11 Juli 2006

DMIS-Disaster Management Information System

Das DMIS ist eine Datenbank für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Föderation der Rotkreuz und Rothalbmondgesellschaften. Ein Zugang wird erst nach Überprüfung der Berechtigung gewährt.
Danke für diesen Tip an Werner Lechner.

20 Juni 2006

HTL Ottakring entwickelt Ausbildungsmodell einer Trinkwasseraufbereitungsanlage

Übergabe an Rotes Kreuz erfolgt am 22. Juni 2006

Wien (Rotes Kreuz) - Die "Wassermacher" des Österreichischen Roten Kreuzes genießen weltweit einen hervorragenden Ruf. Egal welche Katastrophe, egal an welchem Ort der Welt - die "Rot-Weiß-Roten" Wasserspezialisten gehören zur gefragtesten Einheit der Welt. Denn es dauert maximal 48 Stunden, bis sie im Zentrum der Katastrophe stehen und das erste saubere Wasser fließt. Ein Resümee läßt sich nach zehn Jahren an schweren Einsätzen wie Ruanda, Türkei, Kosovo, "Tsunami" oder Pakistan ziehen: Millionen von Katastrophenopfern verdanken diesen Profis ihr Leben.

Damit die Rotkreuz-Hilfe weiter so effizient bleiben kann, ist regelmäßiges Training und kontinuierliche Wartung der Ausrüstung unabdingbar. Und genau für die diese spezielle Ausbildung stellt nun die HTL-Ottakring dem Roten Kreuz ein 1:1-Trinkwassermodell zur Verfügung.

Dieses Modell wurde im Rahmen einer Projektarbeit zur Matura von Schülern der Höheren Technischen Bundeslehranstalt unter ihrem Abteilungsvorstand Kurt Kefer hergestellt. Teile der Anlage wurden im Vorjahr bei Ausstellung "Praxis der Hilfe - Technik im Dienst der Menschlichkeit" im Technischen Museum mit großem Erfolg gezeigt.

Die Übergabe an das Rote Kreuz findet am 22. Juni 2006 um 10.30 Uhr im Schulhof der Höheren Technische Bundeslehranstalt, Thaliastraße 125 statt.
Quelle: Rotes Kreuz

17 Juni 2006

Komentar von Woplfgang Kopetzky

Der Generalsekretär des ÖRK erläutert im "Standard" den Standpunkt seiner Organisation zu den Plänen der Europäischen Union..
20060615 derstandard Heerscharen der Humanität

16 Juni 2006

Humanitäre Hilfe der Militärs ist inakzeptabel

Generalsekretär des Roten Kreuzes sieht tödliche Gefahren für Rotkreuz-Helfer

Wien (Rotes Kreuz) - Seit dem Erscheinen des EU-Berichts "Für eine Europäische Katastrophenschutztruppe - Europe Aid" ist die Diskussion um die humanitäre Hilfe durch Militärs voll entbrannt. Die europäischen Heere wollen im Zuge der "Civil Military Cooperation" (CIMIC) eine Rolle spielen.

"Den europäischen Armeen ist ihr ursprüngliches Betätigungsfeld abhanden gekommen. Um aber einen Leerlauf des Betriebs zu verhindern, sind sie nun auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Es liegt also nahe, dass sie sich auf ein Terrain begeben, das in den Medien gut aussieht und wo sich die Betroffenen am wenigsten dagegen wehren können - bei der humanitären Hilfe", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.

"Für mich steht aber fest: Wo immer sich Soldaten als Helfer für Kriegsopfer betätigen, wird es brandgefährlich - nämlich für die Kriegsopfer und für die zivilen Helfer. Besonders in Afghanistan und im Irak wurden immer wieder Rotkreuz-Helfer getötet, weil die Linie zwischen militärischen und humanitären Aktivitäten bis zur Unkenntlichkeit verwischt worden war. Diese bewusst hervorgerufene Situation ist für mich unerträglich", so der Generalsekretär.

