Mangelnde Kooperation der örtlichen Behörden
Rotes Kreuz stoppt Verteilung von Lebensmitteln in Somalia
Genf - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) setzt die Verteilung von Nahrungsmitteln in Somalia vorübergehend aus. Grund sei die mangelnde Kooperation der örtlichen Behörden, teilte das IKRK in Genf mit.
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14 Januar 2012
01 August 2011
Internationale Hilfe für Somalia nimmt Fahrt auf
Mogadischu — Sechs Tage nach Beginn der Luftbrücke für Somalia nehmen die internationalen Hilfsbemühungen Fahrt auf: Ein Flugzeug des Welternährungsprogramms (WFP) brachte weitere zehn Tonnen Nahrung für Kinder nach Mogadischu, während das Rote Kreuz erstmals seit Jahresbeginn in großem Umfang Nahrung im von der islamistischen Shebab-Miliz kontrollierten Süden verteilte. Frankreich kündigte eine Verdreifachung seiner Hilfen an.
Das Flugzeug des WFP sei das sechste seit Beginn der Luftbrücke am vergangenen Mittwoch, teilte der WFP-Sprecher David Orr mit. Bisher seien 80 Tonnen Nahrung eingetroffen - genug, um 80.000 Kinder einen Monat lang zu versorgen.
Das Flugzeug des WFP sei das sechste seit Beginn der Luftbrücke am vergangenen Mittwoch, teilte der WFP-Sprecher David Orr mit. Bisher seien 80 Tonnen Nahrung eingetroffen - genug, um 80.000 Kinder einen Monat lang zu versorgen.
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18 April 2011
Rotes Kreuz hat nun ständige Vertretung in Tripolis
Ein Team von vier Delegierten des Roten Kreuzes hat in der libyschen Hauptstadt Tripolis seine Arbeit aufgenommen. Die Experten kümmern sich von dort aus um die Hilfsaktionen für den Westen des umkämpften Landes, namentlich für die Küstenstädte Misrata und Al-Sawija.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hatte Anfang Woche von der libyschen Regierung die Erlaubnis erhalten, eine ständige Vertretung in Tripolis einzurichten. Die vier Delegierten trafen nun am Donnerstagabend in der libyschen Hauptstadt ein, wie das IKRK mitteilte.
Sie waren auf dem Landweg von Tunesien her nach Tripolis gereist. Es handle sich um Spezialisten für Gesundheit, Haftbedingungen und Logistik.
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hatte Anfang Woche von der libyschen Regierung die Erlaubnis erhalten, eine ständige Vertretung in Tripolis einzurichten. Die vier Delegierten trafen nun am Donnerstagabend in der libyschen Hauptstadt ein, wie das IKRK mitteilte.
Sie waren auf dem Landweg von Tunesien her nach Tripolis gereist. Es handle sich um Spezialisten für Gesundheit, Haftbedingungen und Logistik.
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12 März 2011
Beklagenswert
Genf - Das Internationale Rote Kreuz beklagt, keinen Zugang zu großen Teilen Libyens zu haben, um der Zivilbevölkerung zu helfen.
Die Situation habe sich zu einem “Bürgerkrieg“ entwickelt, sagte der Präsident des Komitees, Jakob Kellenberger, am Donnerstag. Es sei nicht akzeptabel, dass auch 24 Tage nach Beginn der Kämpfe ein großer Teil des Landes noch von humanitärer Hilfe abgeschnitten sei.
Libyens Regierung habe ihm mitgeteilt, dass eine humanitäre Unterstützung von Außen nicht nötig sei, sagte Kellenberger. Deshalb habe das Internationale Rote Kreuz zu den von Tripolis kontrollierten Regionen Libyens bisher noch überhaupt keinen Zugang.
Die medizinische Hilfe im Osten, wo die Aufständischen in großen Teilen das Sagen haben, werde durch die Kämpfe behindert. Auch libysche Ärzte haben Probleme, zu den Verletzten durchzukommen.
Die Situation habe sich zu einem “Bürgerkrieg“ entwickelt, sagte der Präsident des Komitees, Jakob Kellenberger, am Donnerstag. Es sei nicht akzeptabel, dass auch 24 Tage nach Beginn der Kämpfe ein großer Teil des Landes noch von humanitärer Hilfe abgeschnitten sei.Libyens Regierung habe ihm mitgeteilt, dass eine humanitäre Unterstützung von Außen nicht nötig sei, sagte Kellenberger. Deshalb habe das Internationale Rote Kreuz zu den von Tripolis kontrollierten Regionen Libyens bisher noch überhaupt keinen Zugang.
Die medizinische Hilfe im Osten, wo die Aufständischen in großen Teilen das Sagen haben, werde durch die Kämpfe behindert. Auch libysche Ärzte haben Probleme, zu den Verletzten durchzukommen.
