23 Mai 2008

Durchbruch?

Helfer bekommen Zugang zum Myanmar Delta

Myanmar / Burma: Aus ländischen Hilfskräften wird der Zutritt in das vom Zyklon betroffenen Irrawaddy delta erlaubt sagten UN-Beamte.
„Der General sagte er sehe keinen Grund warum das nicht geschehen sollte… solange sie ernsthafte humanitäre Helfer sind und klar ist was sie zu tun beabsichtigen.“ gab ein UN-Specher nach einem Treffen von UN Generalsekretär Ban Ki-moon mit Than Shwe in der neuen Hauptstadt Naypyidaw bekannt.
Quelle: Reuters

22 Mai 2008

Rotes Kreuz stockt Burma-Hilfsflüge massiv auf

Längst überfällige Hilfe ist auf dem Weg von Deutschland nach Burma: Das Rote Kreuz charterte fünf Maschinen, die diese Woche jeweils 40 Tonnen Hilfsgüter nach Rangun fliegen sollen. Die Organisation gehört zu den wenigen, die von der Junta nicht behindert werden.

Kuala Lumpur - Das Rote Kreuz baut seine Hilfe für die Zyklon-Opfer erheblich aus: Die Föderation der Rotkreuz-Gesellschaften schickt noch in dieser Woche fünf Maschinen mit jeweils 40 Tonnen Hilfsgüter nach Rangun, sagte Logistikchef Igor Dmitryuk in Kuala Lumpur. "Die Not der Überlebenden ist in weiten Teilen des Landes weiter groß. Diese Flüge sparen Zeit und Geld und erlauben uns, mehr Güter nach Burma zu schicken."
Das Rote Kreuz ist mit mehr als 10.000 freiwilligen Mitarbeitern in Burma eine der wenigen Hilfsorganisationen, die Güter selbst ungehindert im Katastrophengebiet verteilen kann.

Die Militärjunta hat bislang nur Einheimische in das verwüstete Irrawaddy-Delta gelassen. Nach Angaben von Dmitryuk hat das Rote Kreuz bislang 302 Tonnen Material nach Rangun geflogen, auch aus Deutschland.
Künftig dürften die Asean-Staaten die ausländische Hilfe für die Zyklon-Opfer koordinieren, sagte auch Singapurs Außenminister George Yeo auf einem Außenministertreffen der Südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean mit seinen Kollegen in Singapur. An den Beratungen nahm auch Burmas Außenminister Nyan Win teil, dessen Land zu den zehn Asean-Mitgliedern gehört.
Thailands Außenminister Noppadon Pattama kündigte in Singapur an, sein burmesischer Kollege Nyan Win werde im Laufe des Tages einen Vorschlag für eine Geberkonferenz unterbreiten. Sie solle in Rangun am 22. oder 23. Mai stattfinden.
Außerdem solle Asean-Generalsekretär Surin Pitsuwan nach Burma reisen, um sich ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe zu machen, sagte Pattama. "Wir sind in der Hoffnung hergekommen, etwas für Burma zu tun, und es ist eine gute Gelegenheit für die Asean, Solidarität zu zeigen."
Quelle: Spiegel Online von 19. Mai
Bild: Spiegel

21 Mai 2008

Visa-Wie?

Noch immer sitzt das D-Ö ERU-Team in Bankok fest...
20080521 österreich So hilft unser Land
zum Medienbericht....

20 Mai 2008

NGOs fordern mehr Mittel für Entwicklung und Humanitäre Hilfe

Heimische NGOs schlagen Alarm: Angesichts von Hunger und Naturkatastrophen ist Hilfe notwendiger denn je, der Beitrag Österreichs droht jedoch drastisch zu sinken. Die neue Interessenvertretung wird künftig von der Politik mehr globale Verantwortung einfordern. Heute fand in Wien die Auftakt-Pressekonferenz des neuen Dachverbandes "GLOBALE VERANTWORTUNG - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre Hilfe" statt. NGOs aus beiden Arbeitsfeldern bündeln ihre Kräfte, um Entwicklungspolitik und Humanitärer Hilfe eine starke Stimme zu verleihen: "Krisen und humanitäre Katastrophen, die in einem Land der Erde entstehen, betreffen auch alle anderen. Solidarisches Handeln lautet das Gebot der Stunde!", präzisiert Petra Navara-Unterluggauer, Vorsitzende der neuen Interessenvertretung, anlässlich der Gründung. "In einer globalisierten Welt muss Österreich seinen Teil an globaler Verantwortung übernehmen."

Als erste konkrete Herausforderung für den neuen Dachverband sieht die Geschäftsführerin Ruth Picker daher die Erhöhung der österreichischen Entwicklungsfinanzierung: "In den letzten 40 Jahren hat sich Österreich mehr als 20 Mal verpflichtet, die Mittel für die Entwicklungsfinanzierung deutlich zu steigern - zuletzt im Rahmen der Europäischen Union auf 0,51% des Bruttonationaleinkommens im Jahr 2010 und auf 0,7% bis 2015." Angesichts der aktuellen Krisen ist diese Budgetaufstockung aus Sicht der NGOs dringend notwendig. "Als AG Globale Verantwortung begrüßen wir die Aufnahme dieser Verpflichtung ins aktuelle Regierungsprogramm. Wir bieten der Bundesregierung unsere Expertise und Unterstützung an, um die EZA-Erhöhung politisch und operativ umzusetzen", so Picker weiter.