Denn die Helfer haben nur dann eine Chance, wenn sie weder von den Konfliktparteien noch von der Bevölkerung als Einmischung oder Bedrohung angesehen werden. Hilfe kann niemals aufgezwungen werden - Überzeugungsarbeit ist das Stichwort. Nur so ist es überhaupt zu erklären, dass das Rote Kreuz schon seit 30 Jahren ununterbrochen in Afghanistan arbeiten kann. Oder seit 20 Jahren in der Region der großen Seen in Afrika tätig ist. Oder in 30 weiteren vergessenen Konfliktgebieten.

"Entgegen der allgemeinen Meinung ist es eben nicht egal, von wem die Hilfe kommt, Hauptsache, es kommt welche. Sonst kommt nicht nur für Kriegsopfer der "falschen Seite" keine, sondern bald für niemanden mehr, weil die Hilfsorganisationen gezwungen sind, sich aus Sicherheitsgründen zurückzuziehen. Ein Verwischen der Linie zwischen militärischer und humanitärer Aktion bedeutet ein Untergraben der Neutralität des Roten Kreuzes. Das ist für mich inakzeptabel! Hilfe im Krieg muss neutralen und unparteilichen humanitären Organisationen überlassen bleiben, denn es wird immer irgendwo Krieg sein", erklärt der Generalsekretär.
Quelle: ÖRK

13 Juni 2006

Eine Seite für die TWA


infoaktuell, originally uploaded by twaooe.

Der Grundkurs der derzeit beim LV OÖ läuft fand im OÖ Newsletter, der in der Mitte der, an alle RK-Mitarbeiter versandten Postille "info@ktuell" zu finden ist, eine Würdigung.

zum Original...

05 Juni 2006

Tsunami-Geld landete bei dubiosem Spendensammler

Nach der Tsunami-Katastrophe spendeten allein die Deutschen mehr als 670 Millionen Euro - im Vertrauen darauf, dass ihr Geld auch bei den Bedürftigen ankommt. Nun ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen einen Mann, der allein von "Bild hilft - Ein Herz für Kinder" zwei Millionen Euro Spendengelder bekam - offenbar zu Unrecht.
zum Artikel...
Quelle: SWR

03 Juni 2006

Ex-Kommissar Barnier schlägt "EU-Eingreiftruppe" für Katastrophen vor

Bericht zur Verbesserung des EU-Krisenmanagement an Barroso und Schüssel übergeben

Brüssel - Die EU soll eine eigene Eingreiftruppe für Zivilschutz ("Europe aid") einrichten und auch sonst die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene bei Katastrophen verstärken. Zu diesem Ergebnis kommt der Ex-EU-Kommissar für Regionalpolitik und frühere französische Außenminister Michel Barnier in einem Bericht, den er am heutigen Dienstag in Brüssel an die Auftraggeber, den amtierenden Ratsvorsitzenden, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso übergeben hat.

Barnier wurde im Jänner mit dem Bericht über eine Verbesserung des EU-Krisenmanagements für Katastrophen innerhalb oder außerhalb Europas beauftragt, nachdem nach der Flutkatastrophe in Asien Schwächen deutlich geworden waren. "Es ist keine Frage von zu wenig Geld, sondern mangelnder Vorbereitung", sagte Barnier vor Journalisten.

Er hoffe, es brauche "keine weitere Katastrophe", um die Vorschläge zur Umsetzung zu bringen. Der Bericht werde beim Juni-Gipfel behandelt werden. "Alles hängt vom politischen Willen ab", sagte Barnier.

Der frühere Kommissar, in dessen Amtszeit auch die Hochwasserkatastrophe im August 2002 fiel, machte insgesamt zwölf Vorschläge, die innerhalb von vier Jahren umgesetzt werden sollen. Die Zivilschutztruppe, die an erster Stelle der Vorschläge steht, soll auf bestehenden Ressourcen aufbauen; die Mitgliedstaaten beteiligen sich - freiwillig, je nach ihrer Spezialisierung. Nach und nach soll dann das notwendige Spezialgerät angeschafft werden, beispielsweise für Tankerkatastrophen. Zudem soll es ein Operationszentrum sowie eine spezielle Ausbildungsstätte geben.

