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31 Oktober 2008

Wiederaufbau in Myanmar

"Ein halbes Jahr nach dem Tropensturm haben wir jede Menge erreicht, dennoch bleibt viel zu tun", zieht Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes ein Zwischenresümee. "Sowohl in der unmittelbaren Katastrophenhilfe, als auch beim mittel- und langfristigen Wiederaufbau ist die Produktion von Trinkwasser eine große Stärke des Österreichischen Roten Kreuzes." Kurz nach dem Zyklon sind drei Rotkreuz-Mitarbeiter nach Myanmar gereist und haben dort täglich 225.000 Liter Trinkwasser produziert. Damit konnten 15.000 Menschen im Rahmen unserer Soforthilfe versorgt werden.
Der Wiederaufbau läuft plangemäß, berichtet der Österreicher Michael Wolf, der für das Rote Kreuz in Myanmar die Instandsetzung von traditionellen Trinkwassersystemen koordiniert. Die Rotkreuz-Programme laufen noch mindestens bis 2011. Insgesamt wird 500.000 Menschen geholfen. "Katastrophenhilfe ist äußerst wichtig", so Kopetzky, "aber ebenso wichtig ist es, langfristig den Wiederaufbau zu unterstützen. Mit unserem Drei-Jahres-Plan helfen wir nicht nur rund 500.000 Menschen direkt, sondern geben ihnen auch eine Perspektive und Hoffnung."
Für den Wiederaufbau bittet das Österreichische Rote Kreuz weiterhin um finanzielle Unterstützung:
PSK: 2.345.000, BLZ 60.000, Kennwort: Hilfe für Myanmar
Online spenden unter: https://spende.roteskreuz.at
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: Myanmar Red Cross

24 Juli 2008

Resümee: Myanmar

„In Bangkok waren wir von Beginn an aktiv in das Katastrophenmanagement eingebunden. Gerade als Wasserspezialisten war unser Know-How von höchstem Wert, vor allem hinsichtlich der aktuellen bzw. auch für die mittel- und langfristige Planung. D.h. unser Fokus lag in der Entwicklung von verschiedenen Bewältigungsszenarien, um die lebensnotwendige Trinkwasserversorgung für die betroffene Bevölkerung zu sichern sowie in der Schulung der lokalen Helfer. Innerhalb von zwei Wochen ist es uns schließlich gelungen, alle sechs mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlagen im gesamten Irawadi-Delta verteilt, zu errichten. Pro Anlage konnten bei unserer Abreise bereits 30.000 Liter Trinkwasser produziert werden“, berichtet der verheiratete Notfallsanitäter Gottfried Staufer, der seinen 47sten Geburtstag am 26. Mai ohne seine Lieben feiern musste, stolz.

Abgelöst wird das österreichisch-deutsche Team von einem französischen, das nun vor allem versuchen wird, die Wasserproduktion zu steigern und eine entsprechende Verteilung zu gewährleisten. Pro Tag können 225.000 Liter Wasser produziert und damit 15.000 Menschen versorgt werden. Die Gesamtdauer des Einsatzes wird mit insgesamt vier Monaten beziffert.
Quelle: Rotes Kreuz

04 Juli 2008

Trinkwasser-Experten nach Einsatz in Myanmar zurückgekehrt

Nach sechs anstrengenden Wochen in Asien sind der Tiroler Herbert Thaler, der Oberösterreicher Gottfried Staufer und die Wienerin Barbara Rouchouze aus Myanmar nach Österreich zurückgekommen. Die drei Rotkreuz-Mitarbeiter haben im vom Zyklon Nagris verwüsteten Gebiet Trinkwasseraufbereitungsanlagen errichtet und betrieben.

Mit der Trinkwasseranlage werden täglich 225.000 Liter Wasser gereinigt. „Damit können 15.000 Menschen pro Tag versorgt werden“, sagt Teamleader Herbert Thaler. Die Trinkwasseranlage ist im Katastrophengebiet geblieben. Jetzt wird sie von Mitarbeitern des Myanmarischen Roten Kreuzes betrieben. „Teil unserer Aufgabe war es, Trainings abzuhalten, damit die einheimischen Helfer mit der Anlage auch nach unserer Rückreise weiter Wasser reinigen können“, erzählt Herbert Thaler.
Quelle: ÖRK
Bild: IFRC

13 Juni 2008

Der Schmerz im Ayeyarwady Delta

Über fünf Wochen nach dem Zyklon Nargis, ist der Schmerz im Ayeyarwady Delta überwältigend. Selbst nachdem die Leichen verschwanden, Häuser wiederaufgebaut wurden, das Auskommen wieder gesichtert ist und die körperlichen Wunden verheilt sind, die emotionalen Wunden werden bleiben.