Allerdings steht Österreich hier vor einer großen Aufgabe: Im Jahr 2007 betrug die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit 0,49% des BNE (Quelle: OECD, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), davon etwas mehr als die Hälfte Schuldenerlässe. Werden diese abgezogen, schrumpft die österreichische EZA des Jahres 2007 auf kümmerliche 0,20%. Diese Berechnungspraxis wird spätestens mit dem Jahr 2009 zum Problem, wenn die großen Entschuldungen abgeschlossen sind. "Österreich wird bereits in naher Zukunft deutlich mehr 'frisches Geld' für Entwicklung und Humanitäre Hilfe in die Hand nehmen müssen. Die kommenden Verhandlungen für das Doppelbudget 2009/2010 sind entscheidend, um das Regierungsprogramm einzuhalten und 0,51% Entwicklungsfinanzierung zu erreichen", präzisiert Picker.

"Mehr Geld für Entwicklungszusammenarbeit ist gleichzusetzen mit mehr Prävention", unterstützt Max Santner, Vorstandsmitglied der AG Globale Verantwortung und Leiter der internationalen Hilfe beim Österreichischen Roten Kreuz, die Forderungen. Gerade die Katastrophenhilfe profitiert von nachhaltigen, lang angelegten EZA-Programmen. Humanitäre Einsätze können verringert oder sogar verhindert werden. "Kurzfristig notwendige humanitäre Einsätze und langfristig ausgerichtete Entwicklungszusammenarbeit gehen Hand in Hand und bilden das Kontinuum der Hilfe", betont Max Santner. Für beide Bereiche müssen jedoch ausreichend Mittel zur Verfügung stehen.

Unabhängigkeit und Überparteilichkeit sind zentrale Grundsätze des neuen Dachverbandes. "Die AG Globale Verantwortung ist niemandem außer ihren Mitgliedern und deren Einsatz für die Ärmsten der Armen verpflichtet. Wir werden der Entwicklungs- und Katastrophenhilfe in Österreich zu größerer Bekanntheit und mehr Durchsetzungskraft verhelfen" führt Petra Navara-Unterluggauer abschließend aus.

Dem neuen Dachverband gehören derzeit 29 österreichische Entwicklungs- und humanitäre Organisationen an. Diese leisten mit einem Projektvolumen von rund 100 Mio. EURO jährlich in mehr als 100 Ländern weltweit professionelle Programmarbeit und in Österreich Bewusstseinsbildung: AAI Wien, ADRA, AMREF, ARGE Weltläden, CARE, Caritas, Das Mali Projekt, Dreikönigsaktion, Entwicklungshilfeclub, Entwicklungswerkstatt Austria, EZA Fairer Handel, FAIRTRADE, Frauensolidarität, HOPE87, HORIZONT3000, ICEP, Jugend Eine Welt, Katholische Frauenbewegung, Klimabündnis Österreich, Licht für die Welt, Ökosoziales Forum, Österreichisches Rotes KreuzSOS Kinderdorf Österreich, Südwind Agentur, Unsere Kleinen Brüder und Schwestern, vidc, Welthaus Graz, Welthaus Linz und World Vision.

Burma: Rotes Kreuz kann nur indirekt helfen

Moderation: Jochen Fischer

Nach Aussage des Einsatzleiters des Deutschen Roten Kreuzes im Katastrophengebiet Birmas, Bernd Schell, hat seine Organisation nach wie vor keinen Zugang zu den betroffenen Gebieten. Das DRK verfüge jedoch über eine einheimische Partnerorganisation, die auch schon vor der Katastrophe überall Strukturen und Freiwillige hatte. Auf diese Menschen müsse sich das DRK jetzt verlassen, was die Verteilung von Hilfsgütern betreffe, sagte Schell.


Jochen Fischer: Mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Zyklon Nargis hat die birmanische Militärregierung eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer angekündigt, die heute beginnt. Im ganzen Land sollen die Flaggen auf Halbmast gesetzt werden. Staatstrauer ist das eine; Hilfe für die Opfer das andere. Mit einem ausländischen Helfer konnte ich vor der Sendung sprechen. Es ist Bernd Schell vom Deutschen Roten Kreuz. Ich habe ihn als erstes gefragt, wie das DRK die Menschen in Birma am besten unterstützen könne.

Bernd Schell: Wir können nur indirekt helfen, da wir als ausländische Helfer nach wie vor keinen Zugang zu den betroffenen Gebieten haben. Aber das Rote Kreuz hat eine Partnerorganisation, das Rote Kreuz von Myanmar, das überall Strukturen auch schon vor der Katastrophe hatte und viele Freiwillige. Das sind die, auf die wir uns jetzt verlassen müssen, weil sie vor Ort sind, um im Prinzip Hilfe zu den Betroffenen zu bringen, das heißt medizinische Hilfe zu leisten, Nahrungsmittel zu verteilen. Auf die vertrauen wir. Das ist unsere einzige Möglichkeit, die Menschen derzeit zu erreichen.

Fischer: Wie viele Mitarbeiter stehen Ihnen dort zur Verfügung?

Schell: Wir haben sicherlich so etwa 1.000 Freiwillige, die in der Region, die jetzt betroffen ist, tätig sind. Wir versuchen, Freiwillige aus anderen Landesteilen verstärkt hereinzubringen, weil wir gerade heute doch immer mehr auch Berichte von unseren Kollegen bekommen, dass die Freiwilligen enorm müde sind. Sie sind seit zwei Wochen unter schweren Bedingungen ununterbrochen unterwegs. Es regnet permanent seit Tagen und sie sind einfach am Ende ihrer Kräfte. Wir müssen jetzt sehen, dass wir sie ablösen, dass wir andere hineinbringen, die vielleicht nicht ganz die Ortskenntnisse haben, aber die zumindest frische Kräfte bringen und frische Hilfe bringen.

