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28 September 2008

Međunarodna vježba u Istri

Od 15. do 21. rujna 2008. godine na području Istarske županije održana je međunarodna vježba pripreme za slučaj katastrofe. Vježbu su organizirali Međunarodna federacija društava Crvenog križa i Crvenog polumjeseca (International Federation of Red Cross and Red Crescent Societies – IFRC), Austrijski Crveni križ i Hrvatski Crveni križ.

Sudionici vježbe su stigli iz devet zemalja jugoistočne Europe (Bosna i Hercegovina, Bugarska, Crna Gora, Makedonija, Srbija, Rumunjska i Hrvatska) i Austrije i Njemačke.

Prvi dio vježbe odvijao se na području Raše (rezervat Liburnija) i obuhvaćao je obnovu znanja i razmjenu iskustava o procesu pročišćavanja vode. Veliki dio sudionika je sudjelovao u misijama jedinica za djelovanje u katastrofama (Emergency Response Unit – ERU) diljem svijeta i svoja iskustva i znanje podijelili su sa ostalima.

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05 September 2007

Voten für Martina Schloffer

Die Tageszeitung "Die Presse“ ehrt mit der "Austria'07" jene Österreicherinnen und Österreicher, die in diesem Jahr herausragende Leistungen in den Bereichen Creative Industries, Forschung, Humanitäres Engagement, Kulturmanagement und Wirtschaft erbracht haben. Bei der großen Austria'07-Gala am 22. Oktober 2007, die auch im ORF übertragen wird, werden die drei Besten jeder Kategorie präsentiert.

Irak zur Zeit der US-geführten Invasion 2003, der Libanon im Krieg des Jahres 2006, Sri Lanka in den Tagen nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004: Lauter Orte, an denen man nicht unbedingt sein möchte. Martina Schloffer war trotzdem dort: Im Dienst des Roten Kreuzes. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie für diese Organisation, die oft als erste in einem Kriegs- oder Katastrophengebiet vor Ort ist, in den verschiedensten Funktionen. Nach den vielen Auslandseinsätzen der vergangenen Jahre ist sie derzeit wieder in der Wiener Zentrale, dort seit August verantwortlich für Internationales Katastrophenmanagement.
Die Kenntnisse aus ihrem Wirtschaftsstudium leisten der 37-Jährigen bei ihrer Arbeit wertvolle Dienste. Gut möglich, dass Schloffer aus ihrem Tagesablauf bald wieder herausgerissen wird, denn sie gehört zu jenen Rotkreuz-Kräften, die in Spezialteams binnen 24 Stunden für Katastropheneinsätze abrufbar sind.

Hier können sie für Martina Schloffer stimmen...
Bild: Rotes Kreuz

03 September 2007

Katastrophenhelfer zurück aus Pakistan

Sechs Rot-Kreuz-Mitarbeiter, die nach der Unwetterkatastrophe in Pakistan für die Trinkwasseraufbereitung sorgen, sind nach Österreich zurückgekehrt. Bei Temperaturen von über 50 Grad Celsius produzierte das Team fünf Wochen lang täglich rund 100.000 Liter Wasser für etwa 50.000 Menschen.

Das berichtete der freiwillige Helfer Werner Lechner aus Steyr mit dem oberösterreichischen Rot-Kreuz-Präsidenten Leo Pallwein-Prettner in einer Pressekonferenz am Montag in Linz.

2,5 Millionen Menschen sind von der Katastrophe in Pakistan, Indien und Afghanistan betroffen, hunderte Personen haben durch die Überschwemmungen ihr Leben verloren, unzählige das Dach über dem Kopf. Das Rote Kreuz in Oberösterreich sei auf die Bereiche Telekommunikation und Wasseraufbereitung in Krisengebieten spezialisiert, berichtete Pallwein-Prettner. Ein Gerät zur Wasserversorgung, das rund 100.000 Euro kostet, stehe immer bereit verpackt zur Verfügung, das Hilfsteam sei innerhalb von zwölf Stunden bereit für den Auslandseinsatz.

Für Lechner, der seit 15 Jahren für das Rote Kreuz tätig ist, und seine Kollegen, gestaltete sich die Arbeit in der pakistanischen Region Dadu strapaziös: „Es dauert alles seine Zeit da unten“, berichtete er. Das 25 Tonnen schwere Equipment musste auf schlecht befestigten Straßen transportiert und anschließend aufgebaut werden. Zwei Tage hintereinander machte der Monsun das Werk von 20 Menschen kaputt. Bei Temperaturen von bis zu 57 Grad könne man zudem nicht acht Stunden durch arbeiten, so Lechner. Nach einer halben Stunde habe er immer einige Minuten Pause eingelegt.

Das Team hätte theoretisch bis zu 600.000 Liter Trinkwasser pro Tag erzeugen können. Die Verteilung mit den Tankwagen sei aber erst angelaufen, erklärte der Helfer, der seit Dienstag wieder zurück ist. Die Produktion soll in den kommenden Wochen gesteigert werden. In der Folge ist geplant, die Anlage an Einheimische zu übergeben, die sich dann um die Versorgung mit sauberem Wasser kümmern.