Trinkwasser als Menschenrecht
Die erste Europäische Bürgerinitiative ist bei der EU-Kommission angemeldet worden. Gewerkschaften, Umweltverbände und Anti-Armuts-Organisationen aus allen 27 Mitgliedsländern fordern darin, dass Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung innerhalb der EU als Menschenrecht anerkannt wird.
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06 April 2012
24 März 2011
Immer mehr Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser
Immer mehr Menschen sind nach Angaben der Vereinten Nationen ohne Zugang zu Trinkwasser. Im vergangenen Jahrzehnt sei die Zahl der Stadtbewohner, die zu Hause oder in ihrer direkten Umgebung kein Leitungswasser haben, um 114 Millionen gestiegen, erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon anlässlich des Weltwassertags am Dienstag, der diesmal unter dem Motto "Wasser für Städte" steht. Die Zahl der Stadtbewohner, die nicht einmal grundlegende sanitäre Anlagen nutzen könnten, habe um 134 Millionen zugenommen. "Dieser Zuwachs um 20 Prozent hat sehr schwere Folgen für die menschliche Gesundheit und die wirtschaftliche Produktivität", warnte Ban. "Die Menschen werden krank und können nicht arbeiten."
Quelle: Stern.de
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Wasser
17 August 2008
Pakistan: Wenn ein Glas mit sauberem Wasser Luxus ist
Marode Leitungen, der Klimawandel und steigende Rohstoffpreise verschärfen den Wassernotstand in Pakistan. Vor allem die Armen leiden darunter - die Reichen können sich nach wie vor Trinkwasser in Flaschen leisten.Wenn Rehman in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad den Wasserhahn aufdreht, kommt das wertvolle Nass oft nur tropfenweise oder als schmutzig braune Brühe. Es herrscht akuter Trinkwassernotstand im Lande. Das hat mehrere Gründe: Die Wasserleitungen sind veraltet und undicht. Viel sauberes Wasser versickert, bevor es die Menschen erreicht. Elektrisch betriebene Wasserpumpen der Wasserwerke sind jeden Tag nur stundenweise in Betrieb, weil das Land unter Energieproblemen leidet und der Strom in Islamabad für mehrere Stunden täglich abgeschaltet wird. Das Wasser von Flüssen und Bächen wird durch sorglose Abfallentsorgung gefährlich verunreinigt.
Lebensgefährlicher DurchfallTrinken darf Rehman das Wasser aus seiner Leitung auf keinen Fall. "Das Wasser, das aus den Leitungen kommt, ist nicht sauber. Es ist kontaminiert. Immer wieder ist es einfach ungereinigt und nicht mit Chlor behandelt – und dann voll von Escherichia Coli", sagt Asif Tauseef. Er ist Spezialist für Krankheiten, die von schmutzigem Trinkwasser verursacht sind.
Das Bakterium Escherichia Coli führt zu lebensgefährlichem Durchfall, sagt er: "Häufige Erkrankungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Durchfälle, Würmer und noch dazu Hepatitis belasten vor allem Kinder und junge Mädchen am meisten." Vor allem die Würmer seien ein Problem, sie könnten sogar zu Blinddarmentzündungen führen.
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Wasser
22 März 2008
Industrie ist größter Wasserverbraucher
In Österreich stehen 84 Milliarden Kubikmeter Wasser zur Verfügung. Rund drei Prozent, also 2,6 Milliarden Kubikmeter, werden jährlich verbraucht. Mehr als die Hälfte des Verbrauchs fallen auf die Industrie (56 Prozent), 39 Prozent auf die österreichischen Haushalte.
135 Liter verbraucht jeder Österreicher pro Tag. 34 Prozent fallen auf Duschen und Baden, 22 Prozent fließen die Toiletten hinunter. 17 Prozent werden für Wäschewaschen benötigt, sieben Prozent für die "persönliche Hygiene". Fünf Prozent dienen zum Putzen, nur drei Prozent für Kochen und Trinken.87 Prozent der Österreicher werden über ein zentrales Trinkwassernetz versorgt, eine Million Menschen haben Privatbrunnen oder –quellen. Die Deutschen verbrauchen 124 Liter pro Kopf und Nase, die Italiener 213 Liter. Weltweit vorn liegen die USA mit beinahe 300 Litern.
135 Liter verbraucht jeder Österreicher pro Tag. 34 Prozent fallen auf Duschen und Baden, 22 Prozent fließen die Toiletten hinunter. 17 Prozent werden für Wäschewaschen benötigt, sieben Prozent für die "persönliche Hygiene". Fünf Prozent dienen zum Putzen, nur drei Prozent für Kochen und Trinken.87 Prozent der Österreicher werden über ein zentrales Trinkwassernetz versorgt, eine Million Menschen haben Privatbrunnen oder –quellen. Die Deutschen verbrauchen 124 Liter pro Kopf und Nase, die Italiener 213 Liter. Weltweit vorn liegen die USA mit beinahe 300 Litern.
