08 August 2005

Bulgarien - Hochwasser

Nach heftigen Regenfällen und Stürmen die Bulgarien seit Ende Mai 2005 heimsuchten und noch andauern sind 27 Gemeinden im Land betroffen. Das Hochwasser hat schwere Schäden an öffentlichen und privaten Gebäuden (insesamt über 48.425) verursacht, Brücken zerstört oder beschädigt (über 70), Wasserleitungen zerrissen, Erdrutsche auslöst und 28 Dämme und Deiche zerstört.
Minor Emergency: BULGARIA FLOODS

Niger - Fast 200.000 Kinder von Hungertod bedroht

Im westafrikanischen Niger sind laut den Vereinten Nationen (UN) mehr als 3,6 Millionen Menschen von einer akuten Hungersnot bedroht. Der UN-Hilfskoordinator Jan Egeland sorgt sich vor allem um 800.000 Kinder, die unter Mangel- und Unterernährung leiden und keinerlei medizinische Betreuung haben. 192.000 Kinder seien unmittelbar vom Tod bedroht, teilten die Vereinten Nationen mit.

Angesichts der Katastrophe hat der Caritas-Mitarbeiter Frank Wiegand ein zu spätes Reagieren der Weltöffentlichkeit beklagt.
Im Interview mit Oliver Thoma (25.7.2005)

Sudan - Information Bulletin No2

Sudan - Der Sudanesische Rote Halbmond (SRC) berichtet daß die Situation in der südlichen Stadt Juba kritisch sei. Wegen der schlechten Kommunikation können aber keine genauen Zahlen über Verletzte oder Tote genannt werden. Medienberichten zufolge sollen in Juba 19 Menschen getötet worden sein, sechs in Malakal.

Der Direktor des Krisenmanagments des SRCS nennt allein für den 4. August 130 Todesopfer - rund 350 mehr oder minder schwer Verletzte wurden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt.

Die Khartoumer SRCS Organisation hat auf Anforderung des Notallkomitees 104 Freiwillige und 5 Fahrzeuge entsandt. Die Freiwilligen leisteten Erste Hilfe und transportierten mehr als 200 Verletzte und 15 Tote nach Khartoum, Omdurman und Khartoum North hospitals.
IFRC - Information Bulletin No2.
icrc - Sudan Bulletin No. 32 - 03 August 2005

07 August 2005

Aceh - water and sanitation

Wer den Film aufmerksam verfolgt, wird trotz der bescheidenen Qualität einige Bekannte entdecken können.
Im Bild zum Beispiel unseren lokal driver "Bustaman". Aber auch Lidwina Dox und Erich Weidinger kommen ins Bild.

Gefunden auf
www.ifrc.org

Bilder von der Situation vor Ort gibts unter pbase und flickr.

Sanitation - Indien kämpft mit Hygieneproblemen

Ministerielles Gesetz für Gemeinde-Wahlen: Ohne WC, kein Sitz
Dehli/Bombay - Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln will die Regierung in Indien die Umweltverschmutzung durch menschliche Klärabfälle verhindern. Der Minister für ländliche Entwicklung hat ein Gesetz verabschiedet, das eine Wahl zum Gemeinderat erst möglich macht, wenn der Kandidat ein WC in seinem Haus besitzt, berichtet BBC-Online. Der Grundsatz lautet: Kein WC, kein Sitz.
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Unruhen im Sudan - Tausende Moslems auf der Flucht

Juba - In den vergangenen Tagen wurden mindestens 130 Menschen getötet. Wie der sudanesische Rote Halbmond heute mitteilte, wurden zudem rund 350 Menschen verletzt. Allein in der Hauptstadt Khartum seien bis Mittwochabend 111 Menschen bei Straßenkämpfen getötet worden.

05 August 2005

Indonesisches Tsunamihilfe Portal



Ist eine Seite mit aktuellen Meldungen über die Fortschritte - oder auch nur Ankündigungen - des Wiederaufbaus.
Wer kein gesteigertes Interesse an dieser Ecke der Erde hat, für den lohnt zumindest ein Blick auf die Liste der dort tätigen "ausländischen Hilfsorganisationen".

03 August 2005

"Wir wollen den Sudan verändern"

Nach 22 Jahren Krieg und dem Tod von John Garang schwankt die junge Generation zwischen Angst und Euphorie
von Knut Peters

Khartum - Shaima nimmt einen tiefen Zug aus der Wasserpfeife. Den schweren, weißen Rauch mit dem süßen Gewürz-Aroma läßt sie kokett über den Tisch ziehen. Dazu lächelt sie - erst milde, dann verächtlich. "Eigentlich mögen wir keine westlichen Journalisten", sagt die 19jährige Studentin und wirft selbstbewußt den Kopf in den Nacken. "Ihr schreibt ja doch immer das gleiche. Unser Land ist voller Banditen, Mörder und Vergewaltiger.
zum Artikel
Bilder:

02 August 2005

Malaiische und indonesische Sprache

Die Malaiische und indonesische Sprache (Bahasa Melayu dan Indonesia) ist Amtssprache in Malaysia und in Indonesien. Die beiden Sprachversionen gelten als eine Einzelsprache und unterscheiden sich praktisch nur durch ihren Namen.
Die Unterschiede zwischen diesen beiden Sprachen entwickelten sich erst in neuester Zeit. Sie sind ungefähr so wie zwischen DDR-Deutsch und West-Deutsch, wo man auch nicht von zwei Sprachen spricht, obwohl es "Broiler" im Westen sowie "Hendl" in der DDR nicht gab. Genauso lassen sich zwischen den beiden malaiischen Sprachen solche spezifischen Wörter finden - oft bedingt dadurch, dass manche Wörter in Malaysia von den britischen Kolonialherren und in Indonesien von den niederländischen Kolonialherren eingeführt wurden. Geradezu berühmt ist die Übersetzung von Auspuff: Auf Indonesisch heißt es knalpot und auf malayisch ekzos (vom englischen exhaust).

