Am 19. Februar brachten die ooeNachrichten einen ausführlichen Bericht über den Einsatz von Bruno H.
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20 Februar 2009
Bruno in den ooeNachrichten
Am 19. Februar brachten die ooeNachrichten einen ausführlichen Bericht über den Einsatz von Bruno H.
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Simbabwe
16 Februar 2009
Bruno legte über 1000 Kilometer zurück
Mehr als 70.000 Menschen sind in Simbabwe an der Cholera erkrankt. Mindestens 3.400 sind bereits daran gestorben. Zu Beginn der Epidemie trat die Krankheit hauptsächlich in Städten auf. Jetzt sind auch ländliche Gebiete massiv betroffen.
Heute, Samstag, kehrt der Oberösterreicher Bruno Hölzl von seinem einmonatigen Hilfseinsatz aus Simbabwe zurück. Dass die Cholera nun auch entlegene Dörfer erreicht hat, stellte den Rotkreuz-Helfer vor große Herausforderungen. "Allein in der vergangenen Woche habe ich mehr als 1.000 Kilometer zurückgelegt, um Hygiene-Schulungen durchzuführen", sagt Hölzl. Nur durch Hygiene-Maßnahmen kann die Verbreitung der Krankheit eingedämmt werden. In den Schulungen lernen die Menschen, welches Wasser trinkbar ist, wie man es chloriert und wie man - z.B. durch häufiges Händewaschen - die Ansteckungsgefahr verringert.
Ende Dezember hat ein österreichisches Rotkreuz-Team - gemeinsam mit deutschen Kollegen - Trinkwasseranlagen in Simbabwe aufgebaut. Diese Anlagen können täglich 600.000 Liter Wasser reinigen. Damit können 40.000 Menschen versorgt werden.Ein weiterer Österreicher, Reinhold Huber, ist derzeit noch in Simbabwe. Gemeinsam mit Rotkreuz-Kollegen aus Simbabwe, Deutschland, Kroatien und Kanada führt der Niederösterreicher weitere Hygiene-Schulungen durch. Insgesamt reisen mehr als 500 Freiwillige des internationalen und des simbabwischen Roten Kreuzes durch das Land, um Hygiene-Schulungen durchzuführen.
Heute, Samstag, kehrt der Oberösterreicher Bruno Hölzl von seinem einmonatigen Hilfseinsatz aus Simbabwe zurück. Dass die Cholera nun auch entlegene Dörfer erreicht hat, stellte den Rotkreuz-Helfer vor große Herausforderungen. "Allein in der vergangenen Woche habe ich mehr als 1.000 Kilometer zurückgelegt, um Hygiene-Schulungen durchzuführen", sagt Hölzl. Nur durch Hygiene-Maßnahmen kann die Verbreitung der Krankheit eingedämmt werden. In den Schulungen lernen die Menschen, welches Wasser trinkbar ist, wie man es chloriert und wie man - z.B. durch häufiges Händewaschen - die Ansteckungsgefahr verringert.
Ende Dezember hat ein österreichisches Rotkreuz-Team - gemeinsam mit deutschen Kollegen - Trinkwasseranlagen in Simbabwe aufgebaut. Diese Anlagen können täglich 600.000 Liter Wasser reinigen. Damit können 40.000 Menschen versorgt werden.Ein weiterer Österreicher, Reinhold Huber, ist derzeit noch in Simbabwe. Gemeinsam mit Rotkreuz-Kollegen aus Simbabwe, Deutschland, Kroatien und Kanada führt der Niederösterreicher weitere Hygiene-Schulungen durch. Insgesamt reisen mehr als 500 Freiwillige des internationalen und des simbabwischen Roten Kreuzes durch das Land, um Hygiene-Schulungen durchzuführen.
Quelle: Rotes Kreuz
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15 Januar 2009
Gute Nachrichten
Die OOeNachrichten widmen Brun H. eine Bericht in ihrer Regionalausgabe Kirchdorf/Michldorf.Danke Werner für die Zusendung des Artikels.
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14 Januar 2009
Ab in den Süden
Frustrationstolerant, daran gewöhnt alleine auf schier aussichtslosen Posten zu stehen und aus winzigsten Fortschritten Motivation zu schöpfen. Bruno H. (im Bild re.) - Pädagoge an der Polytechnischen Schule in Kirchdorf - ist einiges gewöhnt. Diese Erfahrungen werden ihm in Zimbabwe – wo er an der Eindämmung der Choleraepidemie mitzuwirken soll – vielleicht zugute kommen. Dass er daneben noch einsatzerfahren, sprachgewandt und natürlich abkömmlich ist hat es den Verantwortlichen leicht gemacht den Oberösterreicher in das instabile, von Hyperinflation und dem Zusammenbruch der Infrastruktur gebeutelte Land, zu entsenden.Bruno hebt voraussichtlich am 16. Jänner ab. Ein umfassendes Briefing hat er von Wolfgang St. erhalten der Steyrer hat am 6. Jänner seinen dreiwöchigen Einsatz in Simbabwe beendet.