Der kleine Junge sass alleinen in der Ecke eines Klosters. Seine Augen waren auf den Boden gerichtet. Er sagte nichts, ungeachtet des Stimmengewirrs um ihn herum war er in seiner eigenen Welt gefangen.

Sandar Aungr eine 28 jährige Freiwillige des Maynmarischen Roten Kreuzes, sichtete eine Gruppe Überlebender die in der Stadt Maubin ankamen. Einige waren zum Kloster geschickt worden, wo sie sich niederließen, sie hält Ausschau nach Menschen die am nötigsten Hilfe brauchen.
"Wie heisst du?" sagte sie und kniete sich neben ihn. Woher kommst du? Bist du alleine?"
Er blickte auf "Kann mich nicht erinnern" murmelte er. "Weiss ich nicht."
Sie hielt ihn in den Armen und er begann zu weinen. Sandar Aungr weinte mit ihm. Er musste ihr seine Geschichte nicht erzählen. Sie hatte sie in seinen Augen gelesen.

weiterlesen (engl.)...
Quelle: IFRC@reliefweb.org
Bild: Symboldarstellung

06 Juni 2008

Eingetroffen

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, ist dem Österreichischen ERU-Team vor wenigen Tagen die Einreise nach Myanmar gelungen.

31 Mai 2008

Assesment mal anders

Noch immer warten Einsatzkräfte in den Nachbarländern Burmas auf die positive Erledigung ihre visa-Anträge. Bis es los geht können sie sich im Internet über die Lage im Katastrophengebiet ein Bild machen. Eine gute Adresse dafür ist http://myanmar.humanitarianinfo.org wo Sitreps, Wetter, Karten, Bilder und vieles mehr zu finden sind.

Sogar hoch auflösende Satelitenbilder stehen zur Verfügung:
myanmar satelite image

29 Mai 2008

Internationale Helfer auf den Weg ins Irrawaddy Delta?

Helfer dringen langsam in Myanmars vom Zyklon verwüsteten Delta vor nachdem die Militärs den Zugang ermöglichen. Die UN berichten dass alle ihre Visa-Anträge anerkannt wurden.
Beinahe vier Wochen sind vergangen seit Cyclon Nargis über Myanmar hinwegfegte und 133.000 Tote und Vermisste hinterließ. Die UN Hilfe hat erst 40% der 2,4 Millonen bedürftigen erreicht.
Myanmars isoliertes Militärregime hat ausländische Helfer den Zugang zum südwestlichen Irrawaddy Delta weitgehend verwehrt, wo der Cyclon am schlimmsten gewütet hatte und der Staat nur sehr beschränkt Hilfe zu leisten im Stande war.
mehr... (engl.)
Quelle: Reliefweb

24 Mai 2008

Myanmar: DRK-Wasserexperte Tauscher in Rangun eingetroffen

Der DRK-Experte für Wasser und Hygiene Gerhard Tauscher ist am Freitag in Rangun eingetroffen. Dort wird er lokale Helfer des Myanmarischen Roten Kreuzes ausbilden, damit diese die sechs Wasseraufbereitungsanlagen des Deutschen Roten Kreuzes in Betrieb nehmen können. Bereits vor Ort ist DRK-Mitarbeiter Bernd Schell, der den Einsatz vor Ort leitet und die Verteilung der Hilfsgüter koordiniert.

Mit den sechs mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlagen können bis zu 225.000 Liter frisches Wasser täglich produziert werden, das reicht für den Tagesbedarf von 15.000 Menschen.

Gerhard Tauscher ist seit 1994 für die DRK-Katastrophenhilfe im Einsatz. Zu seinen Einsatzgebieten zählen Bangladesch, Thailand, Pakistan und Jordanien. Er arbeitet als Rettungsassistent für das Deutsche Rote Kreuz in Mainz.