Quelle: op-online.de
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03 März 2011
Libyen-Krise: Rotes Kreuz entsendet Experten
Der Burgenländer Hannes Guger fliegt am Freitag nach Malta
Wien/Valletta (OTS/Rotes Kreuz) - Tausende Flüchtlinge versuchen täglich, Libyen zu verlassen. Auch Malta bereitet sich derzeit auf die Aufnahme weiterer Flüchtlinge vor.
Am Freitag fliegt Hannes Guger für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) nach Malta. Der Burgenländer ist Experte des Suchdienstes. Er wird vor Ort die Aktivitäten zur Wiederherstellung der Kontakte von getrennten Familien unterstützen.
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28 Februar 2011
Nodafrika: Rotes Kreuz stockt Hilfe auf
Das österreichische Rote Kreuz hat weitere Hilfsgüter und Personal angeboten. Die Entscheidung fällt in den nächsten Tagen.
Tunis/Bengasi (OTS/ÖRK) - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat seine Hilfe in Nordafrika massiv aufgestockt. Am Wochenende sind insgesamt 16 Tonnen an Hilfsgütern nach Libyen und Tunesien gebracht worden. "Dabei handelt es sich in erster Linie um Medikamente und medizinische Geräte", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. Seit Sonntag sind drei Ärzte und zwei Krankenschwestern des IKRK in der libyschen Stadt Bengasi, um das Personal des Libyschen Roten Halbmonds und der örtlichen Spitäler zu verstärken. "Zahlreiche Ärzte und Krankenschwestern, die in Libyen gearbeitet haben, stammen ursprünglich aus dem Ausland - als die Gewalt zunahm, haben viele von ihnen das Land verlassen. Deshalb schickt das IKRK jetzt medizinisches Personal", so Kopetzky. Indessen verschärft sich auch die Situation an der libysch-tunesischen Grenze.
Tunis/Bengasi (OTS/ÖRK) - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat seine Hilfe in Nordafrika massiv aufgestockt. Am Wochenende sind insgesamt 16 Tonnen an Hilfsgütern nach Libyen und Tunesien gebracht worden. "Dabei handelt es sich in erster Linie um Medikamente und medizinische Geräte", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. Seit Sonntag sind drei Ärzte und zwei Krankenschwestern des IKRK in der libyschen Stadt Bengasi, um das Personal des Libyschen Roten Halbmonds und der örtlichen Spitäler zu verstärken. "Zahlreiche Ärzte und Krankenschwestern, die in Libyen gearbeitet haben, stammen ursprünglich aus dem Ausland - als die Gewalt zunahm, haben viele von ihnen das Land verlassen. Deshalb schickt das IKRK jetzt medizinisches Personal", so Kopetzky. Indessen verschärft sich auch die Situation an der libysch-tunesischen Grenze.
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17 Januar 2009
Philippinen: Entführte Rotkreuz-Mitarbeiter offenbar am Leben
Manila (AFP) — Die drei auf den Philippinen entführten Mitarbeiter des Roten Kreuzes sind offenbar am Leben. "Wir haben glaubhafte Informationen, dass die entführten Mirarbeiter am Leben sind", sagte ein Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Marcal Izard, in Genf. Das Rote Kreuz setzte seine Arbeit auf der Insel Jolo aus. Die drei Mitarbeiter - ein Schweizer, ein Italiener und ein Philippiner - waren am Donnerstag auf Jolo von bewaffneten Männern entführt worden, als sie medizinische Hilfe verteilten.Die Arbeit des IKRK werde auf der Insel unterbrochen, damit die Sicherheitsbedingungen überprüft werden könnten, sagte IKRK-Sprecher Roland Bigler am Samstag in einem im Internet veröffentlichten Bericht des philippinischen Fernsehsenders GMA7.
Auf der südphilippinischen Insel Jolo gibt es immer wieder Entführungen. Dort finden nach Unabhängigkeit strebende muslimische Gruppen und radikale Islamisten der Gruppe Abu Sayyaf Unterschlupf, die Experten zufolge vom Terrornetzwerk El Kaida finanziert werden. Im April 2000 hatten Abu-Sayyaf-Rebellen 21 Touristen in ihre Gewalt gebracht, darunter die Familie Wallert aus Göttingen. Die Deutschen wurden Monate später freigelassen.
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Fünf Rettungsfahrzeuge aus Deutschland unterstützen Arbeit des Roten Halbmondes im Gazastreifen
Im Rahmen eines umfangreichen Hilfsprogramms für den Gazastreifen stellt das Deutsche Rote Kreuz fünf Rettungsfahrzeuge dem Palästinensischen Roten Halbmond zur Verfügung. Seit fast drei Wochen sind die Rettungskräfte des Roten Halbmonds unter Lebensgefahr im Einsatz, um Kranke und Verwundete in Krankenhäuser zu bringen.Heute wurde das Al-Quds-Krankenhaus des Palästinensischen Roten Halbmonds bei einem Angriff getroffen und teilweise zerstört. Rettungskräfte versuchen die Patienten in andere Krankenhäuser zu verlegen.
