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01 Dezember 2011

Übergeben - neues Team in Pakistan

Schön langsam neigt sich die erste Woche seit der Übergabe ihrem Ende zu. Viele Eindrücke konnten dazu gewonnen werden und die Lage, obwohl sie sich von Tag zu Tag ändert, wird mittlerweile gut überblickt.

Das Team bestehend aus Gunnel und Tomas vom Svenska Röda Korset, und Katrin – die an dieser Stelle allen Daheimgebliebenen ihre Grüße ausrichten lässt – Robert und Rainer vom Österreichischen Rotem Kreuz hat sich mittlerweile sehr gut eingespielt. Trotz teils widriger Umstände ist die Motivation immer noch hoch und der Teamspirit unbeugsam stark!

14 Januar 2011

come together

Robert und Wilfried laden zu einem Vortrag über ihren Pakistaneinsatz beim Roten Kreuz in Wels im Lehrsaal 1 Stock ein.

Termin am 14 Jänner um 19.00 Uhr

Besonders interessant: Fotos der neuen Berkefeldanlage die in Pakistan ihre Bewährungsprobe zu bestehen hatte.

29 November 2010

Schwierige Verhältnisse

Teamnachwuchs!

Das ERU M7 Team in Pakistan/Dadu hat Nachwuchs bekommen: Ihr Name ist Vlatka Civrag aus Kroatien...wie schwer sie ist fragt man eine Frau besser nicht und wie groß seht ihr auf dem Foto.


Ja so kleidet man sich in der Sindh Province...alles neu natürlich. Vlatka führt die erfolgreiche Arbeit von Johanna im Bereich Hygiene Promotion fort. Ich denke mal das ÖRK ist richtig froh aus dem kroatischen ERU-Pool TWA´ler, vor allem für Hygiene Promotion rekrutieren zu können. Das ist in einem „Katastrophen“-Jahr wie 2010 gar nicht einfach. Die HP-Gruppe hat einen 2-Monatsplan erarbeitet wobei sie 27 Dörfer besuchen und beraten wollen, sofern es auch finanziert wird.

Unsere lokalen Wassermacher die wir an der Scanwater Filteranlage trainiert haben arbeiten fleißig an beiden Anlagen. Die erste, nur ca. 10 km von Dadu entfernt läuft problemlos. Das Wasser bekommen wir aus einem Fluß, welches wir in einem 40 m3 Tank mit Aluminiumsulphat vorbehandeln. Also man kann hier nicht von einem klassischen Scanwater-Betrieb reden. Das selbe machen wir auch mit der 2. Anlage, die ca. 76 km (1,6 h Fahrzeit) in einem IDP-Camp stationiert ist. Die Zelte des Camps sind auf einem Schutzdamm in einer beachtlichen Länge von über 9 km nacheinander aufgestellt.

Das Rohwasser was hier zur Verfügung steht macht das Aufbereiten nicht einfach. Es ist vom überschwemmten Feld, wird immer weniger und dadurch zur Brühe, also ständig sich ändernde Rohwasser-Verhältnisse. Daneben ist eine Drainage die zwar tiefer ist aber eine grasgrüne Suppe beinhaltet. In der Umgebung ist leider kein Fluß und so zaubern wir Trinkwasser bis dass der letzte Tropfen versiegt ist. Es wird entlang des Camps in den Dörfern auch schon für Handpumpen gebohrt und so wird sich das dann auch ausgehen.

Die Zerstörung ist ja enorm fast wie bei einem Tsunami. Der schwache Mörtel wurde zwischen den Ziegeln herausgeschwemmt und dann sind die meisten Häuser/Hütten eingestürzt. Die Leute müssen wieder ein neues Leben beginnen, von null weg.

Ja, und wir sind in drei Wochen dann alle wieder Zuhause, wo wir in massiven, warmen und mit allem was wir uns wünschen können gefüllten Häusern wieder unser Leben weiterführen werden, das keinen Vergleich zulässt.

 Mehar bani (Danke)!
Text und Bilder: Robert A.

04 November 2010

Die neue Einheit

Robert Ausserhuber gibt einen kleine Einblick in die Tätigkeit unserer Kolleginnen und Kollegen im Feld. 


Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg.

A salam aleikum!

Wir, die ERU "M7", müssen uns jetzt auch einmal vorstellen: das sind Gottfried, Robert, und seit 11 Tagen auch Johanna, werden noch nicht lange als ERU "M7" bezeichnet.
Angefangen hat es als die ERU M40 zwei Scanwater Units nachbestellt hatten und dann aufgrund des guten Aufbereitungsergebnisses doch nicht gebraucht wurden. Ja und so kamen wir ins Spiel und dürfen nun mit diesen 2 Filteranlagen Trinkwasser machen. Jeder TWA´ler kann sichs jetzt ausrechnen, eine Scanwater Unit mal zwei ergibt Trinkwasser für ca. 7000 Menschen.

26 Oktober 2010

Vier Neue für Pakistan

Die Rotkreuz-Helfer produzieren täglich über eine halbe Million Liter Trinkwasser. Diese Woche reisen zwei Ablösteams nach Pakistan. In Kürze starten die ersten Wiederaufbauprojekte.

Ein "Wasserstand", der sich sehen lassen kann: Die Wasseraufbereitungsanlagen des Roten Kreuzes in Pakistan produzieren täglich 655.000 Liter Trinkwasser. Damit werden täglich 93.000 Menschen versorgt. Rund 160.000 Menschen wurden mit WatSan- Aktivitäten erreicht.

Auch die Hilfe aus Österreich geht weiter: Diese Woche brachen zwei Ablöseteams für die Trinkwasseranlagen in der Region Dadu/Sindh und in Thatta auf. Die beiden Oberösterreicher Gottfried Staufer und Robert Außerhuber arbeiten in Dadu in einer Region, in der nach wie vor kaum Hilfe gegeben ist. Neben der Trinkwasser-Bereitstellung ist auch der Bau von sanitären Einrichtung ein Arbeitsschwerpunkt ist der beiden Delegierten.

Johanna Kozlik aus Niederösterreich und Wieland Kahl aus Wien stoßen zu dem deutsch-österreichischen WatSan-Team, das im südpakistanischen Thatta täglich rund 15.000 Menschen mit Wasser versorgt. Sie werden für fünf Wochen in Pakistan bleiben und im „Sanitation und Hygiene Promotion“-Bereich arbeiten.