Von den Auswirkungen des Zyklons Nargis sind ungefähr 2,4 Millionen Menschen betroffen. Die Hilfe des Internationalen Roten Kreuzes hat in Birma bislang 100.000 Menschen erreicht. Insgesamt sind in Rangun 28 Hilfsflüge des Roten Kreuzes mit 352 Tonnen an Hilfsgütern gelandet. Nach dem Zyklon waren insgesamt rund 27.000 Freiwillige des Myanmarischen Roten Kreuzes im Einsatz.

Einen Überblick über die Lage vor Ort gibt Karina Lehmann, DRK-Regionalkoordinatorin in Bangkok: Tel.: 0066-818 999 605.

Um den Menschen in Myanmar weiter helfen zu können, ist das Rote Kreuz dringend auf Spenden angewiesen.

21 Mai 2008

Visa-Wie?

Noch immer sitzt das D-Ö ERU-Team in Bankok fest...
20080521 österreich So hilft unser Land
zum Medienbericht....

20 Mai 2008

Burma: Rotes Kreuz kann nur indirekt helfen

Moderation: Jochen Fischer

Nach Aussage des Einsatzleiters des Deutschen Roten Kreuzes im Katastrophengebiet Birmas, Bernd Schell, hat seine Organisation nach wie vor keinen Zugang zu den betroffenen Gebieten. Das DRK verfüge jedoch über eine einheimische Partnerorganisation, die auch schon vor der Katastrophe überall Strukturen und Freiwillige hatte. Auf diese Menschen müsse sich das DRK jetzt verlassen, was die Verteilung von Hilfsgütern betreffe, sagte Schell.


Jochen Fischer: Mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Zyklon Nargis hat die birmanische Militärregierung eine dreitägige Staatstrauer für die Opfer angekündigt, die heute beginnt. Im ganzen Land sollen die Flaggen auf Halbmast gesetzt werden. Staatstrauer ist das eine; Hilfe für die Opfer das andere. Mit einem ausländischen Helfer konnte ich vor der Sendung sprechen. Es ist Bernd Schell vom Deutschen Roten Kreuz. Ich habe ihn als erstes gefragt, wie das DRK die Menschen in Birma am besten unterstützen könne.

Bernd Schell: Wir können nur indirekt helfen, da wir als ausländische Helfer nach wie vor keinen Zugang zu den betroffenen Gebieten haben. Aber das Rote Kreuz hat eine Partnerorganisation, das Rote Kreuz von Myanmar, das überall Strukturen auch schon vor der Katastrophe hatte und viele Freiwillige. Das sind die, auf die wir uns jetzt verlassen müssen, weil sie vor Ort sind, um im Prinzip Hilfe zu den Betroffenen zu bringen, das heißt medizinische Hilfe zu leisten, Nahrungsmittel zu verteilen. Auf die vertrauen wir. Das ist unsere einzige Möglichkeit, die Menschen derzeit zu erreichen.

Fischer: Wie viele Mitarbeiter stehen Ihnen dort zur Verfügung?

Schell: Wir haben sicherlich so etwa 1.000 Freiwillige, die in der Region, die jetzt betroffen ist, tätig sind. Wir versuchen, Freiwillige aus anderen Landesteilen verstärkt hereinzubringen, weil wir gerade heute doch immer mehr auch Berichte von unseren Kollegen bekommen, dass die Freiwilligen enorm müde sind. Sie sind seit zwei Wochen unter schweren Bedingungen ununterbrochen unterwegs. Es regnet permanent seit Tagen und sie sind einfach am Ende ihrer Kräfte. Wir müssen jetzt sehen, dass wir sie ablösen, dass wir andere hineinbringen, die vielleicht nicht ganz die Ortskenntnisse haben, aber die zumindest frische Kräfte bringen und frische Hilfe bringen.

Fischer: Über welche Zahlen von Opfern, von Hilfsbedürftigen reden wir im Moment?

Schell: Wir reden sicherlich über eine Zahl von ungefähr geschätzten eineinhalb Millionen betroffenen Menschen. Das ist die Zahl, mit der wir momentan unsere Planungen in etwa machen, die insgesamt zu versorgen sind. Es ist schwer zu sagen. Wir versuchen immer aus allen Berichten, die wir bekommen, alle Organisationen zusammen, diese Hochrechnungen zu machen, weil wir keine ausgebildete Mitarbeiter vor Ort haben, die das können. Das ist etwa die Größenordnung, mit der wir zu rechnen haben. Wir haben sicherlich zum größten Teil dabei Schwerstbetroffene, die wir vor allen Dingen im Landesteil des Irawadi-Deltas haben, die wir zu versorgen haben. Das ist eine sehr, sehr große Zahl.