Stützpunkte in sieben Fern-Regionen

Die Eingreiftruppe soll laut Barnier in sieben Fern-Regionen der EU (Reunion, Martinique, Guadeloupe, Guyana, Azoren, Kanarische Inseln und Madeira) Stützpunkte haben und einheitliche Uniformen tragen, um die Sichtbarkeit der EU bei Hilfsaktionen zu erhöhen.

Weiter soll ein Krisen-Lenkungsausschuss bestehend unter anderem aus dem amtierenden Ratspräsidenten, dem Kommissionspräsidenten und dem EU-Außenbeauftragten geschaffen werden, sowie eine einzige Stelle für Zivilschutz und Humanitäre Hilfe. Laut Barnier soll zudem bis 2009 die Zuständigkeit für Zivischutz in der Kommission einem einzigen Kommissar übertragen werden.

Vier Vorschläge des Barnier-Berichts beschäftigen sich mit der Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den konsularischen Diensten der EU-Staaten. In vier Projektregionen sollen "europäische Botschaften" geschaffen werden sowie ein "europäischer konsularischer Code" ausgearbeitet werden. Der letzte Vorschlag Barniers sieht die Spezialisierung bestimmter EU-Labors auf Bioterrorismus und die Opferidentifikation vor. (APA)

02 Juni 2006

Streit um Katastropheneinsätze


Das Rote Kreuz und das Bundesheer streiten um die Organisation von Katastropheneinsätzen.

zum Beitrag...

30 Mai 2006

IFRC: Zusätzliche Katastrophenhilfe für Indonesien

Die internationale Föderation der Rotkreuz und Rothalbmond Gesellschaften hat drei ERUs mobilisiert um die Indonesischen Errbebenhilfsoperation zu unterstützen:
ERUs bestehen aus geschulten Teams von Spezialisten und Vorverpackten Sets standardisierter Ausrüstung die in Katastrophengebieten sofort eingesetzt werden können:

Die amerikanische und spanischen Rotkreuzgesellschaft haben gemeinsam eine Relief ERU entsandt, die bei der Verteilung der Hilfsgüter, ebenso wie bei der Registrierung der Bedürftigen mithilft.
Eine Logistic ERU wurde vom Britischen Roten Kreuz bereitgestellt um die Koordination der Hilfsgüter-Verteilung iklusive des Transports und des Luftverkehrs abzuwickeln.
Das Dänische Rote Kreuz mobilisierte eine Information und Telekommunikations ERU, um die Kommunikation wieder herzustellen.

"ERUs sind ein hervorragendes Beispiel um zu zeigen wie die Rotkreuz und Rothalbmondbewegung in der Lage ist ihr einzigartiges Netzwerk aus nationalen Gesellschaften zu nutzen um auf Krisen sofort und Effektiv zu reagieren" sagte . Arnulv Torbjornsen, der Leiter der Delegation der Internationalen Föderation der Rotkreuz und Rothalbmondgesellschaften in Jakarta. "Die Einheiten werden auch die Kapazitäten des indonesischen Roten Kreuzes verstärken, auf lokale Bedürfnisse zu reagieren."

Seit den Erdstößen hat das Indonesische Rote Kreuz mit Unterstützung der Internationalen Föderation der Rotkreuz und Rothalbmondbewegungen humanitäre Hilfe - wie Notfallmedizinische Versorgung, Nahrung, Drinkwasser und Zelte für die betroffenen Komunenge - leistet, .

Zusätzlich wurde ein Rotkreuz Feldspital in Bantul errichtet wo etwa 80% der Gebäude beschädigt oder zerstört sind. Es wird von Ärzten und Schwestern verschiedener nationaler Gesellschaften und des indonesischen Roten Kreuzes betrieben. Es hat eine maximale Kapazität von 200 Betten und kann für bis zu 150.000 Menschen die Grundgesundheitsversorgung sicherstellen.
Kaputte Straßen, schwere Stürme und Regenfälle behindern die Hilfsanstrengungen, dass sowohl Wasserversorgung als auch das Elektrizitätsnetz sind beeinträchtigt sind macht die Bedingungen noch schwieriger. Das lokale Rotkreuzbüro in Yogyakarta wurde beim Beben zerstört und machte es für das lokale Rote Kreuz schwierig Hilfe zu leisten.

