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17 Dezember 2008

Cholera: Tiroler hilft in Simbabwe

Mittwochfrüh ist der Kufsteiner Rot-Kreuz-Mitarbeiter Herbert Thaler (Bild re. in Banda Aceh 2005) ins Choleragebiet nach Simbabwe aufgebrochen, um dort eine Trinkwasser-Aufbereitungsanlage zu errichten. Knapp 17.000 Menschen sind bereits erkrankt.

Seit 1991 reist der 48-jährige Trinkwasserspezialist in die Krisenregionen der Erde. In Simbabwe wird er zusammen mit anderen Experten täglich 600.000 Liter sauberes Wasser produzieren und verteilen. Damit hofft man die Cholera-Epidemie in den Griff zu bekommen. Der Kufsteiner wird voraussichtlich Fünf Wochen wird in Simbabwe bleiben.
Quelle: orf.at

14 Dezember 2008

Einsatzdauer in simbabwe nicht abzusehen

Simbabwe: Österreichische Rotkreuz-Mitarbeiterin berichtet von verheerenden Zuständen im Choleragebiet

Wien/Harare (Rotes Kreuz) - "Es ist Gefahr in Verzug", alarmiert Rotkreuz-Mitarbeiterin Gerlinde Astleithner, die gerade aus der Katastrophenregion zurückgekehrt ist. "Die städtische Wasserversorgung funktioniert kaum mehr. Das wenige Wasser, das es gibt, ist massiv verschmutzt, chemische Mittel für eine entsprechende Reinigung sind nicht vorhanden." Das Ausmaß der Cholera-Epidemie hat mittlerweile äußerst kritische Dimensionen erreicht. Mehr als 16.700 Krankheitsfälle sind registriert, über 800 Menschen sind bereits daran gestorben. "Das Notfallmedikament Nummer eins in einer derartigen Situation heißt Wasser", so die Oberösterreicherin Astleithner. "Nur dadurch kann man eine weitere Ausbreitung der Krankheit verhindern. Zusätzlich haben an Cholera erkrankte Personen einen erhöhten Flüssigkeitsbedarf." Seit Wochen verteilen Mitarbeiter und Freiwillige der nationalen Rotkreuz-Gesellschaft in Simbabwe an rund 100.000 Menschen Trinkwasser und halten Gesundheits- und Hygienetrainings. Internationale Unterstützung ist allerdings dringend notwendig.
Nach der Entsendung des österreichischen Experten, Wolfgang Stöckl, folgen Mittwoch Früh, 17. Dezember, drei weitere Rotkreuz-Helfer: der 48jährige Tiroler Herbert Thaler, der 47jährige Niederösterreicher Andreas Cermak und der 33 jährige Steirer Markus Lang.
Gemeinsam mit Kollegen aus Deutschland werden die Rotkreuz-Mitarbeiter täglich 600.000 Liter sauberes Wasser produzieren und an die Betroffenen verteilen. 40.000 Menschen können damit versorgt werden. Das erste Team bleibt voraussichtlich fünf Wochen vor Ort, die Dauer des Gesamteinsatzes ist nicht abzusehen.
Quelle: ÖRK
Bild: adam79@flickr.com

04 Juli 2008

Trinkwasser-Experten nach Einsatz in Myanmar zurückgekehrt

Nach sechs anstrengenden Wochen in Asien sind der Tiroler Herbert Thaler, der Oberösterreicher Gottfried Staufer und die Wienerin Barbara Rouchouze aus Myanmar nach Österreich zurückgekommen. Die drei Rotkreuz-Mitarbeiter haben im vom Zyklon Nagris verwüsteten Gebiet Trinkwasseraufbereitungsanlagen errichtet und betrieben.

Mit der Trinkwasseranlage werden täglich 225.000 Liter Wasser gereinigt. „Damit können 15.000 Menschen pro Tag versorgt werden“, sagt Teamleader Herbert Thaler. Die Trinkwasseranlage ist im Katastrophengebiet geblieben. Jetzt wird sie von Mitarbeitern des Myanmarischen Roten Kreuzes betrieben. „Teil unserer Aufgabe war es, Trainings abzuhalten, damit die einheimischen Helfer mit der Anlage auch nach unserer Rückreise weiter Wasser reinigen können“, erzählt Herbert Thaler.
Quelle: ÖRK
Bild: IFRC

06 Juni 2008

Eingetroffen

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen bekannt wurde, ist dem Österreichischen ERU-Team vor wenigen Tagen die Einreise nach Myanmar gelungen.

21 Mai 2008

Visa-Wie?

Noch immer sitzt das D-Ö ERU-Team in Bankok fest...
20080521 österreich So hilft unser Land
zum Medienbericht....

12 Mai 2008

Trinkwasserspezialisten aus Tirol, Wien und Oberösterreich fliegen am Mittwoch ins Katastrophengebiet von Myanmar

Nach dem verheerenden Zyklon in Myanmar entsendet das Österreichische Rote Kreuz drei Trinkwasserspezialisten in das Katastrophengebiet. Gemeinsam mit Kollegen des Deutschen Roten Kreuzes werden sie mobile Trinkwasseranlagen aufbauen. Pro Tag werden 225.000 Liter Wasser produziert und damit 15.000 Menschen versorgt.

Laut Berichten von lokalen Rotkreuz-Kollegen ist die Lage im Krisengebiet sehr ernst. Wesentlich mehr Hilfe sei noch notwendig, so ein Mitarbeiter des Myanmarischen Roten Kreuzes. In erster Linie gelte es, die Seuchengefahr in Griff zu bekommen, sauberes Trinkwasser hat Priorität in der Versorgung der betroffenen Bevölkerung.
Das österreichische Team setzt sich aus drei erfahrenen Trinkwasserspezialisten zusammen: Teamleader ist der 48jährige Tiroler Herbert Thaler, der seit knapp 20 Jahren für das Rote Kreuz auf internationalen Hilfseinsätzen ist.
Der zweifache Familienvater war als Wasserspezialist u.a. im Irak, in Uganda, Polen, Honduras, Türkei, Iran, Thailand, Indonesien und Pakistan. Ebenso in Pakistan war die 30jährige Rotkreuz-Delegierte Barbara Rouchouze aus Wien. Dritter Mitarbeiter der ersten Myanmar-Entsendung ist der 46jährige Oberösterreicher Gottfried Staufer. Der ausgebildete Notfallsanitäter war nach dem Tsunami neun Monate in Sri Lanka stationiert und als Trinkwasserspezialist im Sudan (2003) im Einsatz.

Die Gesamtdauer des Einsatzes beträgt voraussichtlich vier Monate, das erste Team bleibt sechs bis acht Wochen vor Ort.

Die Entsendung erfolgt am Mittwoch, den 14. Mai 2008. Medienvertreter sind von 17.00 bis 18.30 Uhr ins Katastrophenhilfezentrum des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), Oberlaaerstraße 300-306, 1230 Wien geladen.
Quelle: Rotes Kreuz

04 November 2007

Hepo in der Tiroler Tageszeitung

Über Wasser, Kinder und Gefühle spricht unser erfahrener Kollege Herbert Thaler gegenüber der Tiroler Tageszeitung.

20071024 Tiroler Tageszeitung auslandseinsatz-kein platz für Gefühle