Fischer: Sie haben gesagt, sie versorgen sie mit Nahrung, mit Wasser, mit Zelten nehme ich an, wenn es geht. Aber wie sieht denn die gesundheitliche Lage der Flüchtlinge aus?

Schell: Wir haben Krankheiten. Wir müssen auch ehrlicherweise sagen, wir haben natürlich noch nicht alle erreicht. Gerade heute habe ich wieder Berichte bekommen von Kollegen, die vor Ort waren, die uns sicherlich noch stärker unter Druck setzen, schneller und effektiver zu arbeiten, auch unter den Umständen, die wir hier erleben. Es ist sicherlich so: Jeder Tag bringt natürlich mehr Krankheiten. Wenn jemand kein Wasser und keine Lebensmittel hat, dann gibt es Unterernährung, dann gibt es Atemwegserkrankungen, weil die Leute kein Dach über dem Kopf haben. Es gibt Malaria, Durchfall-Erkrankungen. Das ist ein Rennen gegen die Zeit und natürlich sind Nahrung, Wasser und Unterkunft wichtig, um Krankheiten zu verhindern. Das ist unser großes Anliegen, das doch in größerem Maße und viel schneller an die Menschen zu bringen.

Fischer:
Haben Sie Informationen darüber, wie und ob die Hilfe die Menschen erreicht?

Schell: Ja, wir haben diese Informationen. Man kann natürlich hier von Rangun aus nur die größeren Städte, wenn man sie als Städte bezeichnen kann, anfahren - mit LKW, zum Teil auch mit Booten und dort wird es in kleinere Boote umgeladen. Die können manchmal nur zehn Säcke Reis tragen, weil einfach keine größeren Boote vorhanden sind. Die fahren dann im Prinzip einfach am Mündungsarm des Flusses entlang und dort wo Menschen sind, die nichts bekommen haben, wird einfach verteilt. Das ist nicht mit einem großen Überblick über alles, was notwendig wäre, aber wir erreichen zumindest Menschen. Dasselbe passiert mit Plastikplanen, die zum Teil jetzt gerade zum Auffangen von Regenwasser benutzt werden, mit Kochgeschirr, mit Decken. Es ist aber nicht wie in anderen Hilfsoperationen sehr organisiert, sondern doch sehr auf die Situation hier in Myanmar zugeschnitten.

Fischer:
Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie darauf keinen Einfluss?

Schell: Wir können zumindest nicht überwachen, was vor Ort passiert. Wir haben zumindest - auch die Organisationen insgesamt - bisher zumindest, was wir kontrollieren können wenig Probleme, dass vieles sagen wir mal missbraucht wird. Wir versuchen immer, einer Familie ein Paket zu geben. Aber wir wissen: Es ist auch birmesische Tradition, dass das verteilt wird. Ein Kochgeschirr, das Teller und Töpfe enthält, wird alles verteilt. Wir geben einer Familie 25 Kilo Reis, also für fünf Leute, und wir wissen, dass damit dann 50 Leute leben. Das ist aber Realität, mit der wir leben können, indem wir den Menschen einfach ein bisschen helfen. Wir hoffen natürlich, dass wir in den nächsten Tagen dann doch mehr wieder bringen können.
Quelle: Deutschlandfunk
Bild: IFRC

16 Mai 2008

THW schickt TWA nach Myanmar

Nach tagelangem Warten ist ein Hilfstrupp des THW von Frankfurt aus ins Katastrophengebiet von Birma aufgebrochen. Am Dienstag wurden die technischen Anlagen nachgeliefert. In die Erdbebenregion Chinas rückt das Hilfswerk dagegen nicht aus.



13 Experten des Technischen Hilfswerks (THW) erhielten am Montag die benötigten Visa für Birma und konnten noch am Abend mit einer Lufthansa-Linienmaschine in das Krisengebiet aufbrechen. Ihre Aufgabe: Sie sollen mithelfen, die Trinkwasserversorgung in den überschwemmten Gebieten wiederherzustellen. Die Spezialisten hatten sich zuvor in der THW-Zentrale für Auslandslogistik in Rüsselsheim auf den Einsatz vorbereitet.

