankungen. Gesundheitsminister Franklin Vergara gab heute bekannt, Trinkwasser vom westlichen Nachbarstaat Costa Rica zu beziehen.

Aufgrund der starken Regenfälle Ende 2010 wurden große Mengen von Schlamm und Sedimenten in die Seen im Einzugsgebiet des Panama-Kanals geschwemmt. Diese dienen der panamesischen Bevölkerung als Trinkwasserreservoir.

Panama-Stadt leidet seit einem Monat unter Wasserrationierungen. Der Engpass an Trinkwasser öffnet Spekulanten Tür und Tor, treibt die Preise für das lebensnotwendige Nass in astronomische Höhen und verursacht Verzweiflung bei über eine Million Menschen. Zudem verschlechterte sich das Problem in den letzten Wochen. Die Regierung richtete 12 Sammelstellen mit 65 Lastwagen ein und kündigte an, dass sie weitere 11 Fahrzeuge beschaffen wird.

Trinkwasser-Krise in Mumbai spitzt sich zu

Wie der Nachrichtensender NTDTV berichtet, spitzt sich die Wasserkrise in der Millionenmetropole Mumbai weiter zu.
Seit drei Tagen sind die Süd und westlichen Vororte von der Wasserversorgung abgeschnitten.
Hintergrund soll laut dem Sender die Erneuerung der Wasser- Pipeline sein. Das Problem, welches sich immer mehr zuspitzt und Unruhen vorprogrammiert sind, ist, dass es keinen äquivalenten Trinkwasser- Ersatz gibt und die sowieso arme Bevölkerungsschicht in eine Notlage bringt.
Die Bewohner sind nun bettelnder Weise von der Versorgung aus den wenigen Wassertanks abhängig.
Quelle: NTDT

15 Januar 2011

verschifft

Hilfsprojekt nach einem Jahr abgeschlossen

ÖBB helfen Haiti
Wien (OTS) - Vor einem Jahr, am 12. Jänner 2010, wurde Haiti von einem schweren Erdbeben erschüttert. Heute, ein Jahr danach, haben die ÖBB ihre zweite Hilfsaktion für das Land abgeschlossen. Kurz vor Weihnachten kehrte das kleine ÖBB-Logistikhilfsteam aus der Krisenregion zurück. ÖBB-Mitarbeiter Karl Pumper berichtete regelmäßig aus der Krisenregion.

Tausende ohne Trinkwasser

860 Haushalte in St. Veit an der Gölsen sind ohne Trinkwasser.
Ursache: Keime. Jetzt muss die Gemeinde 400.000 Euro investieren.


Seit einer Woche geht das Geschäft mit stillem Mineral in der einwohnerstärksten Gemeinde des Bezirks Lilienfeld wie geschmiert und die Wasserkocher glühen. Mit Lautsprecherdurchsagen, Flugzetteln und auf der Amtshomepage wurde die Bevölkerung von St. Veit an der Gölsen vor dem Schluck aus dem Wasserhahn gewarnt, nachdem bei einer Laboranalyse Keime festgestellt wurden.

Leitungswasser sollte erst "nach dreiminütigem Abkochen bei Siedetemperatur (sprudelnd kochen) für Trinkwasserzwecke verwendet werden", heißt es in der Info an die Bürger. "Das ist keine große Katastrophe, aber äußerst unangenehm", meint Bürgermeister Johann Gastegger. Er spricht von einer gesundheitsbehördlichen Vorsichtsmaßnahme. Das Ortswasser sei eigenen Messungen zufolge bereits wieder sauber."Ich selbst trink' es, aber das kann ich natürlich niemandem empfehlen."

14 Januar 2011

come together

Robert und Wilfried laden zu einem Vortrag über ihren Pakistaneinsatz beim Roten Kreuz in Wels im Lehrsaal 1 Stock ein.

Termin am 14 Jänner um 19.00 Uhr

Besonders interessant: Fotos der neuen Berkefeldanlage die in Pakistan ihre Bewährungsprobe zu bestehen hatte.