Die Bedrohung durch einen Ausbruch des Mt Merapi, ein Vulkan etwa 40 km nördlich von Yogyakarta, steigt.
"Angesichts der Herausforderungen haben wir es geschafft etwa 400 Freiwillige und Angestellte zu mobilisieren, die bereits 4000 Patienten versorgten" sagte Marie Muhammad, Vorsitzender des Indonesischen Roten Kreuzes. "Die Verletzten brauchen noch immer Hilfe und Tausende schlafen auf der Straße sodaß wir unsere Anstrengungen sie mit medizinischer Hilfe, Notunterkünften, Nahrung, Wasser und Sanitäreinrichtungen sowie Psychologischer Betreuung zu versorgen fortsetzen müssen" schließt er.
Quelle: IFRC

29 Mai 2006

EU entsendet steirischen Bundesheeroffizier

Der Steirer Alois Hirschmugl ist der erste offizielle Vertreter der EU, der nach dem verheerenden Erdbeben in Indonesien auf die Insel Java entsandt wird.
Dort kamen nach letzten Angaben über 4.600 Menschen ums Leben, 80 Prozent der Häuser sind zerstört.

EU-Hilfseinsatz vorbereiten
Brigadier Hirschmugl vom Bundesheer-Kommando internationale Einsätze in Graz wird nun nach Java entsandt. Der Gleichenberger soll dort die Lage erkunden und den EU-Hilfseinsatz vorbereiten: "Meine Aufgabe wird grundsätzlich sein, zusammen mit einem französischen Kollegen die Regierung zu unterstützen, andererseits Erkundungen durchzuführen, was man eben an zusätzlichen Bedarf hat. Diese ausgewerteten Informationen werden wir zurückgeben nach Brüssel, wo man dann gezielt an die Mitgliedsstaaten herantreten kann. Es wird sicher ein Schwerpunkt im Bereich der medizinischen Hilfe sein, dann Dinge, die Obdachlose brauchen, und die letzte Aufgabe wird gegebenfalls die Koordination der Hilfe der Mitgliedsstaaten sein", so Hirschmugl.

Am Tag nach dem katastrophalen Beben auf der indonesischen Insel Java suchen Angehörige und Rettungsmannschaften verzweifelt nach Überlebenden unter den Trümmern. Den Überlebenden fehlt es am Nötigsten - viele bekamen seit dem Beben nicht einmal etwas zu essen.
Quelle: orf.on
Bild (Archivamterial eines früheren Einsatzes in Bangladesch): Österreichisches Bundesheer


Natürlich sind die Komentare im ORF Forum nicht repräsentatif, hier trotzdem ein Auszug...
"Ich finde es gut,das ÖSTERREICH sich beteiligt-egal in welcher Form auch immer..."
"Weiß eigentlich wer warum AFDRU nicht gefahren ist? Zu weit weg?"
" ....einer mehr, der im weg herumsteht, wird vermutlich nicht sehr ins gewicht fallen ...."

mitposten kann hier... jeder der sich registriert

27 Mai 2006

Erdbeben in Indonesien - Österreichische Rotkreuz-Helfer in Bereitschaft

Spendenaufruf für die Betroffenen
Ein schweres Erdbeben hat die Insel Java in der Früh am 27. Mai erschüttert. Zur Zeit sprechen lokale Quellen von mehreren Tausend Toten. Lokale Rotkreuz-Mannschaften sind seit Stunden im Katastrophengebiet, mehr als 400 Helfer errichten Notunterkünfte und Feldspitäler.
99676 99656
Österreichische Rotkreuz-Spezialisten sind bereits in Bereitschaft versetzt um bei Bedarf entsendet zu werden. Die Einsatzleitung des Österreichischen Roten Kreuzes ist in laufendem Kontakt mit der Zentrale in Genf um die Unterstützung zu koordinieren - Um Spenden wird aufgerufen (PSK 2.345.000 Kennwort "Erbeben in Indonesien").