21 April 2007
Bruno Hölzl: Mehr Wasser als ein Tropfen auf den heißen Stein
Beim Roten Kreuz in Kirchdorf war Bruno Hölzl einmal Ortsstellenleiter, seine Hilfsbereitschaft hat den Micheldorfer darüber hinaus in die weite Welt zu den Krisenherden gebracht. Das Herz für andere verdankt Hölzl seinem Elternhaus, die Möglichkeit bei Katastrophen ins Flugzeug zu steigen dem Verständnis seines Arbeitgebers, des Landesschulrates für Oberösterreich. Auch nachdem ein Tsunami über Thailand eine Spur der Verwüstung gezogen hatte, packte Hölzl seine Notfallkoffer. Hölzl zählt zu jenen zwölf Österreichern, die als Einsatzleiter Auslanddienste des Roten Kreuzes machen. Hölzls Spezialgebiet ist die Trinkwasseraufbereitung nach Erdbeben und Hochwässern. Nicht immer ist es die Natur, gegen deren entfesselte Gewalt der Oberöstereicher seine Menschlichkeit stellt. Auch auf ehemaligen Kriegsschauplätzen wie im ehemaligen Jugoslawien und in Flüchtlingslagern macht Hölzl das lebenswichtige Nass wieder genießbar.Die Gefahr macht bisweilen keinen Bogen um die internationalen Helfer,auch Hölzl geriet öfters schon in brenzlige Lagen. "Logisch denken, die Nerven bewahren", hämmert er sich dann immer geistig ein. Vor allem hilft die sorgfältige Vorbereitung aller Projekte.
Beim Elend, in das Menschen gestürzt werden, könnte man zum Zyniker und Menschenverächter werden, aber für Hölzl überlebt das Gute auch im widrigen Umfeld wie die Opfer, um die er sich kümmert: "Es sind die Blicke, wenn zum ersten Mal trinkbares Wasser aus der Anlage in die Krüge und Kanister fließt, die ungemein beglückend sind", sagt Hölzl. Dazu komme, sagt der Rotkreuz-Fachmann, dass man bei internationalen Einsätzen neben alten Hasen auch immer wieder neue Leute kennen lernt, die auf der gleichen Wellenlänge funken, dass das Helfen zum Menschen gehört. Gattin Monika und die beiden noch im Haushalt lebenden Kinder Lorenz und Pia lernen mehr von der großen Welt von den Augenzeugenberichten des Familienvaters als vom Fernsehschirm. Und auch für Hölzls Schüler reicht der Horizont über das Kremstal hinaus. (lira)
Lehrerlaufbahn
Bruno Hölzl, geboren 1956 in Linz, Volks- und Hauptschule, absolvierte das Bischöflich musisch-pädagogische Realgymnasium und dann die Pädagogische Akademie für das Lehramt für Mathematik, Physik und Chemie. Seit 30 Jahren unterrichtet Hölzl an der Polytechnischen Schule in Kirchdorf. Vergangenes Jahr wurde Hölzl von Ministerin Elisabeth Gehrer mit der Bundesverdienstmedaille ausgezeichnet.
Abenteuer: Jeder Einsatz ist Abenteuer und Herausforderung gleichzeitig.
Nächstenliebe: Ohne sie kann unsere Gesellschaft nicht weiter bestehen.
Umweltschutz: eines unserer größten Probleme
Freiwilligkeit: wichtig für das Funktionieren unserer Systeme
Erinnerung: Zurückholen beglückender Momente
Verpflichtung: Auf mich soll man sich jederzeit verlassen können.
Heimat: Nach jeder Rückkehr aus dem Ausland schätze ich Oberösterreich noch mehr.
Familie: Extrem wichtig, mein Ruhepol - unsere Singlegesellschaft macht mir Sorgen.
Lektüre für die Auslandseinsätze: Steven Hawkins und Sachbücher
Erfahrung: eine persönliche Weiterentwicklung
Wasser: Wasser wird bald teurer sein als Öl: Diese Entwicklung ist ja eigentlich logisch, ohne Wasser kein Leben.
Quelle:
vom 16.04.2007
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