Unruhen im Sudan nach Tod des Vizepräsidenten Garang


Khartum - Nur drei Wochen nach seinem Amtsantritt ist der Vizepräsident des Sudan, John Garang, bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. ...

29 Juli 2005

Auf großes Interesse trotz "tropischer" Temperaturen ...

... stieß der Vortrag von Wolfgang Speichert über seine Erlebnisse beim ERU-Einsatz in Indonesien bei den Eferdinger Rotkreuzmitarbeitern.
Besonders gefreut hat mich aber die Anwesenheit der TWA-Kollegen Hemma H., Roland P., HP S. und Stefan L., denen ich im Anschluss noch die historische Altstadt von Eferding zeigen durfte ehe wir den Abend in geselliger Runde bei einem kühlen Bier ausklingen ließen.
Dabei wurde auch die Idee geboren wieder einen ERU Wander und Erlebnistag zu veranstalten.
Interessenten mögen sich bitte an die Redaktion wenden.

Indonesische Islamisten profitieren von Tsunami-Hilfsgeldern

Wohin fließen die Hilfsgelder für den Wiederaufbau Indonesiens nach der Tsunami-Katastrophe des vergangenen Jahres? Nach Einschätzung eines Terrorismusforschers landet das Geld nicht immer in den richtigen Händen - indonesische Islamisten sollen Profiteure der Hilfsbereitschaft sein.
Der Spiegel

28 Juli 2005

Stefan Bartusch bohrt Brunnen in Nord-Kordofan / Sudan


Wenn der Geländewagen des Roten Kreuz in einem der Dörfer auftaucht, laufen von allen Seiten Kinder auf ihn zu, denn ein „al arrabia“ (arabisch für Automobil) bedeutet immer, dass sich was tut im Dorf – eine erfreuliche Abwechslung im harten, einfachen und wenig ereignisreichen Leben eines Menschen in Nord Kordofan, Zentral-Sudan.
mehr...

Michael Wolf – Trinkwasserspezialist in Indonesien

Der 33 jährige Tiroler war heuer bereits mehr als drei Monate als Trinkwasseraufbereiter mit der ERU Trinkwasser in Banda Aceh. Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser nach dem Tsunami ist aber immer noch notwendig. Während die Trinkwasseraufbereitung und –verteilung bereits von eingeschulten Mitarbeitern des Indonesischen Roten Kreuzes übernommen wurde steht Michael jetzt als Ansprechpartner bei Problemen zur Verfügung und betreut weitere Projekte, die die hygienischen Bedingungen der Menschen in den Notunterkünften verbessern.
gefunden auf...

Bereichsleitbild & Strategische Schwerpunkte Internationale Hilfe des ÖRK

Darin wird auch die Trinkwasseraufbereitung erwähnt.

Nachzulesen hier...

25 Juli 2005

Termin: Wolfgang Speichert berichtet vom ERU-Einsatz in Banda Aceh

Wann: Freitag 29. 7. 2005 20.30Uhr
Wo: Bezirksstelle Eferding
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen
Lg rudi

24 Juli 2005

Hemma bereitet sich auf Sudaneinsatz vor

Hemma wird für sechs Monate im Sudan arbeiten. Sie bat mich diese Nachricht an die Kolleginnen und Kollegen weiterzuleiten, was ich gerne tue..

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ich fliege am 13. August in den Sudan um für das Österreichische Rote Kreuz an einem Wasserprojekt mitzuarbeiten. Mein Einsatzort ist Südkordufan beiden Nuba Mountains (ziemlich in der Mitte) und meine Aufgaben liegen vorallem bei Schulung im Bereich Wasser und Hygiene und der Stärkung der nationalen Gesellschaft.
Meine Rückkehr ist für den 29.1.2006 geplant.Ich bin möglicherweise über E-Mail erreichbar. Ich wünsche euch allen einen schönen Sommer und nicht wundern, wenn ich michnicht auf Mails oder Anfragen melde - ich bin nur nicht da.
Lieben Gruß - Hemma
hemma.hammann@aon.at

Natürlich hoffe ich auf häufige gute Nachrichten (womöglich sogar Bilder) von ihrer Mission, die ich ebensogerne weiterleiten werden.

Hier noch einige Links:
ÖRK, Bilder, Nuba, islamic relief, care, idp-project, muslim hands, Crimes of War
Die im Sudan gesprochenen Sprachen, Das deutsche "Auswärtige Amt" rät von Reisen in den Sudan ab.

19 Juli 2005

Epilog

Liebe Kollegin, Lieber Kollege

Ich hoffe mit der Einrichtung dieses Bloggs dein Informationsbedürfnis auf ebenso einfache wie probate weise befriedigen zu können. Ohne lästige Passwörter und Logins werden ich hier regelmäßig News rund um den Themenkreis „Water and Sanitation“ sowie internationale Katastrophenhilfe veröffentlichen.

Viel Freude wünscht dein
Rudi

26 Dezember 2004