12 Januar 2011

Haiti ein Jahr nach dem Beben

Eine Bilanz der Hilfe
"Nachbar in Not"

Wien (OTS) - Das Erdbeben, das Haiti am 12. Jänner 2010 erschütterte, gehört zu den schlimmsten Naturkatastrophen der vergangenen Jahrzehnte. 250.000 Menschen kamen ums Leben, mehr als 1,3 Millionen wurden obdachlos. Betroffen ist eines der ärmsten Länder der Welt. Im Oktober 2010 kam der Ausbruch der Cholera hinzu und Ende November verschärften die Präsidentschaftswahlen das politische Klima. "Vor diesem Hintergrund sind noch immer viel zu viele Menschen auf Nothilfe angewiesen und die Umstände erschweren auch den Wiederaufbau. Das darf aber nicht den Blick auf die geleistete Hilfe verstellen, die Hunderttausenden Menschen in Haiti das Überleben und die Zukunft sichert", betont der "Nachbar in Not"-Vorstandsvorsitzende und Auslandshilfechef der Caritas, Christoph Petrik-Schweifer.

Mayerhoffer: "Hilfe, die ankommt"

11 Januar 2011

Flutwelle erreicht Brisbane

Evakuierungen
Bisher acht Tote - Lage wird sich vermutlich verschärfen

Sydney - Eine erste Flutwelle hat die australische Millionenstadt Brisbane erreicht. Nach Medienberichten vom Dienstag gab es bereits erste Evakuierungen. Anrainer aus niedriger gelegenen Gebieten brachten sich in Sicherheit. Der Fährverkehr sowie die Zug- und Busverbindungen wurden in Teilen der Stadt einstellt. Die Polizei sperrte Straßen ab. Es wird erwartet, dass sich die Lage in Brisbane in den kommenden beiden Tagen noch verschärfen wird. In Erwartung des Hochwassers waren in der Zwei-Millionen-Stadt Zehntausende Sandsäcke gefüllt worden.

08 Januar 2011

Rotes Kreuz: Cholera wird sich in Haiti festsetzen

Baden-Baden - Knapp ein Jahr nach dem schweren Erdbeben auf Haiti rechnen Vertreter von Hilfsorganisationen nicht mit einem schnellen Ende der Cholera-Seuche. Die Epidemie setze sich fest und werde mal mehr und mal weniger stark auftreten, sagte die Leiterin des Cholera-Zentrums des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Arcahaie, Henrike Meyer, im Südwestrundfunk. Die Ansteckungszahlen seien zwar seit kurzem etwas rückläufig, trotzdem sei eine völlige Beseitigung der Krankheit schwierig. Die Menschen hätten kaum Abwehrkräfte, weil es die Cholera seit über 50 Jahren in dem Land nicht mehr gegeben habe, so Meyer. Außerdem seien die hygienischen Bedingungen nach wie vor katastrophal. Nach offiziellen Zahlen sind bislang rund 3.500 Menschen an der Seuche gestorben. Mehr als 157.000 hatten sich laut Gesundheitsministerium bis Mitte Oktober angesteckt.
Quelle: Bild.de

06 Januar 2011

First Mission: keine Angst...

6-Wochen-Einsatz: DRK-Helfer Sebastian Krampe fliegt nach Haiti

WITTEN Angst? Nein, Angst hat Sebastian Krampe nicht, drei Tage vor seinem Abflug nach Haiti. "Eigentlich freue ich mich darauf, dort helfen zu können", sagt der 24-jährige Rettungshelfer des DRK.

Seit dem Anruf Sonntagvormittag aus der DRK-Zentrale in Berlin lässt der Stress nicht nach: Belastungstest und Impfung gegen Cholera, Typhus und Tollwut, packen, organisieren und Ohrstöpsel kaufen für den Flug im Bauch des großen Transportflugzeuges nach Haiti am Freitag.

In der Hauptstadt Port-au-Prince wird der Wittener gemeinsam mit DRK-Helfern aus verschiedenen Ländern ein Feldkrankenhaus mit 120 Betten aufbauen. "Als der Anruf kam, musste ich erst mal schlucken. Aber nach wenigen Minuten war klar, dass ich das machen würde", erzählt Sebastian Krampe.
Erst im vergangenen Jahr hat er Lehrgänge absolviert, in denen Katastrophen-Helfer gezielt auf den Einsatz in Krisengebieten in aller Welt vorbereitet werden.