In diesem Zusammenhang erinnert das Rote Kreuz daran, dass alle Konfliktparteien völkerrechtlich verpflichtet sind, zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser zu schützen. Ebenfalls müssen Rettungskräfte direkten und sicheren Zugang zu den Opfern bekommen.
Die Rettungsfahrzeuge sind Teil eines umfangreichen Hilfsprogramms des Deutschen Roten Kreuzes für den Gazastreifen, das vom Auswärtigen Amt mit über 800.000 Euro unterstützt wird. Es werden auch 2.000 Babypakete mit Windeln, Handtüchern, Seife und Unterwäsche sowie 17.500 Hygienepakete für Familien verteilt. Außerdem werden Krankenhäuser und Gesundheitsstationen mit Laborgeräten ausgestattet.
Das Rote Kreuz bringt seit Beginn des Konfliktes regelmäßig LKW-Konvois in den Gazastreifen. Im Gazastreifen selbst werden die Hilfsgüter vom Personal des Palästinensischen Roten Halbmondes und vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz verteilt.
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10 Dezember 2008
Das Rote Kreuz hilft im Kongo Kindern bei der Suche nach ihren Eltern
Wien/Kinshasa (Rotes Kreuz) - Trotz Abflauen der Kampfhandlungen in den vergangenen Tagen bleibt die humanitäre Situation in der kongolesischen Provinz Nord-Kivu angespannt. Tausende Flüchtlinge warten in Camps darauf, dass sich die Lage stabilisiert. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) versorgte bislang mehr als 70.000 Menschen in Lagern westlich von Goma mit Nahrung. In Kibati, nordöstlich von Goma, werden täglich 80.000 Liter Trinkwasser verteilt. In enger Zusammenarbeit mit dem Kongolesischen Roten Kreuz konzentriert sich das IKRK jetzt auf die Wiedervereinigung von Familienmitgliedern, die auf der Flucht voneinander getrennt wurden. "Im Chaos der Kampfhandlungen und der panikartigen Flucht, haben viele Eltern ihre Kinder aus den Augen verloren", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Bislang konnten 134 Kinder, die ihre Eltern verloren haben, registriert werden." Es wird allerdings befürchtet, dass weit mehr Mädchen und Buben von ihren Eltern getrennt wurden. Die Intensivierung des Rotkreuz-Suchdienstes trägt Früchte. Allein in dieser Woche konnten 15 Kinder mit ihren Eltern zusammengebracht werden. Die jüngste Initiative des IKRK wird von regionalen und lokalen Medien unterstützt. Nach der Registrierung von unbegleiteten Kindern werden ihre Namen und weitere Details dreimal täglich auf vier verschiedenen Radiostationen durchgesagt. Zusätzlich dazu hängen Mitarbeiter des IKRK Fotos der Kinder in Flüchtlingslagern, Kirchen und Schulen auf.Quelle: Rotes Kreuz
Bild: Symboldarstellung
Bild: Symboldarstellung
31 Oktober 2008
Offiziere lernen Kriegsregeln in konkrete Aktionen umzusetzen

Genf (IKRK) – Im Bemühen, die Theorie in die Praxis umzusetzen, werden höhere Offiziere aus der ganzen Welt am 3. November in Genf zusammenkommen, um konkrete Schritte zu erörtern, wie man die Regeln bewaffneter Konflikte in die Ausbildung und die geltenden Vorschriften integrieren und so die Auswirkungen des Krieges auf Zivilisten und ihr Eigentum begrenzen kann.
Die Offiziere sind Teilnehmer am diesjährigen Senior Workshop über Regeln des Völkerrechts bei der Führung militärischer Operationen, den das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und die Schweizer Armee organisieren.