Fischer: Über welche Zahlen von Opfern, von Hilfsbedürftigen reden wir im Moment?

Schell: Wir reden sicherlich über eine Zahl von ungefähr geschätzten eineinhalb Millionen betroffenen Menschen. Das ist die Zahl, mit der wir momentan unsere Planungen in etwa machen, die insgesamt zu versorgen sind. Es ist schwer zu sagen. Wir versuchen immer aus allen Berichten, die wir bekommen, alle Organisationen zusammen, diese Hochrechnungen zu machen, weil wir keine ausgebildete Mitarbeiter vor Ort haben, die das können. Das ist etwa die Größenordnung, mit der wir zu rechnen haben. Wir haben sicherlich zum größten Teil dabei Schwerstbetroffene, die wir vor allen Dingen im Landesteil des Irawadi-Deltas haben, die wir zu versorgen haben. Das ist eine sehr, sehr große Zahl.

Fischer: Sie haben gesagt, sie versorgen sie mit Nahrung, mit Wasser, mit Zelten nehme ich an, wenn es geht. Aber wie sieht denn die gesundheitliche Lage der Flüchtlinge aus?

Schell: Wir haben Krankheiten. Wir müssen auch ehrlicherweise sagen, wir haben natürlich noch nicht alle erreicht. Gerade heute habe ich wieder Berichte bekommen von Kollegen, die vor Ort waren, die uns sicherlich noch stärker unter Druck setzen, schneller und effektiver zu arbeiten, auch unter den Umständen, die wir hier erleben. Es ist sicherlich so: Jeder Tag bringt natürlich mehr Krankheiten. Wenn jemand kein Wasser und keine Lebensmittel hat, dann gibt es Unterernährung, dann gibt es Atemwegserkrankungen, weil die Leute kein Dach über dem Kopf haben. Es gibt Malaria, Durchfall-Erkrankungen. Das ist ein Rennen gegen die Zeit und natürlich sind Nahrung, Wasser und Unterkunft wichtig, um Krankheiten zu verhindern. Das ist unser großes Anliegen, das doch in größerem Maße und viel schneller an die Menschen zu bringen.

Fischer:
Haben Sie Informationen darüber, wie und ob die Hilfe die Menschen erreicht?

Schell: Ja, wir haben diese Informationen. Man kann natürlich hier von Rangun aus nur die größeren Städte, wenn man sie als Städte bezeichnen kann, anfahren - mit LKW, zum Teil auch mit Booten und dort wird es in kleinere Boote umgeladen. Die können manchmal nur zehn Säcke Reis tragen, weil einfach keine größeren Boote vorhanden sind. Die fahren dann im Prinzip einfach am Mündungsarm des Flusses entlang und dort wo Menschen sind, die nichts bekommen haben, wird einfach verteilt. Das ist nicht mit einem großen Überblick über alles, was notwendig wäre, aber wir erreichen zumindest Menschen. Dasselbe passiert mit Plastikplanen, die zum Teil jetzt gerade zum Auffangen von Regenwasser benutzt werden, mit Kochgeschirr, mit Decken. Es ist aber nicht wie in anderen Hilfsoperationen sehr organisiert, sondern doch sehr auf die Situation hier in Myanmar zugeschnitten.

Fischer:
Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie darauf keinen Einfluss?

Schell: Wir können zumindest nicht überwachen, was vor Ort passiert. Wir haben zumindest - auch die Organisationen insgesamt - bisher zumindest, was wir kontrollieren können wenig Probleme, dass vieles sagen wir mal missbraucht wird. Wir versuchen immer, einer Familie ein Paket zu geben. Aber wir wissen: Es ist auch birmesische Tradition, dass das verteilt wird. Ein Kochgeschirr, das Teller und Töpfe enthält, wird alles verteilt. Wir geben einer Familie 25 Kilo Reis, also für fünf Leute, und wir wissen, dass damit dann 50 Leute leben. Das ist aber Realität, mit der wir leben können, indem wir den Menschen einfach ein bisschen helfen. Wir hoffen natürlich, dass wir in den nächsten Tagen dann doch mehr wieder bringen können.
Quelle: Deutschlandfunk
Bild: IFRC

18 Mai 2008

Deutsches Rotes Kreuz entsendet mobiles Hospital ins chinesische Erdbebengebiet

Das Deutsche Rote Kreuz sendet Mitte der Woche ein mobiles Krankenhaus in das Erdbebengebiet in China. Es könne 120 Patienten aufnehmen und insgesamt 250 000 Menschen medizinisch versorgen, teilte das DRK mit. Das Auswärtige Amt unterstütze das Projekt. Ein deutsches Team aus Ärzten, Schwestern, Technikern und Krankenhausmanagern werde in die Provinz Sichuan mitreisen, um das einheimische Personal kurzzeitig zu unterstützen. Die Zahl der bestätigten Todesopfer des Bebens stieg inzwischen auf über 32 000.
Quelle: fokus
Bild: IFRC

UNICEF: "Keine Zeit mehr verlieren.."



mehr Videos über die Lage in Myanmar...

16 Mai 2008

THW schickt TWA nach Myanmar

Nach tagelangem Warten ist ein Hilfstrupp des THW von Frankfurt aus ins Katastrophengebiet von Birma aufgebrochen. Am Dienstag wurden die technischen Anlagen nachgeliefert. In die Erdbebenregion Chinas rückt das Hilfswerk dagegen nicht aus.