Die Österreichischen Rotkreuz-Katastrophenhelfer haben international eine hervorragende Reputation. So waren Trinkwasseraufbereitungsanlagen und Techniker zuletzt in Pakistan nach dem Erdbeben im Einsatz, auch in Indonesien waren die "Wassermacher" bereits nach dem Tsunami engagiert. Eine weitere bekannte Hilfseinheit des Österreichischen Roten Kreuzes ist die Suchhundestaffel. Nach den Erdbeben in der Türkei, in Algerien oder auch im Iran waren die vierbeinigen Rotkreuz-Helfer erfolgreich im Einsatz

Der Einsatz nach Erdbeben ist sehr zeitkritisch - die Suche nach Verschütteten ist innerhalb von 72 Stunden notwendig, um eventuell unter den Trümmern lebende Personen rechtzeitig finden zu können.

Das Österreichische Rote Kreuz ruft dringend zu Spenden für die Betroffenen des Erdbebens auf. PSK 2.345.000 Kennwort "Erdbeben in Indonesien" oder online auf spende.roteskreuz.at.
Quelle: ÖRK

Laufend aktualisierte Infos finden sie bei Reuters (engl.)

25 Mai 2006

46 Mann und eine Frau

Das weltberühmte Seeschloss Orth wählten die Absolventen des VII-Offizierskurses als Schauplatz ihrer Angelobungsfeier. Die Spitzen der Landespolitik und des Roten Kreuzes erlebten eine eindrucksvolle Weihestunde, die vom pompösen Einmarsch bis zur Fahnenweihe minutiös durchgeplant war. Diese neue Fahne beweist anschaulich, dass im Hauptquartier keine sturen Bürokraten sondern auch kunstsinnige und kreative Menschen werken. Was unser Präsident zum Abschluss durch die Stabführung der Blasmusikkapelle unterstrich.

Unter den frischgebackenen Offizieren befand sich auch unser Leiter. Der Kommandant der TWA Einheit des LV Oberösterreich, Gerhard Aglas. Die Kenntnise die er in den vergangen 2 ½ Jahren erworben hat werden ihm in seiner schwierigen Funktion bestimmt von großem Nutzen sein.

zu den Bildern...

23 Mai 2006

Pakistan: Eine Heimkehr in die Ungewissheit

Die Überlebenden des Erdbebens in Pakistan werden vom Staat zur Rückkehr in die zerstörten Dörfer gedrängt.
Paschto Kalai. Kulakim ist zurück. Mit hängenden Armen steht er auf seinem kleinen Grundstück im Dorf Paschto Kalai. Es ist ein kleines Nest im pakistanischen Allaital, verloren auf 1800 Metern über dem Meer, am Ende einer engen, unbefahrbaren Straße. Der Bauer Kulakim ist 32 Jahre alt, sieht aber aus wie ein 45-jähriger. So wie 250.000 andere Flüchtlinge hat er den Winter in einem Lager verbracht. Das Erdbeben vom 8. Oktober 2005 hatte ihre Häuser zerstört.

weiterlesen...

Landesjugendlager 2006

Zwar keiner Katastrophe aber einer anderen ebensogroßen Herausforderung stellt sich Gerhard Aglas. Er zeichnet für die Versorgung der Kids und ihrer Betreuer beim JRK Lager in Steyr verantwortlich und benötigt dafür dringend deine Unterstützung. Natürlich ist dies nicht direkt ein TWA Thema, aber die dort gewonnen Erfahrungen können vielleicht von entscheidender Bedeutung sein wenn bei den kommenden Übungen eine größere Anzahl hungriger TWAler zu versorgen ist.
Das Landes JRK Lager findet von 2. bis 5. Juni statt.
Wenn du Zeit hast Gerhard dabei zu unterstützen melde dich bitte umgehend bei ihm.
Tel.: 0699/11745565 oder email an gerhard.aglas@aon.at
Natürlich kannst du die zeitliche Lage deines Engagement selbst wählen und brauchst dich nicht für die gesamte Dauer der Veranstalltung zu verpflichten. Es wird gewiss ein unvergessliches Erlebnis und eine wunderbare Gelegenheit sich für die Gastfreudschaft die uns Steyr schon unzählige male erwies, erkenntlich zu zeigen.

