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07 August 2010

Mathemathic Vector control

Bekanntlich ist Malaria eines der größten Probleme tropischer Länder und die in den 60er Jahren unternommenen Versuche, Malaria auszurotten, gelten lange als gescheitert.
Eine Firma in Taiwan hat nun einen Monat lang einen Wettbewerb im Mücken-Töten veranstaltet, Siegerin wurde Huang Yu-yen mit 4 Millionen getöteter Mücken in 1 Monat. (Ich nehme mal an, daß die toten Mücken gewogen und nicht gezählt wurden.)

Anopheles albimanus mosquito
Quelle: Wikipedia
Nun ist das natürlich eigentlich kein Thema für die scienceblogs. Aber es erinnert mich an ein Paper, das letztes Jahr in Zeitungen unter dem Titel "Mathematik gegen Malaria-Mücken" angekündigt wurde (etwas irreführend, wie ich finde, denn das Paper verwendet jedenfalls nicht mehr Mathematik als andere Arbeiten auch): der in PLoS veröffentlichte Artikel "How to Make Evolution-Proof Insecticides for Malaria Control" von Read-Lynch-Thomas.

Es geht um das Problem, daß Mücken gegen neue Insektizide immer wieder schnell resistent werden - die Evolution funktioniert bei Malaria-Mücken schon innerhalb kurzer Zeiträume. Wie kann man 'der Evolution entgegenwirken'? Der Ansatz von Read-Lynch-Thomas zielt auf eine spezielle Selektion:

21 April 2008

25. April globaler Malaria-Tag


New York (20.4.08): Alle dreißig Sekunden stirbt ein Kind an Malaria, so das Deutsche Rote Kreuz. Malaria ist die häufigste Todesursache mittlerweile. Nachdem die Gates-Stiftung ein milliardenschweres Anti-Malaria Programm aufgelegt hat (Entwicklung eines Impfstoffes) existiert damit auch ein marktwirtschaftlicher Anreiz wirksame Impfstoffe zu entwickeln.



Malaria ist eine der häufigsten Erkrankungs- und Todesursachen weltweit. Jedes Jahr erkranken fast eine halbe Milliarde Menschen, bis zu drei Millionen sterben an der Krankheit. Die meisten Opfer sind Kleinkinder.

Dabei kann Malaria mit bereits bestehenden Mitteln wirksam bekämpft und langfristig unter Kontrolle gebracht werden, so die Europäische Allianz gegen Malaria. Allein, es fehlt hier noch an einem wirksamen Impfstoff.

Die Europäische Allianz gegen Malaria ist ein Zusammenschluß von 10 europäischen Organisationen: Mitglieder der Europäischen Allianz gegen Malaria sind: Rotes Kreuz, EU-Büro, Belgien, Deutsche Stiftung Weltbevölkerung, Deutschland und Belgien, Europäisches Parlamentarisches Forum, Belgien, Deutsches Rotes Kreuz, Deutschland, Friends of the Global Fund Europe, Frankreich, Equilibres et Populations, Frankreich, Spanisches Rotes Kreuz, Spanien, Federación de Planificación Familiar de España, Spanien, Malaria Consortium, Großbritannien, Global Health Advocates, Großbritannien und Bartley Robbs Consultants, Großbritannien.

Jedoch fehle es an finanziellen Ressourcen und politischem Engagement, um dieses Ziel zu erreichen, so die Allianz. Die Europäische Allianz gegen Malaria setzt sich daher dafür ein, dass mehr Fördermittel und bessere Programme für den Kampf gegen Malaria bereitgestellt werden. Es unterstützt die Bekämpfung von Malaria durch Bewusstseinsschaffung hier in Deutschland und Europa sowie durch die Umetzung konkreter Malaria-Projekte in betroffenen Ländern Afrikas.
Dazu findet am 21. und 22. April in Bonn die Internationale Malariakonferenz statt:
Gemeinsam mit der Afrikanisch-Europäische Initiative "Stop Malaria Now!" laden das Deutsche Rote Kreuz und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) als Mitglieder der Europäischen Allianz gegen Malaria zur internationalen Malaria-Fachkonferenz "Joining Forces, Synergising Action" ein.

Gefolgt wird dies von der Kampagne "Mach die Mücke, Malaria" - Aktion zum 1. Welt-Malaria-Tag am 25.4.2008. Anlässlich des Welt-Malaria-Tages am 25. April laden das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) gemeinsam mit Malaria No More Deutschland auf dem Potsdamer Platz in Berlin dazu ein, ein Zeichen für mehr Engagement im Kampf gegen Malaria zu setzen.

Factsheet Malaria zum Download...
Quelle: glocalist.com
Bild: nytimes