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10 November 2010

Kriegsaltlasten

ASB startet Minenräumung in Kroatien

Rund 660.000 Quadratmeter Boden will der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ab dem Wochenende in Kroatien von Minen befreien. Geräumt werde in den Regionen Slawonien, Pozesko-Slavonska, Sisacko-Moslavacka, Posavina, Banovina-Kordun und Dalmatien. Der ASB werde vor allem landwirtschaftliche Flächen in der unmittelbaren Nähe von Wohngebieten entminen. Das Auswärtige Amt unterstützt das Projekt im Rahmen des Stabilitätspakts Südosteuropa mit 800.000 Euro.

06 August 2008

Moldawien: ASB hilft mit Rapid Response-Team vor Ort

Nach der stärksten Flut seit 100 Jahren sind die Gebiete an den Moldawischen Grenzflüssen Prut und Nistru schwer verwüstet. Nach Ansuchen der Moldawischen Regierung beim österreichischen Bundesministerium für Inneres wird ein achtköpfiges Hilfsteam des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs voraussichtlich am Freitag in die betroffene Region aufbrechen, um vor Ort Hilfe zu leisten.

Wie immer nach Hochwasserkatastrophen ist in erster Linie sauberes Trinkwasser dringend nötig. Mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen wird das Rapid Response-Team den Betroffenen zur Seite stehen. Voraussichtliches Einsatzgebiet sind die Regionen „Briceni“, „Stefan Voda“ und „Vodul lui Voda“. Nach Absprache mit den Behörden vor Ort wird man dort helfen, wo die Not am größten ist.

„Die voraussichtliche Einsatzdauer beträgt 14 Tage“, meint Ralph Ebhart, Chef des Stabes. „Je nach der Entwicklung im Krisengebiet könnten die österreichischen Helfer aber auch länger in Moldawien bleiben, um unterstützend tätig zu sein.“

„Die Menschen in den betroffenen Regionen stehen nicht nur vor den Trümmern ihrer Existenz – sie kämpfen um´s Überleben“, betont ASBÖ-Bundessekretär Reinhard Hundsmüller. „Durch den Einsatz unseres Katastrophenhilfsdienstes können wir das grundlegende Bedürfnis nach Trinkwasser decken.“

Das Wasser aus den zum Einsatz kommenden Umkehr-Osmose-Anlagen ist so rein, dass damit unter anderem auch Babynahrung zubereitet werden kann. Bis zu 40.000 Liter Trinkwasser können pro Tag aufbereitet werden.
Quelle: ASBÖ

31 Mai 2007

Samariterbund: Wien koordiniert intern. Katastropheneinsätze

Beim Samariterbund International Kongress (SAINT), der am 16. und 17. Mai 2007 im Rahmen der 80-Jahr-Feier des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs stattfand, wurden neue Strategien für künftige Vorgehensweisen beschlossen. Ein Fixpunkt wird die Errichtung einer Einsatzzentrale (CIC - Crisis Information Center) für internationale Katastropheneinsätze in Wien sein. Konkret soll ein "Krisenzentrum" eingerichtet werden, das im Bedarfsfall binnen weniger Stunden voll einsatzbereit ist. Von Wien aus sollen internationale Einsätze koordiniert werden. In Wien sitzt der Krisenstab, der die jeweils best geeignete Mannschaft für einen Einsatz auswählt und einen genauen Einsatzplan erstellt. "Wien zeigt vor, wie das Gesundheitswesen ohne Blick auf Herkunft, Alter, Geschlecht oder Einkommen im Dienste aller WienerInnen gestaltet werden kann. Auch bei Katastropheneinsätzen setzt die Stadt Wien auf nachhaltige und konkrete Hilfe vor Ort. Es freut mich, dass Wien nun auch als Basis und Drehscheibe für internationale Katastropheneinsätze des Samariterbundes aktiv werden kann", erklärte die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely. ASBÖ-Präsident Franz Schnabl: "Wien ist durch die geographische Lage im Herzen Europas prädestiniert. Weiters haben wir durch Einsätze wie beispielsweise im Kosovo, in Marokko und Sri Lanka Erfahrungen in Krisensituationen sammeln können."

"Bei Großkatastrophen zählt jede Minute. Hilfeleistungen in den ersten Stunden sind von enormer Bedeutung. Wer in so einer Situation nicht koordiniert agiert, richtet großen Schaden an. Menschen in Not brauchen im Katastrophenfall sofort Hilfe", erklärt SAINT-Präsident Dr. Friedhelm Bartels.
Die Verbindungen in SAINT
SAINT setzt sich derzeit aus folgenden Ländern zusammen: Deutschland, Österreich, Dänemark, Südtirol/Italien, Litauen, Tschechien, Ungarn, Lettland, Polen, Ukraine, Frankreich, Norwegen, Slowakei. "Das Gute an diesem Zusammenschluss ist, dass jedes Land einen Schwerpunkt hat. Somit kann im Katastrophenfall nicht nur schnell reagiert werden, sondern auf Grund der Synergieeffekte mit höchster Effizienz. So hat z.B. Österreich in den letzten Jahren seine grenzüberschreitende Katastrophenhilfe mit der Slowakei intensiviert", erklärt SAINT-Präsident Bartels. "Bei all dem internationalen Nutzen dieser Verbindungen darf man nicht vergessen, dass die in der Katastrophenhilfe gemachten Erfahrungen auch bei nationalen Einsätzen eine wertvolle Bereicherung sind", so Franz Schnabl.
Quelle: Wien.at
Bild: ASB