21 Mai 2006

Grundkurs Teil 2

Vergangenes Wochenende fand in Laubegg (ST) der zweite Teil der TWA Grundausbildung statt.
Daß den einen oder anderen vielleicht eine gewisse "wurstigkeit" überkam lag gewiss nicht am malngelnden Eifer.

noch mehr Bilder gibts unter...
Ein genauerer Bericht wird folgen.

02 Mai 2006

Hohe Auszeichnungen fürs Österreichische Roten Kreuz

Bundespräsident Dr. Heinz FISCHER wird am Montag, den 8. Mai 2006 um 11:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Präsidentschaftskanzlei das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich an den Präsidenten des Österreichischen Roten Kreuzes Fredy MAYER, das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich an Generalsekretär Dr. Wolfgang KOPETZKY, sowie das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich an Generalsekretär-Stellvertreter Dr. Werner KERSCHBAUM und an Bundesrettungskommandant Manfred RAGGAUTZ überreichen.

Zum Empfang sind geladen:

Außenministerin Dr. Ursula Plassnik, Innenministerin Liese Prokop, Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat, Bildungsministerin Elisabeth Gehrer,
ÖVP-Klubobmann Mag. Wilhelm Molterer, SPÖ-Vorsitzender Dr. Alfred Gusenbauer, FPÖ-Klubobmann Herbert Scheibner, Grünen-Klubobmann Prof. Dr. Alexander Van der Bellen, Dr. Monika Lindner (ORF-Generaldirektorin), Dr. Walter Rothensteiner (RZB-Generaldirektor), Mag. Siegfried E. Menz (Vorstandsvorsitzender Ottakringer Brauerei AG), KR Herbert Schimetschek (Präsident Österreichische Nationalbank), Dr. Karl Stoss (Generaldirektor Generali Holding Vienna AG), Mag. Norbert Zimmermann (Vorstand Berndorf AG)
Ausschlaggebend für die hohen Auszeichnungen sind einerseits die mannigfaltigen Einsätze des Österreichischen Roten Kreuzes für Erkrankte, Betroffene und Bedürftige im In- und Ausland. Andererseits die umfassenden Aktivitäten für ein größeres Bürgerengagement (zum Beispiel der Stellenwert der Freiwilligkeit und die intensive Breitenausbildung in Erster Hilfe) und dem empfängerorientierten Ausbau der Gesundheits- und Sozialen Dienste(Stichwort: demografische Entwicklung).
Quelle: ÖRK
Wir gratulieren den Ausgezeichneten!

22 April 2006

Trinkwasseraufbereitung des Oberösterreichischen Roten Kreuzes bildet Nachwuchs aus

Der Steyrer Rotkreuzmitarbeiter Dr. Wolfgang Stöckl ist ein gefragter Mann wenn irgendwo auf der Welt eine Katastrophe eintritt. Doch eher er im Auftrag der Internationalen Föderation der Rotkreuz und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) in die Überschwemmungsgebiete Südosteuropas aufbrach führte er 21 hoch motivierte Kolleginnen und Kollegen in die Grundlagen der Trinkwasseraufbereitung ein. Anlass war der Start eines TWA-Grundkurses des Roten Kreuzes das damit den Pool seiner Wasserexperten aufstocken wird.

Mit diesem Lehrgang machen die Teilnehmer den ersten Schritt auf dem Weg zum Auslandsdelegierten des Österreichischen Roten Kreuzes. Daß die „Emergency respose Unit - water and Sanitation“ international einen ausgezeichneten Ruf genießt, verdankt sie nicht zuletzt der Fachkenntnis oberösterreichischer Spezialisten, die in beinahe jedem Team vertreten sind.

