22 Mai 2011

ERU Ausbildung im Burgenland

XH2O-Project: Ausbildung für Trinkwasseraufbereitung
Sie sind besonders in Katastrophenfällen gefragt: Die Trinkwasser-Spezialisten des Roten Kreuzes. Denn sauberes Wasser ist überlebensnotwendig.

Es ist faszinierend, zuzuschauen, wie die Spezialistinnen und Spezialisten des Roten Kreuzes aus einer braunen Wasserbrühe sauberes Trinkwasser produzieren. Und es sieht wesentlich einfacher aus, als es wirklich ist. Denn bis man diese Fertigkeit beherrscht, ist es ein langer Ausbildungsweg. Und diesen Weg gehen gerade 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Eisenstadt.

Es ist das letzte Wochenende einer vierteiligen Ausbildung, und es hat die künftigen Wasserspezialisten nach Eisenstadt geführt. Beim Rückhaltebecken am Stadtrand wurde ein Zeltlager aufgebaut. An 3 Tagen lernen die Mitarbeiter, wie man Trinkwasser herstellt, das in Katastrophenfällen lebensnotwendig ist. 10 Trainer instruieren sie dabei und leiten jeden Handgriff an, damit er auch richtig sitzt.


Ausbildungen für Trinkwasseraufbereitung gibt es im Roten Kreuz schon lange. Das Besondere an diesem Projekt: die internationale Zusammenarbeit zwischen österreichischem, kroatischem und slowenischem Roten Kreuz. Teilnehmer wie auch Trainer kommen aus diesen drei Staaten. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union. Genannt wird es "XH2O-Project", wobei das X für "Cross Boarder", also für die grenzüberschreitende Arbeitsweise steht.

Diese Ausbildung stellt gleichzeitig das erste Training für einen späteren Einsatz in einer ERU (Emergency Respond Unit) des Roten Kreuzes dar.

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