Ins Erdbebengebiet von China wird das THW dagegen keine Hilfstrupps schicken. China lehnte dies am Dienstag ab. Das Technische Hilfswerk hatte angeboten, eine Spezialeinheit mit Bergungs- und Ortungsexperten in das Krisengebiet in Südwestchina zu entsenden.

Richtig loslegen konnten die THW-Experten in Birma zunächst noch nicht. Ihr Arbeitsgerät wurde erst am Dienstagabend von Frankfurt-Hahn aus mit einer Frachtmaschine losgeschickt. Darin enthalten sind sechs Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung, mit denen täglich bis zu einer Viertelmillion Menschen versorgt werden können. Neben diesen Anlagen seien auch Gerätschaften zur Brunnenreinigung, eine Laborstation sowie zwei Unimog-Kleinlaster mit an Bord, teilte das THW mit. Der Einsatz der Spezialisten soll vorerst zwei Wochen dauern, könnte aber verlängert werden. Die Helfer kalkulieren vor Ort Überraschungen ein: Auf das sonst bei Auslandseinsätzen übliche Vorauskommando zur Erkundung der Lage musste verzichtet werden.

Bereits am Donnerstag vergangener Woche waren die THW-Experten aus ganz Deutschland in Rüsselsheim zusammengekommen. Dort stellten sie nach Angaben des Innenministeriums Aufbereitungsanlagen für Trinkwasser sowie Geräte zur Reparatur der zerstörten Wasser-Infrastruktur zusammen. Es sei wichtig, dass möglichst schnell Trinkwasser aufbereitet und verteilt werde, um den Menschen das Überleben zu sichern, erklärte Bundes-Innenminister Wolfgang Schäuble.

Der Wirbelsturm "Nargis" hat eine Spur der Verwüstung in Birma hinterlassen. Die Regierung gibt die Zahl der Toten inzwischen mit gut 28.000 an. Mehr als 33.000 gelten als vermisst. Die Vereinten Nationen gehen dagegen von bis zu 100.000 Toten aus. Hilfsorganisationen und das Ausland machen Druck auf die Militärjunta in Birma, die Grenzen zu öffnen und Hilfe ins Land zu lassen.
Quelle: hr online
Bild: hr online

11 Mai 2008

Myanmar: Drei Österreicher fliegen am Mittwoch ins Katastrophengebiet

Am Mittwoch, den 14. Mai 2008, fliegen drei Österreicher ins Katastrophengebiet. Gemeinsam mit deutschen Rotkreuz-Kollegen werden sie mobile Trinkwasseranlagen aufbauen, die pro Tag 225.000 Liter Wasser produzieren. 15.000 Menschen können damit täglich mit sauberem Trinkwasser versorgt werden.

Drei Rotkreuz-Maschinen sind gestern in Yangon gelandet, insgesamt 14 Tonnen Unterkunftsmaterial konnten von unseren Kollegen des Myanmarischen Roten Kreuz bisher verteilt werden", ist Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes über einen großen Fortschritt in der Hilfeleistung erfreut. Jahrelange Präsenz im Land und eine fundierte lokale Basis in Myanmar machen es möglich, in dieser schwierigen Situation vor Ort Hilfe leisten zu können. Insgesamt 220.000 Menschen hat das Rote Kreuz bisher erreicht."In den ersten Stunden nach der Katastrophe konnten wir zumindest Teile der betroffenen Bevölkerung mit Hilfsgütern aus den lokalen Katastrophehilfelagern versorgen. Jetzt ist internationale Hilfe entscheidend, wesentlich mehr ist noch nötig", so Kopetzky.
Für heute und Montag sind sieben weitere Flüge mit rund 20 Tonnen Unterkunftsmaterial, Wasserkanistern und Moskitonetzen geplant. Laut offiziellen Angaben sind mindestens 1,5 Millionen Menschen von den Auswirkungen des Zyklons, der am 2. Mai 2008 Myanmar verwüstet hat, betroffen. Mindestens 22.000 starben, 42.000 gelten als vermisst.
Quelle: Rotes Kreuz
Spendenkonto:
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