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28 Februar 2011

Nodafrika: Rotes Kreuz stockt Hilfe auf

Das österreichische Rote Kreuz hat weitere Hilfsgüter und Personal angeboten. Die Entscheidung fällt in den nächsten Tagen.

Tunis/Bengasi (OTS/ÖRK) - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat seine Hilfe in Nordafrika massiv aufgestockt. Am Wochenende sind insgesamt 16 Tonnen an Hilfsgütern nach Libyen und Tunesien gebracht worden. "Dabei handelt es sich in erster Linie um Medikamente und medizinische Geräte", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. Seit Sonntag sind drei Ärzte und zwei Krankenschwestern des IKRK in der libyschen Stadt Bengasi, um das Personal des Libyschen Roten Halbmonds und der örtlichen Spitäler zu verstärken. "Zahlreiche Ärzte und Krankenschwestern, die in Libyen gearbeitet haben, stammen ursprünglich aus dem Ausland - als die Gewalt zunahm, haben viele von ihnen das Land verlassen. Deshalb schickt das IKRK jetzt medizinisches Personal", so Kopetzky. Indessen verschärft sich auch die Situation an der libysch-tunesischen Grenze.

13 Oktober 2010

World Disasters Report 2010

Am 13. Oktober ist Welttag der Katastrophenvorbeugung. Der "World Disasters Report 2010" des Roten Kreuzes enthält umfangreiche Daten über Katastrophen und ihre Auswirkungen.


Wien/Genf (Rotes Kreuz) – „Wir blicken zurück auf ein Katastrophen-Jahrzehnt“, sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. „Zwischen den Jahren 2000 und 2009 waren mehr als 2,5 Milliarden Menschen von Naturkatastrophen betroffen.“ Diese Zahlen gehen aus dem jüngst veröffentlichten „World Disasters Report“ des Internationalen Roten Kreuzes hervor.
Die beiden großen Katastrophen des Jahres 2010 – das Erdbeben in Haiti und die Überflutungen in Pakistan – sind in diesem Bericht noch nicht berücksichtigt. Neben den statistischen Daten widmen sich die Beiträge im diesjährigen „World Disasters Report“ den Auswirkungen, die Katastrophen auf Bewohner von Städten haben.

Gefahrenzone Großstadt