„Katastrophen sind nicht planbar“ ist eine Binsenweisheit, der das Rote Kreuz seit eh und je Rechnung trägt indem es beizeiten Vorsorge für den Ernstfall trifft. Dazu zählt die Ausbildung von Wasseraufbereitungsfachleuten ebenso wie deren laufende Schulung und Fortbildung. Neue Anlagen sind – die nötigen Mittel vorausgesetzt - weitaus leichter und schneller zu beschaffen als es qualifiziertes und motiviertes Personal ist. Dass an diesem glücklicherweise kein Mangel herrscht beweisen - neben der Schar wissensdurstiger Neueinsteiger - auch die übrigen Anwesenden. Der Leiter der TWA Gerhard Aglas war wie seine Kollegen Ernst Kerschbaumsteiner, Roland Preuer (alle drei Bez. Steyr-Stadt), und Wolfgang Speichert (Bez. Wels) fünf Wochen in Banda Aceh im Einsatz gewesen. Werner Lechner (Bez. Steyr) war im Herbst des Vorjahres mit einem Team des Deutschen Roten Kreuzes im Pakistanischen Bebengebiet, Gottfried Staufer beendete erst vor wenigen Wochen einen mehrmonatigen Einsatz auf Sri Lanka. Er hatte dort zwei Wasseraufbereitungsanlagen für das Deutsche Rote Kreuz betreut. So werden den Kursteilnehmern nicht nur die Grundlagen nahe gebracht. Sie können vom reichen Erfahrungsschatz ihrer Kollegen ebenso profitieren wie vom technischen Know-how das Boris Schwarz von der Herstellerfirma Berkefeld einbringt.

Neben hoher Motivation brachten viele der Teilnehmer auch berufliche Vorkenntnisse aus den Bereichen Installation oder Chemie mit. Manche waren sogar bereits international tätig (für die UNO oder in der Entwicklungshilfe) gewesen.

Wolfgang Stöckl kann in seinen Einsatz mit der Gewissheit gehen, dass an Trinkwasseraufbereitern kein Mangel besteht, auch wenn der Weg bis zu ihrem ersten Einsatz noch ein langer sein wird.

20 April 2006

Rotes Kreuz hilft Flutopfern in Suedosteuropa

Aufgrund der schweren Flutkatastrophe in Rumänien hat das internationale Rote Kreuz rund 110.000 Euro zur Verfügung gestellt. Derzeit werden vom Rumänischen Roten Kreuz Decken, Kleidung und Lebensmittel an die Betroffenen verteilt.

Ein aus internationalen Mitgliedern zusammengesetztes Rotkreuz-Team (darunter der österreichische Trinkwasserexperten Wolfgang STÖCKL) wird ab morgen in den am meisten betroffenen Provinzen Dolj, Gorj, Mehedinti und Olt den konkreten Hilfsbedarf evaluieren.

Die Flutopfer in Serbien und Montenegro wurden mit Hygienepakete, Lebensmittel, Matratzen und Kindernahrung im Gesamtwert von 100.000 Euro in den vergangenen Tagen durch das internationale Rote Kreuz unterstützt.

Das ÖRK bittet um Spenden für die Hochwasseropfer in Rumänien. Konto 2.345.000, PSK (BLZ 60000), Kennwort "Flut in Osteuropa".

08 April 2006

Vortrag: Wasser in den Nubabergen / Sudan

Die BEZIRKSSTELLE STEYR-STADT
lädt zum Vortragsabend
Wasser in den Nubabergen / Sudan

am 25. April 2006, ab 19:00 Uhr
im großen Lehrsaal des RK-Schulungszentrums Steyr Stadt

Frau Mag. Hemma Hammann, freiw. KHD-Mitarbeiterin des TWA-Teams Steyr-Stadt, berichtet über ein Hilfsprojekt, in dem sie 6 Monate im Auftrag des ÖRK engagiert war, um die Bevölkerung den hygienischen Gebrauch des sehr knappen Trinkwassers zu lehren.

05 April 2006

Die Wüste zum Blühen bringen.

Ein Bericht von Hemma Hammann aus dem Sudan / Südkordofan.
Es war wie im Paradies: Sanfte grüne Hügel, alles grünt und blüht. Es gab viel frisches Gemüse wie Tomaten oder Okra. Das war bei meiner Ankunft im August. Aber nach drei „fetten Monaten“ der Regenzeit trocknet das Land in den Nouba-Bergen langsam aus.