13 Experten des Technischen Hilfswerks (THW) erhielten am Montag die benötigten Visa für Birma und konnten noch am Abend mit einer Lufthansa-Linienmaschine in das Krisengebiet aufbrechen. Ihre Aufgabe: Sie sollen mithelfen, die Trinkwasserversorgung in den überschwemmten Gebieten wiederherzustellen. Die Spezialisten hatten sich zuvor in der THW-Zentrale für Auslandslogistik in Rüsselsheim auf den Einsatz vorbereitet.

Ins Erdbebengebiet von China wird das THW dagegen keine Hilfstrupps schicken. China lehnte dies am Dienstag ab. Das Technische Hilfswerk hatte angeboten, eine Spezialeinheit mit Bergungs- und Ortungsexperten in das Krisengebiet in Südwestchina zu entsenden.

Richtig loslegen konnten die THW-Experten in Birma zunächst noch nicht. Ihr Arbeitsgerät wurde erst am Dienstagabend von Frankfurt-Hahn aus mit einer Frachtmaschine losgeschickt. Darin enthalten sind sechs Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung, mit denen täglich bis zu einer Viertelmillion Menschen versorgt werden können. Neben diesen Anlagen seien auch Gerätschaften zur Brunnenreinigung, eine Laborstation sowie zwei Unimog-Kleinlaster mit an Bord, teilte das THW mit. Der Einsatz der Spezialisten soll vorerst zwei Wochen dauern, könnte aber verlängert werden. Die Helfer kalkulieren vor Ort Überraschungen ein: Auf das sonst bei Auslandseinsätzen übliche Vorauskommando zur Erkundung der Lage musste verzichtet werden.

Bereits am Donnerstag vergangener Woche waren die THW-Experten aus ganz Deutschland in Rüsselsheim zusammengekommen. Dort stellten sie nach Angaben des Innenministeriums Aufbereitungsanlagen für Trinkwasser sowie Geräte zur Reparatur der zerstörten Wasser-Infrastruktur zusammen. Es sei wichtig, dass möglichst schnell Trinkwasser aufbereitet und verteilt werde, um den Menschen das Überleben zu sichern, erklärte Bundes-Innenminister Wolfgang Schäuble.

Der Wirbelsturm "Nargis" hat eine Spur der Verwüstung in Birma hinterlassen. Die Regierung gibt die Zahl der Toten inzwischen mit gut 28.000 an. Mehr als 33.000 gelten als vermisst. Die Vereinten Nationen gehen dagegen von bis zu 100.000 Toten aus. Hilfsorganisationen und das Ausland machen Druck auf die Militärjunta in Birma, die Grenzen zu öffnen und Hilfe ins Land zu lassen.
Quelle: hr online
Bild: hr online

12 Mai 2008

Mazedonien und retout

Zu einem WatSanTraining mit Kolleginnen und Kollegen mehrerer nationaler RK-Gesellschaften des Balkan reiste ein Team aus Steyr nach Mazedonien.
Unter der Leitung von Wolfgang Stöckl trainierten die Teilnehmer nicht nur die Handhabung der Berkefeld TWA. Hygien-Promotion, Einsatzberichte, Labor und die neue Scanwater Technologie wurden ebenfalls angeschnitten.


Weder Regenwetter noch die kühlen Nächte konnten der guten Stimmung im Camp trüben. Die Steyrer erreichten ihre Heimatdienstelle in den frühen Mogenstunden des 10. Mai.

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Trinkwasserspezialisten aus Tirol, Wien und Oberösterreich fliegen am Mittwoch ins Katastrophengebiet von Myanmar

Nach dem verheerenden Zyklon in Myanmar entsendet das Österreichische Rote Kreuz drei Trinkwasserspezialisten in das Katastrophengebiet. Gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Roten Kreuzes werden sie mobile Trinkwasseranlagen aufbauen. Pro Tag werden 225.000 Liter Wasser produziert und damit 15.000 Menschen versorgt.

Laut Berichten von lokalen Rotkreuz-Kollegen ist die Lage im Krisengebiet sehr ernst. Wesentlich mehr Hilfe sei noch notwendig, so ein Mitarbeiter des Myanmarischen Roten Kreuzes. In erster Linie gelte es, die Seuchengefahr in Griff zu bekommen, sauberes Trinkwasser hat Priorität in der Versorgung der betroffenen Bevölkerung.
Das österreichische Team setzt sich aus drei erfahrenen Trinkwasserspezialisten zusammen: Teamleader ist der 48jährige Tiroler Herbert Thaler, der seit knapp 20 Jahren für das Rote Kreuz auf internationalen Hilfseinsätzen ist.
Der zweifache Familienvater war als Wasserspezialist u.a. im Irak, in Uganda, Polen, Honduras, Türkei, Iran, Thailand, Indonesien und Pakistan. Ebenso in Pakistan war die 30jährige Rotkreuz-Delegierte Barbara Rouchouze aus Wien. Dritter Mitarbeiter der ersten Myanmar-Entsendung ist der 46jährige Oberösterreicher Gottfried Staufer. Der ausgebildete Notfallsanitäter war nach dem Tsunami neun Monate in Sri Lanka stationiert und als Trinkwasserspezialist im Sudan (2003) im Einsatz.

Die Gesamtdauer des Einsatzes beträgt voraussichtlich vier Monate, das erste Team bleibt sechs bis acht Wochen vor Ort.

