Kinderdorfkrankenhaus "von Müttern überrannt"
Internationale Helfer bezeichnen die Situation der Menschen in Somalia als katastrophal, und die Lage spitzt sich weiter zu. Erst jetzt laufen große Hilfsaktionen an: Viel zu spät und noch immer viel zu wenige, klagen Hilfsorganisationen wie Caritas, Rotes Kreuz und SOS-Kinderdorf.
Österreich seit langem engagiert
Im Nordosten von Afrika, am "Horn" des Kontinents, sind schätzungsweise elf Millionen Menschen vom Hungertod bedroht und Tausende bereits gestorben. Österreich ist seit langem in der Krisenregion engagiert, ebenso die Caritas und die SOS-Kinderdörfer. Aber reagieren wir und die Regierung jetzt adäquat auf die entsetzliche Dimension der Not? Hilfsorganisationen bezeichnen die Situation der Menschen in Somaliaals katastrophal, und die Situation verschärft sich weiter.
Es gehe bei der Hilfe derzeit um lebenserhaltende Sofortmaßnahmen, sagt der Leiter der Internationalen Katastrophenhilfe beim österreichischen Roten Kreuz, Walter Hajek. "Die finanzielle Unterstützung läuft gut, wir würden natürlich hoffen, dass sie weiterlaufen wird, weil nach wie vor nicht genug Mittel zur Verfügung stehen, um hier nachhaltig Hilfe leisten zu können", sagt Hajek.
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29 Juli 2011
23 Mai 2011
An vorderster Front
Aus Brühe wird Trinkwasser
Rot-Kreuz-Mitarbeiter wurden zu Experten für Trinkwasseraufbereitung in Katastrophengebieten ausgebildet.
Wenn es Menschen nach Umweltkatastrophen am Nötigsten fehlt, kommen sie zum Einsatz: die Trinkwasser-Spezialisten des Österreichischen Roten Kreuzes. Denn aus schmutziger Brühe Trinkwasser zu machen, ist gar nicht so einfach. Vergangenes Wochenende waren angehende Fachleute aus Österreich (darunter auch Burgenländer), Slowenien und Kroatien in Eisenstadt zu Gast, um sich in Sachen Wasseraufbereitung weiterzubilden und abschließend bei einer praktischen Prüfung ihr Können unter Beweis zu stellen.
Schauplatz war das Gebiet rund um das Rückhaltebecken in Kleinhöflein, auf dem auch ein Zeltlager für die Freiwilligen aufgebaut wurde. Das Ziel der Übung: Aus dem verschmutzten Wasser des Rückhaltebeckens innerhalb kurzer Zeit Trinkwasser herzustellen. 25 Teilnehmer dieses technischen Grundkurses trainierten in der Landeshauptstadt für den Ernstfall. "Filteranlagen mussten aufgestellt und technisch betrieben werden. Jeder Handgriff wurde so oft geübt, bis er gesessen ist", erläutert Rot Kreuz-Projektmanager Walter Hajek aus Eisenstadt.
Rot-Kreuz-Mitarbeiter wurden zu Experten für Trinkwasseraufbereitung in Katastrophengebieten ausgebildet.
Wenn es Menschen nach Umweltkatastrophen am Nötigsten fehlt, kommen sie zum Einsatz: die Trinkwasser-Spezialisten des Österreichischen Roten Kreuzes. Denn aus schmutziger Brühe Trinkwasser zu machen, ist gar nicht so einfach. Vergangenes Wochenende waren angehende Fachleute aus Österreich (darunter auch Burgenländer), Slowenien und Kroatien in Eisenstadt zu Gast, um sich in Sachen Wasseraufbereitung weiterzubilden und abschließend bei einer praktischen Prüfung ihr Können unter Beweis zu stellen.
Schauplatz war das Gebiet rund um das Rückhaltebecken in Kleinhöflein, auf dem auch ein Zeltlager für die Freiwilligen aufgebaut wurde. Das Ziel der Übung: Aus dem verschmutzten Wasser des Rückhaltebeckens innerhalb kurzer Zeit Trinkwasser herzustellen. 25 Teilnehmer dieses technischen Grundkurses trainierten in der Landeshauptstadt für den Ernstfall. "Filteranlagen mussten aufgestellt und technisch betrieben werden. Jeder Handgriff wurde so oft geübt, bis er gesessen ist", erläutert Rot Kreuz-Projektmanager Walter Hajek aus Eisenstadt.
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