Ein Team von vier Delegierten des Roten Kreuzes hat in der libyschen Hauptstadt Tripolis seine Arbeit aufgenommen. Die Experten kümmern sich von dort aus um die Hilfsaktionen für den Westen des umkämpften Landes, namentlich für die Küstenstädte Misrata und Al-Sawija.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hatte Anfang Woche von der libyschen Regierung die Erlaubnis erhalten, eine ständige Vertretung in Tripolis einzurichten. Die vier Delegierten trafen nun am Donnerstagabend in der libyschen Hauptstadt ein, wie das IKRK mitteilte.
Sie waren auf dem Landweg von Tunesien her nach Tripolis gereist. Es handle sich um Spezialisten für Gesundheit, Haftbedingungen und Logistik.
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18 April 2011
26 November 2010
Dämonisch: Die Angst der Haitianer vor der Seuche
Die Lage in Haiti ist nach Ausbruch der Cholera weiterhin prekär. Obwohl die Krankheit eigentlich einfach zu behandeln ist, scheitert eine effektive Hilfe oft am Unwissen der Einheimischen, berichtet SF-Sonderkorrespondent Erwin Schmid aus Haiti.
«Die Krankheit ist extrem gefährlich», sagt Schmid gegenüber «tagesschau.sf.tv.». «Aber nur, wenn man sie nicht richtig behandelt.» Durch die Cholera verliert der Körper in kürzester Zeit sehr viel Flüssigkeit. Zur Behandlung müssen die Kranken daher möglichst rasch rehydriert werden. Dies geschieht beispielsweise in den 27 Behandlungszentren von «Médecins Sans Frontières». Diese sind - soweit möglich - hermetisch abgeriegelt, um eine weitere Verbreitung der Cholera zu verhindern.
Den Leuten die Angst nehmen
Viele Haitianer, gerade in ländlichen Gegenden, haben einen starken Glauben an Voodoo. Dieser führt laut Schmid dazu, dass die Krankheit oft regelrecht dämonisiert wird.
Zudem war Haiti während rund 200 Jahren eine Cholera-freie Zone. Die Menschen wissen daher schlicht nicht, wie mit der Krankheit umzugehen ist.
Gegenseitige Hilfe unter den Einheimischen ist eher rar in Haiti.
«Die Krankheit ist extrem gefährlich», sagt Schmid gegenüber «tagesschau.sf.tv.». «Aber nur, wenn man sie nicht richtig behandelt.» Durch die Cholera verliert der Körper in kürzester Zeit sehr viel Flüssigkeit. Zur Behandlung müssen die Kranken daher möglichst rasch rehydriert werden. Dies geschieht beispielsweise in den 27 Behandlungszentren von «Médecins Sans Frontières». Diese sind - soweit möglich - hermetisch abgeriegelt, um eine weitere Verbreitung der Cholera zu verhindern.
Den Leuten die Angst nehmen
Viele Haitianer, gerade in ländlichen Gegenden, haben einen starken Glauben an Voodoo. Dieser führt laut Schmid dazu, dass die Krankheit oft regelrecht dämonisiert wird.
Zudem war Haiti während rund 200 Jahren eine Cholera-freie Zone. Die Menschen wissen daher schlicht nicht, wie mit der Krankheit umzugehen ist.
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