03 Januar 2011

Fluten biblischen Ausmaßes

Sydney/Gladstone (Reuters) - Australien ist am Wochenende von schweren Überschwemmungen und Stürmen heimgesucht worden.
Im Nordosten des Landes flohen Tausende Menschen am Sonntag aus ihren Häusern vor dem Hochwasser. Mindestens eine Person kam in den Fluten ums Leben. Der Finanzminister des Bundesstaates Queensland sprach von einer "Katastrophe biblischen Ausmaßes" und schätzte die Gesamtschäden auf mehr als eine Milliarde australischer Dollar (etwa 730 Millionen Euro). Wegen einer Zyklonwarnung war am Vortag vor der Küste im Westen des Landes die Ölproduktion ausgesetzt worden.

Pioniergeist im Roten Kreuz

Hans Polster, von 1970 bis 2002 Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), ist in der Nacht zum 28. Dezember im 76. Lebensjahr verstorben. Ein Nachruf von Wolfgang Kopetzky, Nachfolger von Hans Polster als ÖRK-Generalsekretär.

Dass man helfen muss, wenn man helfen kann: Diesen humanitären Imperativ hat Hans Polster schon früh in sich aufgesogen. Die Armut seiner Kindheit „war damals leichter erträglich, weil du nicht der Einzige warst, der nichts hatte“, erinnerte er sich einmal. Aber auch: „Diese Zeit hat natürlich geprägt.“ Er hat es als Privileg empfunden, die „Hilfe für jene, die sich aus eigener Kraft nicht helfen können“ zu seiner zentralen Lebensaufgabe gemacht zu haben. Wenn aus dem Impuls zu helfen eine wirksame Aktion werden soll, das wusste er, dann braucht sie aber auch Organisation. Im Jahr 1970 hat Hans Polster das notwendige Vehikel dafür gefunden: Der Berufsoffizier und leidenschaftliche Fallschirmspringer wurde Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.
 Unter ihm ist der Verein zu einer schlagkräftigen Hilfsorganisation und zu einem professionellen Non-Profit-Unternehmen gewachsen. Dass der Rotkreuz-Grundsatz der Unabhängigkeit auch die finanzielle Unabhängigkeit einschließt, ist ihm früh klar gewesen, deshalb hat er für sie gesorgt: „Vertreter politischer Parteien und auch anderer Interessensvertretungen sind manchmal geneigt, eher jemandem Unterstützung zu geben, wenn sie sagen können, der agiert in unserem Sinne oder veranlasst Hilfe in unserem Interesse.“ Hans Polsters Rotes Kreuz hat das konsequent ablehnen können.

31 Dezember 2010

neulich in Tirol

Trinkwasseraufbereitungsanlage für das Rote Kreuz Salzburg

Ab sofort steht der neu gegründeten Rot-Kreuz-Hilfseinheit Trinkwasseraufbereitung eine vom Roten Kreuz Tirol zur Verfügung gestellte Trinkwasseraufbereitungsanlage zur Verfügung.

In den frühen Morgenstunden des 6.8.2010 begab sich eine Abordnung des Roten Kreuzes Salzburg nach Tirol, um von dort eine Trinkwasseraufbereitungsanlage, welche vom Landesverband Tirol kostenlos zur Verfügung gestellt wurde, nach Salzburg zu bringen.

Der Transport der TWA erfolgte mittels zweier LKWs und eines Klein-LKWs, welche gegen 15.00 Uhr am Betriebsgelände des Katastrophenhilfsdienstlagers in Viehhausen eintrafen und von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der neu gegründeten Rot-Kreuz-Hilfseinheit Trinkwasseraufbereitung unter Kommandant Alex Breitner und Kommandant Stv. Tom Winterer empfangen wurde.

30 Dezember 2010

Mit Nanotechnologie den Durst stillen

Teebeutel als Trinkwasserfilter
Von Jörg Poppendieck

Wasser ist das elementare Lebensmittel überhaupt. Doch gut 900 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Durchfallerkrankungen und der Tod durch Austrocknung sind die Folge. Eine einfache, aber erfolgversprechende Methode könnte nun helfen, dieses Problem zu lösen.

Marelize Bothes führt die letzten Tests durch, bevor die industrielle Produktion beginnt. Die Mikrobiologin der Uni Stellenbosch presst Wasser aus einer Halb-Liter-Plastik-Wasserflasche durch den kleinen Teebeutelfilter. Die Wasserprobe wird anschließend analysiert. Hier in diesem nicht mal 30-Quadratmeter großen Labor der Universität wurde er entwickelt - der Teebeutelwasserfilter.
"Der Filter ist eine billige Lösung. Viel billiger als Wasser aus der Flasche oder jeder andere Filter auf dem Markt. Er ist einfach in der Handhabung und es wird leicht sein, ihn in abgelegenen Regionen zu verteilen. Hinzukommt, dass der Filter nicht nur die Bakterien aus dem verschmutzten Wasser herausfiltert, er tötet die Erreger auch nach ab. So gelangen sie nicht zurück in die Umwelt."