„Es sind die Zivilisten, die am meisten unter den bewaffneten Konflikten in aller Welt zu leiden haben“, sagt Yves Daccord, IKRK-Direktor für Kommunikation. „Heute zählen Zivilisten zur grossen Mehrheit der Kriegsopfer. Aber das kann sich ändern. Indem man das humanitäre Völkerrecht dem militärischen Personal leichter verständlich und zugänglich macht, hofft das IKRK den Kämpfenden die Richtlinien zu vermitteln, die sie brauchen, um jeweils die richtige Wahl zu treffen. Es ist wichtig, dass die Kenntnis der Regeln auch zu einem Verhalten führt, das die Regeln befolgt.“
An dem zweiwöchigen Workshop in Genf und Stans (in der Nähe von Luzern) nehmen höhere Offiziere aus 50 Ländern teil. Sie kommen aus Ländern, die bewaffnete Konflikte erleben wie Pakistan, Sri Lanka und Burundi, oder aus NATO-Mitgliedstaaten wie dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten. In der ersten Woche werden sich die Teilnehmer namentlich damit beschäftigen, wie man das in einer gegebenen Situation anwendbare Recht bestimmt und wie man es am besten in die Ausbildung und die geltenden Vorschriften einbezieht. In ihren Diskussionen wird es um eine Vielfalt von Themen gehen, darunter die Führung von Operationen, das Verhalten der Kämpfer im Feld, Friedens-Unterstützende Operationen und Befehlsverantwortung. In der zweiten Woche gibt die Schweizer Armee eine praktische Demonstration.
Das IKRK unterhält Beziehungen zu den Streitkräften von etwa 160 Staaten, rund 60 bewaffneten Gruppen und mehreren privaten Militär- und Sicherheitsgesellschaften im Bemühen sicherzustellen, dass sie bei ihren Operationen das humanitäre Völkerrecht einhalten. Dies ist seine Antwort auf die Aufforderung der internationalen Gemeinschaft, das IKRK solle dazu beitragen, das humanitäre Völkerrecht, das auch als Kriegsvölkerrecht oder Recht der bewaffneten Konflikte bekannt ist, in die Erziehung, Ausbildung, Doktrin und Operationen der Streitkräfte in aller Welt einzugliedern. Das IKRK bemüht sich ebenfalls darum sicherzustellen, dass andere Waffenträger diese Regeln einhalten und dass sie insbesondere den humanitären Helfern gestatten, ihren Aufgaben nachzugehen.
Weitere Auskunft erteilen: Marçal Izard, IKRK Genf, Tel. +41 79 217 32 24 oder besuchen Sie unsere Website: www.icrc.org
Quelle: Rotes Kreuz
Die Lage der Flüchtlinge im Kongo ist katastrophal
Zehntausende Menschen sind in der Demokratischen Republik Kongo auf der Flucht vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und den Rebellen um den desertierten General Laurent Nkunda. Der Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) erklärte, dass die Lage der Flüchtlinge „katastrophal“ sei, mittlerweile sei sogar ein Krankenhaus geplündert worden.
Die Lage der Flüchtlinge im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist nach Angaben des Roten Kreuzes „katastrophal“. Ein Krankenhaus in Katindo sei geplündert worden, sagte ein Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) am Donnerstag. Die Plünderung habe am Mittwoch stattgefunden, „und wir fürchten, dass es noch weitergeht“. Zehntausende Menschen seien weiter auf der Flucht vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und den Rebellen um den desertierten General Laurent Nkunda. Die Tatsache, dass die Flüchtlinge von einem Ort zum nächsten zögen, erschwere Hilfsaktionen.
Die Flüchtlinge aus Kibati nördlich von Goma, die von Rebellen gejagt würden, seien jetzt in südwestlicher Richtung unterwegs, um sich in zwei Lager in Mugunga zu retten, hieß es beim IKRK. Flüchtlinge aus der Region Rutshuru seien auf dem Weg nach Norden nach Kanyabayonga und weiter Richtung Osten nach Nyamilina. Die Rotkreuz-Mitarbeiter blieben allesamt in Goma, sagte Izard. Es solle ein weiterer Chirurg dorthin entsandt werden, damit dieser seinen Kollegen vor Ort entlasten könne.
Die Lage der Flüchtlinge im Osten der Demokratischen Republik Kongo ist nach Angaben des Roten Kreuzes „katastrophal“. Ein Krankenhaus in Katindo sei geplündert worden, sagte ein Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) am Donnerstag. Die Plünderung habe am Mittwoch stattgefunden, „und wir fürchten, dass es noch weitergeht“. Zehntausende Menschen seien weiter auf der Flucht vor den Kämpfen zwischen Regierungstruppen und den Rebellen um den desertierten General Laurent Nkunda. Die Tatsache, dass die Flüchtlinge von einem Ort zum nächsten zögen, erschwere Hilfsaktionen.Die Flüchtlinge aus Kibati nördlich von Goma, die von Rebellen gejagt würden, seien jetzt in südwestlicher Richtung unterwegs, um sich in zwei Lager in Mugunga zu retten, hieß es beim IKRK. Flüchtlinge aus der Region Rutshuru seien auf dem Weg nach Norden nach Kanyabayonga und weiter Richtung Osten nach Nyamilina. Die Rotkreuz-Mitarbeiter blieben allesamt in Goma, sagte Izard. Es solle ein weiterer Chirurg dorthin entsandt werden, damit dieser seinen Kollegen vor Ort entlasten könne.
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