Die Entsendung erfolgt am Mittwoch, den 14. Mai 2008. Medienvertreter sind von 17.00 bis 18.30 Uhr ins Katastrophenhilfezentrum des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), Oberlaaerstraße 300-306, 1230 Wien geladen.
Quelle: Rotes Kreuz

11 Mai 2008

Myanmar: Drei Österreicher fliegen am Mittwoch ins Katastrophengebiet

Am Mittwoch, den 14. Mai 2008, fliegen drei Österreicher ins Katastrophengebiet. Gemeinsam mit deutschen Rotkreuz-Kollegen werden sie mobile Trinkwasseranlagen aufbauen, die pro Tag 225.000 Liter Wasser produzieren. 15.000 Menschen können damit täglich mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Drei Rotkreuz-Maschinen sind gestern in Yangon gelandet, insgesamt 14 Tonnen Unterkunftsmaterial konnten von unseren Kollegen des Myanmarischen Roten Kreuz bisher verteilt werden", ist Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes über einen großen Fortschritt in der Hilfeleistung erfreut. Jahrelange Präsenz im Land und eine fundierte lokale Basis in Myanmar machen es möglich, in dieser schwierigen Situation vor Ort Hilfe leisten zu können. Insgesamt 220.000 Menschen hat das Rote Kreuz bisher erreicht."In den ersten Stunden nach der Katastrophe konnten wir zumindest Teile der betroffenen Bevölkerung mit Hilfsgütern aus den lokalen Katastrophehilfelagern versorgen. Jetzt ist internationale Hilfe entscheidend, wesentlich mehr ist noch nötig", so Kopetzky.
Für heute und Montag sind sieben weitere Flüge mit rund 20 Tonnen Unterkunftsmaterial, Wasserkanistern und Moskitonetzen geplant. Laut offiziellen Angaben sind mindestens 1,5 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Zyklons, der am 2. Mai 2008 Myanmar verwüstet hat, betroffen. Mindestens 22.000 starben, 42.000 gelten als vermisst.
Quelle: Rotes Kreuz
Spendenkonto:
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000, Kennwort: Hilfe für Myanmar oder online spenden unter: https://spende.roteskreuz.at

28 April 2008

Impressionen von Mazedonien

Werte Leserin, Werter Leser.

Hier sehen Sie, wenn alles klappt vielleicht einige Bilder des WatSantrainings.


www.flickr.com





21 April 2008

25. April globaler Malaria-Tag


New York (20.4.08): Alle dreißig Sekunden stirbt ein Kind an Malaria, so das Deutsche Rote Kreuz. Malaria ist die häufigste Todesursache mittlerweile. Nachdem die Gates-Stiftung ein milliardenschweres Anti-Malaria Programm aufgelegt hat (Entwicklung eines Impfstoffes) existiert damit auch ein marktwirtschaftlicher Anreiz wirksame Impfstoffe zu entwickeln.



Malaria ist eine der häufigsten Erkrankungs- und Todesursachen weltweit. Jedes Jahr erkranken fast eine halbe Milliarde Menschen, bis zu drei Millionen sterben an der Krankheit. Die meisten Opfer sind Kleinkinder.

Dabei kann Malaria mit bereits bestehenden Mitteln wirksam bekämpft und langfristig unter Kontrolle gebracht werden, so die Europäische Allianz gegen Malaria. Allein, es fehlt hier noch an einem wirksamen Impfstoff.

Die Europäische Allianz gegen Malaria ist ein Zusammenschluß von 10 europäischen Organisationen: Mitglieder der Europäischen Allianz gegen Malaria sind: Rotes Kreuz, EU-Büro, Belgien, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Deutschland und Belgien, Europäisches Parlamentarisches Forum, Belgien, Deutsches Rotes Kreuz, Deutschland, Friends of the Global Fund Europe, Frankreich, Equilibres et Populations, Frankreich, Spanisches Rotes Kreuz, Spanien, Federación de Planificación Familiar de España, Spanien, Malaria Consortium, Großbritannien, Global Health Advocates, Großbritannien und Bartley Robbs Consultants, Großbritannien.

Jedoch fehle es an finanziellen Ressourcen und politischem Engagement, um dieses Ziel zu erreichen, so die Allianz. Die Europäische Allianz gegen Malaria setzt sich daher dafür ein, dass mehr Fördermittel und bessere Programme für den Kampf gegen Malaria bereitgestellt werden. Es unterstützt die Bekämpfung von Malaria durch Bewusstseinsschaffung hier in Deutschland und Europa sowie durch die Umetzung konkreter Malaria-Projekte in betroffenen Ländern Afrikas.
Dazu findet am 21. und 22. April in Bonn die Internationale Malariakonferenz statt:
Gemeinsam mit der Afrikanisch-Europäische Initiative "Stop Malaria Now!" laden das Deutsche Rote Kreuz und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) als Mitglieder der Europäischen Allianz gegen Malaria zur internationalen Malaria-Fachkonferenz "Joining Forces, Synergising Action" ein.

Gefolgt wird dies von der Kampagne "Mach die Mücke, Malaria" - Aktion zum 1. Welt-Malaria-Tag am 25.4.2008. Anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April laden das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) gemeinsam mit Malaria No More Deutschland auf dem Potsdamer Platz in Berlin dazu ein, ein Zeichen für mehr Engagement im Kampf gegen Malaria zu setzen.