KlimawandelDie Wasserversorgung bringt auch Klimaforscher aufs Tapet. "Österreich darf sich nicht auf der günstigen Situation ausruhen. Wir müssen vor allem die Klimaentwicklungen im Auge behalten", so Wilfried Schimon, Leiter der Sektion Wasser im Umweltministerium. Laut Prognosen werden die Jahressumme der Niederschläge künftig in Österreich zwar gleich bleiben, der Süden wird aber weniger abbekommen als die Regionen nördlich des Alpenhauptkamms. "In Trockenjahren zeichnen sich gewisse Problemregionen ab", so Schimon. Zudem gehen die Gletscher durch die Erderwärmung weiter zurück, Niederschläge werden im Winter in Form von Regen fallen, weniger Grundwasservorräte werden gebildet werden.
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22. März ist Weltwassertag
„1,5 Millionen Kinder könnten jährlich durch sauberes Trinkwasser überleben", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes.
Ganz im Zeichen des Wassers steht der 22. März 2008. Was in Österreich eine Selbstverständlichkeit ist, gilt in vielen Regionen als Mangelware: sauberes Trinkwasser. "Rund 80 Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern sind auf verschmutztes Wasser und fehlende Abwasserversorgung zurückzuführen. Jährlich sterben 1,5 Millionen Kinder daran", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Am 22. März sollte sich jeder daran erinnern, dass der Zugang zu Wasser und adäquater sanitärer Versorgung ein Menschenrecht ist."
Weltweit gibt es 2,6 Milliarden Menschen, denen dieses Recht verwehrt bleibt. Das ambitionierte Ziel der Vereinten Nationen ist es, diese Anzahl bis 2015 zu halbieren. Das Internationale Rote Kreuz arbeitet an diesem Vorhaben mit. Rund 42 Millionen Euro werden jährlich für die Bereiche Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene-Erziehung von der Hilfsorganisation aufgewendet.
Derzeit sind Experten des Österreichischen Roten Kreuzes den Ländern Sudan, Mosambik, Pakistan, Osttimor und Sri Lanka mit Wasserprojekten beschäftigt.
Ganz im Zeichen des Wassers steht der 22. März 2008. Was in Österreich eine Selbstverständlichkeit ist, gilt in vielen Regionen als Mangelware: sauberes Trinkwasser. "Rund 80 Prozent aller Krankheiten in Entwicklungsländern sind auf verschmutztes Wasser und fehlende Abwasserversorgung zurückzuführen. Jährlich sterben 1,5 Millionen Kinder daran", sagt Wolfgang Kopetzky, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes. "Am 22. März sollte sich jeder daran erinnern, dass der Zugang zu Wasser und adäquater sanitärer Versorgung ein Menschenrecht ist."
Weltweit gibt es 2,6 Milliarden Menschen, denen dieses Recht verwehrt bleibt. Das ambitionierte Ziel der Vereinten Nationen ist es, diese Anzahl bis 2015 zu halbieren. Das Internationale Rote Kreuz arbeitet an diesem Vorhaben mit. Rund 42 Millionen Euro werden jährlich für die Bereiche Wasser, Sanitäranlagen und Hygiene-Erziehung von der Hilfsorganisation aufgewendet.
Derzeit sind Experten des Österreichischen Roten Kreuzes den Ländern Sudan, Mosambik, Pakistan, Osttimor und Sri Lanka mit Wasserprojekten beschäftigt.
Quelle: Rotes Kreuz
Bild: Jerzy@pixelio.de
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Welttag
07 März 2008
Fremdwörter üben und dabei kostenlos Wasser spenden
Zwei engagierte Studenten gründeten im Februar 2008 die Webseite WASSER-SPENDEN.de und stellen damit jedem Menschen die Möglichkeit zur Verfügung Wasser an die Dritte Welt zu spenden, ohne einen Cent zahlen zu müssen. Diese Plattform brachte schon im ersten Monat über 60.000 Milliliter frisches Wasser ein und hat Potenzial monatlich mehrere tausend Liter Wasser kostenlos zu spenden.25.000 Menschen sterben täglich an den Folgen von unsauberem Wasser. Davon sind etwa 6.000 Kinder betroffen. Einige tödliche Krankheiten verbreiten sich über Wasser, welches direkt aus Flüssen und Seen getrunken wird, aus. Dank der Technologie LifeStraw können nun Menschen durch einen Strohhalm mit integriertem Filter dieses Wasser ohne sorgen trinken. Natalie Wiedmeier und Gero Gode – zwei Augsburger Studenten – sorgen mit ihrem neuen Projekt WASSER-SPENDEN.de für Spenden an Organisationen, welchen den LifeStraw einsetzen. Dieser Beitrag wird finanziert durch Werbeeinblendungen auf der Internetseite.
Für jedes richtig gewusste Fremdwort auf der Internetseite spendet der Besucher 10 ml frisches Wasser an gefährdete Menschen. Das Quiz wächst täglich um durchschnittlich 100 neue Wörter und bleibt damit stets spannend für alle Nutzer. Die Besucherzuwächse verdeutlichen diese Tendenz. Die nationale Ausbreitung der Idee und die Anzahl der Seitenbesucher wächst täglich und verdoppelt sich stets innerhalb weniger Tage.
Der Besucher auf der neuen Plattform kann ein virtuelles 50 ml-Wasserglas füllen, eine komplette Flasche zu insgesamt 5 Gläsern, oder so viele Flaschen, wie er möchte. Der Spaß Endet nie, egal ob in netter Runde, oder im Einzelspiel. Das man alle Fremdwörter auf Anhieb weiß scheint ausgeschlossen. Wissen Sie mehr als Ihre Freunde?
Quelle: opren-pr
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