Posts mit dem Label drk-örk werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label drk-örk werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

13 Oktober 2010

World Disasters Report 2010

Am 13. Oktober ist Welttag der Katastrophenvorbeugung. Der "World Disasters Report 2010" des Roten Kreuzes enthält umfangreiche Daten über Katastrophen und ihre Auswirkungen.


Wien/Genf (Rotes Kreuz) – „Wir blicken zurück auf ein Katastrophen-Jahrzehnt“, sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „Zwischen den Jahren 2000 und 2009 waren mehr als 2,5 Milliarden Menschen von Naturkatastrophen betroffen.“ Diese Zahlen gehen aus dem jüngst veröffentlichten „World Disasters Report“ des Internationalen Roten Kreuzes hervor.
Die beiden großen Katastrophen des Jahres 2010 – das Erdbeben in Haiti und die Überflutungen in Pakistan – sind in diesem Bericht noch nicht berücksichtigt. Neben den statistischen Daten widmen sich die Beiträge im diesjährigen „World Disasters Report“ den Auswirkungen, die Katastrophen auf Bewohner von Städten haben.

Gefahrenzone Großstadt

25 August 2010

Deutsch-österreichisches Team unterwegs

Berlin. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wird am heutigen Dienstag einen zweiten Hilfsflug nach Pakistan schicken. Mit an Bord befindet sich dann eine mobile Einheit zur Trinkwasseraufbereitung und Seuchenvorsorge (TWS 15).
Die Trinkwasseranlage kann täglich 225 000 Liter verschmutzten Wassers reinigen und 15 000 Menschen versorgen. Ein deutsch-österreichisches Team von Trinkwasserexperten wird ebenfalls nach Islamabad fliegen.
“Pakistan erlebt eine Katastrophe von unbeschreiblichem Ausmaß. Die Angst vor Seuchen wie der Cholera wächst. Vorbeugende Maßnahmen sind jetzt lebenswichtig“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters. “Nur wenn wir schnell handeln, kann der Ausbruch von tödlichen Krankheiten verhindert werden.“
Verläuft der Flug planmäßig, wird die Maschine in den frühen Morgenstunden des 25.August in Islamabad landen. Die Trinkwasserstation des DRK soll dann in der Region Sindh im Süden Pakistans eingesetzt werden. Sie kann ihren Betrieb binnen 24 Stunden nach Eintreffen am Einsatzort aufnehmen. Das aufbereitete Wasser wird direkt an die Menschen verteilt oder mit Tankwagen zu ihnen gebracht.