Factsheet Malaria zum Download...
Quelle: glocalist.com
Bild: nytimes

20 April 2008

startklar


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Originally uploaded by twaooe
Damit auch heuer wieder alles klappt beim Watsantraining der Steyrer am Balkan versammelte Gerhard die Teilnehmer zum Packen und zur Vorbsprechung.

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15 April 2008

Militärische und humanitäre Einsätze sind zu trennen

Die österreichische Regierung will sich den Bundesheereinsatz im Tschad als Entwicklungshilfe anrechnen lassen. "Eine Vorgehensweise, die für das Österreichische Rote Kreuz schlicht inakzeptabel ist und bisherige Kritikpunkte an der Mission verschärft", so Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär der größten humanitären Organisation.

Wiederholt hat das Österreichische Rote Kreuz davor gewarnt, humanitäre und militärische Einsätze zu vermischen, denn "entgegen der allgemeinen Meinung ist es eben nicht egal, von wem die Hilfe kommt", so Kopetzky. "Eine unscharfe Linie zwischen militärischer und humanitärer Aktion bedeutet eine Gefahr für die Arbeit der neutralen Helfer", erklärt der Generalsekretär.

Heftige Kritik übt das Rote Kreuz an der nun diskutierten Finanzierung des Einsatzes. "Selbst wenn Bundesminister Darabos im Zusammenhang mit der Tschad-Mission den Schutz von Flüchtlingen und Hilfsorganisationen betont, darf ein Militäreinsatz niemals auf Kosten von langfristiger Armutsbekämpfung durchgeführt werden", so Kopetzky.

Österreich steht vor einer enormen Herausforderung, das für 2010 gesetzte Ziel, 0,51% seines Bruttonationaleinkommens (BNE) für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden, zu erreichen. "Militärische Einsätze als Entwicklungszusammenarbeit zu rechnen, kann und darf nicht Absicht der Österreichischen Bundesregierung sein", warnt der Rotkreuz-Generalsekretär vor "falsch verstandener" Entwicklungspolitik.

Das Österreichische Rote Kreuz verbindet mit dem Österreichischen Bundesheer eine langjährige und gute Zusammenarbeit, insbesondere bei nationalen Katastropheneinsätzen wie dem Hochwasser. Im Falle internationaler Einsätze gelten allerdings andere Rahmenbedingungen, deren Nichteinhaltung für die Bevölkerung wie auch für Mitarbeiter der Hilfsorganisationen lebensgefährlich sein können.
Quelle: Rotes Kreuz

Tschad-Einsatz wird als Entwicklungshilfe verrechnet

Grüne kündigen Anfrage im Nationalrat an - Kritik auch von NGOs
Wien – Die österreichische Regierung wird sich den Bundesheereinsatz im Tschad als Entwicklungshilfe anrechnen lassen. Wie der Standard erfuhr, hat das Außenministerium in Wien die Anrechenbarkeit des Einsatzes in einem Briefwechsel mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Frühjahr abklären lassen. Diese Vorgehensweise ist umstritten, denn durch die Anrechnung werden militärische Ausgaben – für Munition etwa – als Leistungen der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) ausgegeben. Andererseits weist das Außenministerium darauf hin, dass die Tschad-Mission klare humanitäre Ziele wie den Schutz von Flüchtlingen verfolgt.

Heftige Kritik kommt jedenfalls von den Grünen: "Es kann nicht sein, dass Militäreinsätze, auch wenn sie humanitäre Ziele haben sollen, die Zukunft der österreichischen Entwicklungshilfe sind", sagt die außenpolitische Sprecherin der Grünen, Ulrike Lunacek. Unklar sei auch, ob die Mission nachhaltig und armutsbekämpfend wirke, also den Kriterien der österreichischen Auslandshilfe überhaupt entspreche. Die Abgeordnete will daher noch diese Woche eine schriftliche Anfrage im Nationalrat an das Außen- und Finanzministerium stellen. Der Militäreinsatz im Tschad wird bis Juni rund 25 Millionen Euro kosten. Nicht als entwicklungshilfetauglich gelten offiziell nur längerfristige Ausgaben, etwa für gepanzerte Fahrzeuge.

Kritik kommt auch von NGOs: "Wenn ein Militäreinsatz in die Entwicklungshilfe eingerechnet wird, wird das Geld an anderer Stelle, etwa bei der Nahrungsmittelhilfe, fehlen", sagt Christoph Petrik-Schweifer, Chef der Auslandshilfe der Caritas. Zudem warnt er davor, Militäreinsätze pauschal als humanitäre Hilfe einzustufen. Das Besondere im Fall des Tschad-Einsatzes ist, dass die gesamten laufenden Kosten für die Mission EZA-tauglich sind: Für die Mission im Kosovo darf nur ein Bruchteil des Aufwandes als EZA verrechnet werden, bei UN-Blauhelmmissionen sind es sieben Prozent der Ausgaben.

Im Außenministerium wird auf die OECD verwiesen: Diese habe entschieden, dass der Tschad-Einsatz als EZA einstufbar sei. Auch andere Staaten werden sich den Einsatz anrechnen lassen, heißt es. Dass es nur darum gehe, die österreichische Bilanz zu verbessern, wird zurückgewiesen. Österreich hat zugesagt, bis 2010 0,51 Prozent seines Bruttonationaleinkommens für EZA auszugeben. Nach Schätzungen fehlen dafür derzeit rund 800 Millionen Euro.

Die OECD beklagt zudem schon lange, dass Österreichs Hilfe falsch verteilt ist. Für die längerfristig nicht planbare humanitäre Hilfe, etwa nach Erdbeben, werde im Verhältnis zu viel ausgegeben. Kernprojekte der EZA wie Institutionenaufbau und Armutsbekämpfung kämen dagegen zu kurz.

