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10 April 2011

Tsunami-Frühwarnsystem für Indonesien

Das deutsch-indonesische Tsunami-Frühwarnsystem für den Indischen Ozean (GITEWS) wurde heute von der deutschen Delegation unter Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs Herrn Thomas Rachel an Indonesien übergeben. Damit geht das Warnsystem, das bereits 2008 den Betrieb aufgenommen hatte und seitdem weiter ausgebaut und optimiert wurde, in die Verantwortung Indonesiens über.

Unter der Federführung der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, vertreten durch das Deutsche GeoForschungsZentrum GFZ, haben deutsche Wissenschaftler das Frühwarnsystem entwickelt. Das technische Konzept von GITEWS beruht auf einer Kombination verschiedener Sensoren, die im Frühwarnzentrum zusammengeführt werden. Diese Zusammenführung erfolgt in einem Entscheidungsunterstützungssystem, dessen Entwicklung und Implementierung durch das DLR erfolgt ist.

Mehr zum Thema auch im Blog von Prof. Dr. Stefan Dech, dem Direktor des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) am DLR.

23 März 2011

THW Helfer im Interview

Die THW-Helfer sind aus Japan zurück. Das FWnetz sprach nun mit Daniel Riedel über seine Erlebnisse.

1. Herr Riedel, war Japan Ihr erster Auslandseinsatz?
Nein, ich war bereits als Logistics Officer im THW-Erkundungsteam in Haiti eingesetzt. Hinzu kommen noch ein paar internationale Übungen und Lehrgänge wie z. B. in Zypern, England oder der Schweiz.

13 März 2011

japanisches Rotes Kreuz arbeitet auf Hochtouren

Die Hilfsmaßnahmen des Japanischen Roten Kreuzes laufen seit Freitag letzter Woche auf Hochtouren.


Tausende Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Dauereinsatz, um die Opfer in der Katastrophenregion zu versorgen. Die Einsatzkräfte berichten insbesondere von Brandverletzungen, Rauchvergiftungen sowie von Auswirkungen durch die gewaltige Tsunamiwelle. Am schlimmsten betroffen sind drei Präfekturen im Nordosten des Landes auf einer Länge von 600 Kilometern.

12 März 2011

"Wir sind auf Stand-by"

Hilfsorganisationen bereiten sich auf Einsatz vor, aber eine Anfrage fehlt noch

Die Erde bebt noch nach in Japan, da erreicht den japanischen Ministerpräsidenten Naoto Kan schon ein Telegramm aus Deutschland. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagt darin Hilfe zur Bewältigung der Tsunami-Katastrophe zu. Allerdings stand bis Freitagnachmittag ein offizielles Hilfegesuch der japanischen Regierung noch aus, erklärte der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans.

So hält sich auch das Rote Kreuz in Deutschland bereit, aber Pressesprecherin Svenja Koch verweist auf die Arbeit der Kollegen vor Ort. "Das Japanische Rote Kreuz ist schon längst aktiv geworden, die Infrastruktur dort ist ausgezeichnet." Japan habe das leistungsfähigste Katastrophenschutzsystem der Welt, so gehörten Sicherheitstrainings nach Erdbeben schon zur frühkindlichen Erziehung. Mehr als zwei Millionen Freiwillige arbeiten dort für das Rote Kreuz. Im Moment seien schon 500 Katastrophenteams mit rund 6800 medizinischen Fachkräften ausgeschwärmt, um Nothilfe zu leisten.