24 Juni 2010

Hochschulreif

Ob Hochwasser, Brandkatastrophen, Unwetterereignisse oder Terroranschläge, das globale Gefahrenpotential nimmt stetig zu. Das Katastrophenmanagement erfährt daher eine wachsende Bedeutung. Es steht auf der Agenda von Behörden, Polizei, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen an herausgehobener Stelle. Wie wichtig dabei ein effizientes Katastrophenmanagement sein kann, mussten in der Vergangenheit Betroffene, Kommunen und Länder oft bitter zur Kenntnis nehmen. Dem trägt die Hochschule München durch die berufsbegleitend konzipierte, gebührenpflichtige Weiterbildungsmaßnahme Katastrophenmanagement (Certificate in Desaster Management) Rechnung.

Die Zusatzqualifikation verfolgt das Ziel, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Fähigkeit zu vermitteln, in Krisensituationen die richtigen Ressourcen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bereitzustellen und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen und Behörden im Sinne eines kommunikativ-kooperativen Handelns zu koordinieren.

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll anwendungsorientiertes Wissen über Gefahren- und Gefährdungslagen, die Organisation der Zusammenarbeit der im Katastrophenmanagement mitwirkenden Einrichtungen und Hilfsorganisationen, dabei zu beachtende Rechts- und Verwaltungsvorschriften und, vor dem Hintergrund weltweiter Einsätze, auch interkulturelle Aspekte vermittelt werden. Durch das Angebot geeigneter Lehrmodule sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ferner in die Lage versetzt werden, bei größeren Katastropheneinsätzen die Gewährleistung der Führungsorganisation und Kommunikation sicherzustellen sowie Aus- und Fortbildung im Katastrophenmanagement zu koordinieren.

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