12 April 2008

Tschad: Brand im Flüchtlingslager macht Tausende obdachlos

Bei einem Brand in einem Flüchtlingslager im Osten des Tschad sind zehn Menschen verletzt und weitere 3000 obdachlos geworden. Das Feuer sei von einem unbeaufsichtigten Küchenherd ausgegangen, teilte das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR mit. In dem Lager Goz Amer rund 70 Kilometer von der sudanesischen Grenze entfernt leben demnach 20.500 Flüchtlinge. Die obdachlos gewordenen Sudanesen seien vorläufig in den drei Schulen des Lagers untergekommen, erklärte das UNHCR. Ihre Holz- und Lehmhütten seien schnell von dem Feuer zerstört worden.

Künftig sollten die Flüchtlingsunterkünfte deshalb aus Stein gebaut werden, forderte das UNHCR. In Darfur im Westsudan kämpfen seit Februar 2003 Rebellenorganisationen gegen regierungstreue Milizen und Streitkräfte. Nach UN-Schätzungen kamen in dem Konflikt bisher rund 200.000 Menschen ums Leben; rund 2,2 Millionen Menschen wurden aus ihrer Heimat vertrieben. Etwa ein Zehntel von ihnen ist in das Nachbarland Tschad geflohen. Am Sonntag findet ein internationaler Aktionstag für Dafur statt.
Quelle: AFP

08 April 2008

UNHCR und Google stellen neues Kartenprogramm für humanitäre Operationen vor (engl.)

GENEVA – Representatives of Google and the UN refugee agency on Tuesday unveiled a powerful new online mapping programme that provides an up-close and multifaceted view of some of the world's major displacement crises and the humanitarian efforts aimed at helping the victims. www.unhcr.org/googleearth


The "Google Earth Outreach" programme gives UNHCR and other humanitarian agencies the ability to use Google Earth and Maps to highlight their work on behalf of millions of refugees and other populations of concern in some of the world's most remote and difficult areas.

Google's outreach programme provides humanitarian agencies with the skills and resources to use Google Earth and Maps to highlight their work to a mass audience. The agencies can overlay text, audio and video information onto Google Earth in what is known as a "layer," enabling them to explain and illustrate their humanitarian work to a worldwide audience.

Unveiling a new UNHCR layer in Google Earth before invited guests at UNHCR's Geneva headquarters, Deputy High Commissioner for Refugees L. Craig Johnstone hailed the project as means to educate people worldwide on the plight of refugees and on the humanitarians who help them.

"Google Earth is a very powerful way for UNHCR to show the vital work that it is doing in some of the world's most remote and difficult displacement situations," said Johnstone. "By showing our work in its geographical context, we can really highlight the challenges we face on the ground and how we tackle them."

The new UNHCR layer shows three levels of detail. The first provides an overview of UNHCR itself and takes the user on a journey to three major displacement operations – in Darfur/Chad, Iraq and Colombia. The impact on neighbouring countries, including Sudan, Syria and Ecuador, is also explored, and refugee camp locations are highlighted on the Google Earth maps.

The second layer brings the user even closer to the life of those in exile, exploring such elements as refugee health, education, water and sanitation. Pop-up windows linked to precise geographical points in camps and refugee communities provide written explanations, photos and videos of specific needs and operations. The third level, the "macro-view," takes the online visitor right down to the local level within a refugee camp, allowing examination of schools, water points and other infrastructure found in a typical site. Visit the layer at www.unhcr.org/googleearth

The new Google Earth Outreach programme includes grants for licences of the professional versions of Google Earth and Google SketchUp (the 3D modelling software) plus text and video tutorials on how to use these powerful tools.

UNHCR's technical experts say that as it grows, the Google Earth programme will allow UNHCR and its humanitarian partners to build and share with each other a visual, geographic record of their joint efforts on the ground to help refugees. This could include, for example, cross-border mapping of population flows as well as the location of displaced persons in relation to their places of origin – useful information in logistical planning for eventual repatriation operations.

Also speaking at the Geneva event was the Afghanistan-born photographer Zalmai, himself a former refugee.

"As a photographer, I know the power of images," Zalmai said. "Combining the many features of Google Earth and Maps with graphics, photos and other timely information from UNHCR staff working in some of the world's most pressing humanitarian crises provides an incredibly powerful way of conveying the urgent needs of millions of refugees in places most of us would never otherwise see."

Rebecca Moore, head of Earth Outreach at Google, said: "Charities and NGOs are constantly looking for new ways to make people aware of the issues they are trying to solve. Putting information into its geographical context makes it possible to show the complexity and the effect of the work of organizations such as UNHCR."

To date, 350 million people have downloaded Google Earth around the world. There are 13 layers in the Global Awareness section of Google Earth and thousands of KML (Keyhole Markup Language) layers have been created by individuals and organizations around the world.

More information on Google Earth Outreach can be found at earth.google.ch/outreach. The website includes tutorials, case studies, a KML showcase and other online resources. Swiss-registered charities and NGOs can apply for pro grants of Earth and SketchUp under the programme.

Further information available at www.unhcr.org/googleearth

The High Commissioner for Refugees is mandated by the United Nations to lead and coordinate international action for the worldwide protection of refugees and the resolution of refugee problems. UNHCR is a two times Nobel Peace Prize winner.

03 April 2008

Sauberes Trinkwasser aus Luft?