23 Dezember 2010

Haiti-Pakistan: Bilanz der Katastrophenhilfe

2010 haben wieder viele Salzburger für die Opfer von Katastrophen gespendet - zum Beispiel für Haiti oder Pakistan. Gegen Jahresende ist es für das Rote Kreuz nun Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Diese fällt sehr positiv aus.

Herbert Wieser ist beim Salzburger Roten Kreuz für die Katastrophenhilfe zuständig. In Haiti gab es 2010 ein schweres Erdbeben:

"Wir Salzburger sind eingebunden in dem Projekt in und um Leogane und La Cul. Das Ziel waren 300 Häuser. Wir stehen nun bei 234 Häusern, die bis jetzt errichtet wurden. Es schaut jetzt so aus, dass unsere komplette Siedlung im Mai bzw. Juni des nächsten Jahres übergeben wird. Wir haben bereits eine Ortstafel vorbereitet, wo auf Französisch `Salzburger Siedlung` draufsteht."

Die in Haiti errichteten Häuser sind für die Bevölkerung ein erster Schritt zurück in die Normalität. Sie werden von einheimischen Handwerkern errichtet. Diese werden dafür entlohnt, was die regionale Wirtschaft wiederum ankurbelt.

Die Häuser selbst sind einfach konstruiert:

"Das sind Holzkonstruktionen, die einer Familie Platz bieten, ca. vier bis fünf Personen. Die Häuser sind umspannt mit einer Spezialfolie und haben ein Blechdach. Ziel wäre, dass sie in der Endphase dann weiter ausgebaut und befestigt werden. Entweder mit Spanplatten oder richtig gemauert mit Ziegeln."

In Haiti wurde vom Salzburger Roten Kreuz auch psychologische Hilfe geleistet. Daneben gab es Schulungen über grundlegende Hygiene sowie organisatorische Hilfe bei Familienzusammenführungen. Zudem wurden eine Schule und ein Waschplatz gebaut.

Rund 260.000 Euro wurden von Salzburger Spendern für Haiti zur Verfügung gestellt. Bis Ende 2012 läuft das Projekt noch.
Hilfe anderer Art für Flutopfer Pakistans
Eine andere Art von Hilfe wurde in Pakistan geleistet, sagt Wieser: "Wir sind dort mit einheimischen Logistikern in Kontakt getreten und haben spontan ca. 1.500 Menschen mit Hilfspaketen versorgt. Insgesamt wurden 6.000 Menschen von uns betreut."

Lebensmittel, Hygieneartikel und Notunterkünfte standen im Zentrum der Hilfsaktion für diese Flutopfer.
Dank für die große Spendenbereitschaft
Wieser hat beide Katastrophenregionen selbst besucht und kontrolliert, ob das Geld auch dort ankommt, wo es ankommen soll.

Er ist von der enormen Hilfbereitsschaft der Salzburger Bevölkerung beeindruckt: "Ich bedanke mich ganz herzlich. 2010 war ein Jahr, das geprägt war von Katastrophen. Ein herzliches Danke sage ich für diese große Spendenbereitschaft. Es ist nicht selbstverständlich in Zeiten wie diesen."

05 Dezember 2010

Per SMS gegen die Cholera

Technik hilft, die Seuche zu bekämpfen.
Hilfsorganisationen nutzen Handy und Internet zur Bekämpfung der Seuche

Um die Cholera in Haiti einzudämmen, greifen Helfer zu ungewöhnlichen Maßnahmen. So verschickt das Deutsche Rote Kreuz mehrere Millionen SMS mit Hygienetipps. Indes wächst der Zorn der Bevölkerung gegen die Helfer.
Diesen wird unterstellt, die Cholera eingeschleppt zu haben, die eine besonders tückische Seuche ist: Bakterien befallen die Darmschleimhaut und verursachen Erbrechen und lebensgefährliche Durchfälle. 1.523 Haitianer sind nach offiziellen Angaben daran gestorben. "Caritas International" spricht von mindestens 70.000 Infizierten. Viele Hilfsorgansisationen vermuten eine wesentlich höhere Dunkelziffer.