Britischer Entwicklungsminister: "Einige lächerliche Angebote reicher europäischer Staaten", während 500.000 Kinder vom Hungertod bedroht seien
Nairobi/Adis Abeba/Wien - Angesichts der Hungerkatastrophe in Ostafrika wuchs am Wochenende weltweit die Sorge vor einer weiteren Verschärfung der Krise. Alle müssten das Ausmaß der Situation begreifen und sich mehr anstrengen, sagte der britische Entwicklungsminister Andrew Mitchell bei einem Besuch im Osten Kenias.
Papst Benedikt XVI. rief bei seinem Sonntagsgebet "alle Menschen guten Willens" zu "Hilfe und Solidarität" mit den Dürreopfern auf. Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF rechnet mit 500.000 Kindern, die vom Hungertod bedroht sind. Am Samstag reisten zwei österreichische Caritas-Mitarbeiter nach Ostafrika.
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18 Juli 2011
17 Juli 2011
Dürre in Ostafrika
Bereits seit Wochen läuft die Hilfe der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften am Horn von Afrika (Plan) auf Hochtouren. Sowohl in Äthiopien als auch in Kenia und Somalia sind Nahrungsmittel- und Trinkwasserverteilungen im Gange. In Kenia wurden Wasserlöcher gebohrt, durch die mehr als 80.000 Menschen mit Trinkwasser versorgt werden können. Zusätzlich wird vom Kenianischen Roten Kreuz weiteres Trinkwasser für rund 300.000 Personen auf Lastwagen in die betroffene Region gebracht. Seit Anfang des Jahres wurden in Kenia 50 Tonnen dürreresistentes Saatgut verteilt, das 25.000 Familien trotz des Wassermangels eine Ernte ermöglicht.
Auch in Somalia sind Rothalbmond-Helfer aktiv. 14 mobile Gesundheitsteams versorgen die Menschen in den am stärksten von der Dürre betroffenen Gebieten.
In allen drei Länder – Äthiopien, Kenia und Somalia - werden verstärkt Mütter und Kinder gesundheitlich betreut und mit Nahrung, Nahrungsergänzungsmitteln und Wasser versorgt.
Auch in Somalia sind Rothalbmond-Helfer aktiv. 14 mobile Gesundheitsteams versorgen die Menschen in den am stärksten von der Dürre betroffenen Gebieten.
In allen drei Länder – Äthiopien, Kenia und Somalia - werden verstärkt Mütter und Kinder gesundheitlich betreut und mit Nahrung, Nahrungsergänzungsmitteln und Wasser versorgt.
Quelle: Rotes Kreuz
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