Revolutionäres System ermöglicht überall Versorgung mit reinem Trinkwasser

Die Fakten über die Wasserversorgung:

„Die Versorgung mit Wasser ist eine der fundamentalen Menschheitsfragen. Weltweit leben derzeit etwa 1,1 Milliarden Menschen ohne sicheren Zugang zu Trinkwasser, etwa 2,4 Milliarden Menschen verfügen über keine ausreichenden sanitären Einrichtungen. Diese Probleme müssen wir dringend angehen."
Deutschlands Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier am 22.03.2008 aus Anlaß des Weltwassertages der Vereinten Nationen

Die Fakten:
  • Alle 15 Sekunden stirbt ein Kind an den Folgen mangelhafter Wasserversorgung
  • Für Kinder unter 5 sind Krankheiten infolge mangelhafter Wasserversorgung die häufigste Todesursache
  • Millionen Frauen und Kinder verbringen täglich Stunden, um Wasser aus entfernten, oftmals verschmutzten Quellen zu schöpfen
  • Mehr als die Hälfte des Grundwassers und der Flüsse in Deutschland haben keine gute Qualität und können ohne aufwendige Reinigung nicht genutzt werden
  • Maximal drei Tage überlebt ein Mensch ohne Flüssigkeit.
Jetzt gibt es eine Möglichkeit, hochreines Trinkwasser aus der Luft zu gewinnen.

Was sich wie eine verrückte Idee anhört, wird in den nächsten Jahren den Trinkwassermarkt revolutionieren! Bereits heute sind beim Militär und bei großen Hilfsorganisationen sogenannte "Atmosphärische Wasser Generatoren" (AWG´s) im Einsatz, um an jedem beliebigen Ort der Welt reines Trinkwasser direkt aus der Umgebungsluft zu gewinnen.
Das amerikanische Unternehmen XZIEX™ hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese revolutionäre Technologie weltweit für Privathaushalte und Firmen nutzbar zu machen. Nach 5 Jahren intensiver Forschung und Entwicklung ist es endlich soweit: Experten gehen davon aus, dass es sich bei den AWG´s um die weitreichendste und folgenschwerste Erfindung überhaupt handelt, die sogar die Erfindung des Telefons, des Autos und des Computers samt der dazugehörigen Software überflügeln könnte.
Quelle: open-pr
Mehr Informationen bekommen Sie unter www.wasserausluft.de.

01 April 2008

Tierfilmer engagiert sich für Mitmenschen

Thomas Emrich hat sein Leben in den Dienst am Mitmenschen gestellt. Der 35-jährige Welser arbeitet seit seinem Zivildienst vor 16 Jahren beruflich als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz Wels. 1994 hat er ein Jahr unbezahlt als Entwicklungshelfer in der Region Neu Britannia in Papua-Neuguinea verbracht. Als gelernter KFZ-Mechaniker half Emrich beim Bau eines Begegnungszentrums mit, das sowohl als Kirche als auch als Schule verwendet wurde. Im Herbst 1994 wurden die Stadt und das gesamte Umland von einem Vulkanausbruch zerstört.
Lebenswichtiges fehlt
Emrich rief eine Privatinitiative ins Leben, um für medizinische Versorgung, Nahrung und Schulbildung zu sorgen. „Es fehlt am Mindestmaß. Die Bevölkerung kann sich keine Malariamedikamente leisten“, sagt Emrich. Finanzielle Mittel sind rar gesät.

Seine Initiative ist auf jede Spende angewiesen. „Am Anfang habe ich noch alles aus eigener Tasche finanziert“, erzählt Emrich. „Ich mache Vorträge über mein Jahr dort. Die gesamten Einnahmen meiner Filmprojekte gehen nach Neuguinea.“ Bezahlt wird damit das Schulgeld für 20 Kinder, die von seinem Freund Alphonse Yamba unterrichtet werden. Yamba übernimmt die Organisation und Verteilung der Mittel vor Ort. Außerdem wird damit seine Ausbildung zum Lehrer für höhere Schulstufen finanziert. „Er organisiert das optimal. Geld gibt es trotzdem zu wenig.“ Und das, obwohl für 250 Euro im Monat medizinisch und schulisch alle Kosten gedeckt wären.

Seit Februar hat Emrich dem Roten Kreuz den Rücken gekehrt. Der leidenschaftliche Fotograf, Kameramann und Filmproduzent ist bei Produzent Michael Schlamberger in die Lehre gegangen. Ein Jahr wird er als Produktions- und Kameraassistent für den ORF Universum-Dokumentationen drehen und auch eigene Projekte verwirklichen. Seine Filmproduktion „Im Tal der Bären“ erregte auf internationalen Festivals Aufsehen.

Informationen zur Papua-Neuguinea-Initiative und zu seinen Filmprojekten auf www.natvision.at

Thomas Emrich

Beruf: Kameraassistent
Wohnort: Wels
Geboren: 15. März 1973
Familienstand: ledig
Hobbys: Film, Fotografie, Sport

Nachgefragt

Wels ist ... meine Heimatstadt, mit der ich verbunden bin, obwohl ich in Graz lebe.

Meine Lebensphilosophie ... „Versuche, mit deinem Leben etwas zu verändern.“

Mein größter Erfolg ... ist, gute Freunde gefunden zu haben.

Familie ist ... der Platz, an den man man immer zurückkehren kann.

Mein größtes Ziel ... ist, auch in Zukunft neugierig und offen zu bleiben.
Quelle: OÖnachrichten vom 31.03.2008