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11 Januar 2011

Flutwelle erreicht Brisbane

Evakuierungen
Bisher acht Tote - Lage wird sich vermutlich verschärfen

Sydney - Eine erste Flutwelle hat die australische Millionenstadt Brisbane erreicht. Nach Medienberichten vom Dienstag gab es bereits erste Evakuierungen. Anrainer aus niedriger gelegenen Gebieten brachten sich in Sicherheit. Der Fährverkehr sowie die Zug- und Busverbindungen wurden in Teilen der Stadt einstellt. Die Polizei sperrte Straßen ab. Es wird erwartet, dass sich die Lage in Brisbane in den kommenden beiden Tagen noch verschärfen wird. In Erwartung des Hochwassers waren in der Zwei-Millionen-Stadt Zehntausende Sandsäcke gefüllt worden.

13 März 2007

Medienecho

Rotkreuz-Helfer aus Ried in Afrika im Einsatz

LINZ/MAPUTO. Der Völkermord in Ruanda, die Erdbeben im Iran und Pakistan, der Tsunami in Südostasien: In diesen Krisensituationen hat Rotkreuz-Notfallsanitäter Andreas Hattinger schon geholfen. Jetzt ist er aus Mosambik heimgekehrt, wo nach sinflutartigen Regenfällen Hunderttausende kein Dach mehr haben.

300.000 Menschen, die nach Flut und Wirbelsturm alles verloren haben. Überall ist Not am Mann. Der 40-jährige Geboltskirchner, der in Ried Sanitäter ist, war einer von weltweit 250 Experten, die im südostafrikanischen Mosambik für das Internationale Rote Kreuz die Ersthilfe im Katastrophengebiet geplant haben.

"Wir haben vier Wochen lang 35.000 Opfer mit sauberem Trinkwasser versorgt", sagt Hattinger. Es sei sein bislang schwierigster Einsatz gewesen, sagt der zweifache Familienvater, der hauptberuflich für das Rote Kreuz arbeitet. Die Trinkwasseraufbereitungsanlage kam aus Spanien. Wichtigstes Ziel sei der Kampf gegen Seuchen gewesen. "Wir haben gleich in der ersten Woche 200 Latrinen gebaut, um die Krankheitsherde einzudämmen", sagt Hattinger. Mit Erfolg: In seinem Camp tauchte in vier Wochen nur ein einziger Cholerafall auf.

Besonders hart machte den Einsatz das Klima. "Dort hat's tagsüber 42 Grad Celsius bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Auch in der Nacht kühlt es nicht wirklich ab." Das Hochwasser in Mosambik geht nur langsam zurück. Hattinger hat einen Einsatzplan für die kommenden Monate ausgearbeitet. Weiterhin sei die Seuchengefahr akut. Das Rote Kreuz ist auf Spenden angewiesen. Mehr dazu im Internet unter http://spende.roteskreuz.at

Quelle: OÖnachrichten vom 13.03.2007

21 Februar 2007

Mosambik: Ausweitung der Katastrophe befürchtet

8000 Überlebende nach Flutkatastrophe in Mosambik gefunden - Zyklon mit weiteren schweren Regenfällen droht.
Rotkreuz-Mitarbeiter Andreas Hattinger koordiniert Nothilfemaßnahmen vor Ort.

Wien/Maputo. Schwere Überschwemmungen im ostafrikanischen Mosambik haben in der letzten Woche zu einer der schlimmsten Katastrophen im Land geführt. Gestern haben Rotkreuz-Mitarbeiter 8000 Menschen auf einer Insel im überfluteten Land entdeckt und notversorgt. Der Zyklon Flavio droht mit weiteren schweren Regenfällen die Katastrophe erneut zu intensivieren.

Der Oberösterreicher Andreas Hattinger ist seit sieben Tagen vor Ort, um die Soforthilfemaßnahmen zu koordinieren. 'Die Lage im ostafrikanischen Mosambik ist noch immer katastrophal, rund 120.000 Menschen sind vor den Fluten auf der Flucht', so der Rotkreuz-Mitarbeiter in einem Telefonat. Für die nächsten 24 Stunden wurde eine Tropensturm-Warnung der Stufe 3 herausgegeben. Der Zyklon Flavio nähert sich der Küste Mosambiks. 'Wir erwarten erneut schwere Regenfälle und weitere Opfer dabei hat der Regen gerade erst aufgehört', so Hattinger.



Trifft der Zyklon ein, wird eine vorübergehende Einschränkung der Hilfsmaßnahmen befürchtet. Aktuell werden Vorkehrungen getroffen, um die Betroffenen mit dem Notwendigsten zu versorgen. Wasser, Nahrungsmittel, Zelte, Decken und Medikamente werden verteilt.

In den letzten Tagen wurde das Rotkreuz-Team durch Logistiker des Dänischen Roten Kreuzes und weitere Wasserspezialisten des Spanischen Roten Kreuzes verstärkt.

Der Oberösterreicher Andreas Hattinger zählt zu den Topwasserspezialisten der Welt. Er war zuletzt nach dem Erdbeben in Pakistan im Einsatz. Davor leitete er ein Rotkreuz-Team während der Tsunami-Katastrophe in Indonesien. Im Dezember 2003 war er Teamleiter nach dem Erdbeben im Iran. Seinen ersten Einsatz absolvierte der zweifache Familienvater 1994 in Ruanda.
Quelle: Rotes Kreuz

Weitere Infos:
Das Rote Kreuz bittet dringend um Spenden auf das Konto 2.345.000 bei der PSK, BLZ 60000, Kennwort 'Fluthilfe Afrika' oder auf http://spende.roteskreuz.at rund um die Uhr im Internet.

Medienberichte:
life-Radio: 8.000 Menschen verdanken Andreas Hattinger ihr Leben....
der Standard: Zyklon Flavio rückt näher...
Kurier: schlimmste Flut seit 6 Jahren...
OÖnachrichten: Trinkwasser für Flutopfer in Afrika...