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29 Mai 2011

Österreicher trinken gern Trinkwasser

90 Prozent sind einer Studie zufolge mit ihrem Trinkwasser zufrieden.

Paul-Georg Meister  / pixelio.de
Mit der Hitze steigt der Durst - mit dem Durstlöscher Nummer eins, dem Trinkwasser, sind die Österreicher zufrieden: Laut dem "AQA Wasserreport" der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) sind 90 Prozent mit der Qualität "sehr zufrieden" bzw. "zufrieden". Mit der Durchschnittsnote von 1,5 (Schulnotenskala) wurde ein Spitzenwert in der Bewertung der Trinkwasserqualität erreicht. "Das heißt einerseits, dass unsere Leistungen anerkannt werden, ist aber gleichzeitig auch Arbeitsauftrag, die Qualität nachhaltig abzusichern", sagte der ÖVGW-Präsident, Wolfgang Malik, bei einem Pressegespräch am Dienstag in Wien.

13 November 2010

Dramatische Einschnitte bei der Entwicklungshilfe

Hilfsorganisationen enttäuscht von Außenminister Spindelegger

0,7% des BIP für Entwicklungshilfe,
so ist es in den UN-Milleniumszielen vorgesehen.

Wien (OTS) - Ihre tiefe Enttäuschung brachten die Entwicklungshilfe-Organistationen im Rahmen des gestrigen Krisengipfels mit Außenminister Michael Spindelegger zum Ausdruck. Bis 2014 soll die bilaterale Entwicklungszusammenarbeit um 33% auf knapp 65 Millionen zusammengestutzt werden, so die inquisitorischen Pläne der Bundesregierung. "Es ist schlichtweg inakzeptabel, die Budgetsanierung am Rücken der Entwicklungshilfe auszutragen!", so Rupert Roniger, Geschäftsführer von 'Licht für die Welt'.

Außenminister Spindelegger, Obmann des ÖAAB und Mitglied des Bundesparteivorstands der ÖVP, bekräftigte zwar sein Bekenntnis zur Entwicklungszusammenarbeit und zur Solidarität mit den Entwicklungsländern. Gleichzeitig verteidigte er die dramatischen Kürzungen als unausweichlich.

Bei dem Krisengipfel mahnten geschlossen Vertreter von 'Licht für die Welt', Rotes Kreuz,

22 März 2008

Industrie ist größter Wasserverbraucher

In Österreich stehen 84 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Verfügung. Rund drei Prozent, also 2,6 Milliarden Kubikmeter, werden jährlich verbraucht. Mehr als die Hälfte des Verbrauchs fallen auf die Industrie (56 Prozent), 39 Prozent auf die österreichischen Haushalte.


135 Liter verbraucht jeder Österreicher pro Tag. 34 Prozent fallen auf Duschen und Baden, 22 Prozent fließen die Toiletten hinunter. 17 Prozent werden für Wäschewaschen benötigt, sieben Prozent für die "persönliche Hygiene". Fünf Prozent dienen zum Putzen, nur drei Prozent für Kochen und Trinken.87 Prozent der Österreicher werden über ein zentrales Trinkwassernetz versorgt, eine Million Menschen haben Privatbrunnen oder –quellen. Die Deutschen verbrauchen 124 Liter pro Kopf und Nase, die Italiener 213 Liter. Weltweit vorn liegen die USA mit beinahe 300 Litern.
Klimawandel
Die Wasserversorgung bringt auch Klimaforscher aufs Tapet. "Österreich darf sich nicht auf der günstigen Situation ausruhen. Wir müssen vor allem die Klimaentwicklungen im Auge behalten", so Wilfried Schimon, Leiter der Sektion Wasser im Umweltministerium. Laut Prognosen werden die Jahressumme der Niederschläge künftig in Österreich zwar gleich bleiben, der Süden wird aber weniger abbekommen als die Regionen nördlich des Alpenhauptkamms. "In Trockenjahren zeichnen sich gewisse Problemregionen ab", so Schimon. Zudem gehen die Gletscher durch die Erderwärmung weiter zurück, Niederschläge werden im Winter in Form von Regen fallen, weniger Grundwasservorräte werden gebildet werden.