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30 Januar 2009

Pressegespräch nach Einsatz in Simbabwe!

Marcus Richter war vor gut einer Woche nach 30 tägigem Einsatz aus Simbabwe zurückgekehrt, wo der Wittener Rotkreuzler als Auslandsdelegierter des Deutschen Roten Kreuzes vor allem in der Trinkwasseraufbereitung und -verteilung eingesetzt war. Heute waren die Vertreter der Wittener Lokalpresse der Einladung zu einem Pressegespräch zum Kreisverband gefolgt. In der knapp einstündigen Veranstaltung gab Marcus einen interessanten Überblick über die Aufgaben, die es in dem von der Cholera heimgesuchten Land für ihn und seine Kameraden aus Deutschland und Österreich zu erfüllen gab. Er skizzierte die Stationen seines Einsatzes, das Wasserwerk von Gweru, das Cholera Behandlungszentrum von Kadoma und die Wasserverteilungsanlagen in der Hauptstadt Harare - die Haupteinsatzbereiche des deutsch-österreichischen Teams. Eine besondere Erfahrung war für ihn die positive und vor allem konstruktive Zusammenarbeit mit den lokalen Rotkreuzmitarbeitern - ein tolles Beispiel für die Vorzüge der weltweiten Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung.

Ruhr Nachrichten Witten....
WAZ Witten...
Quelle: DRK-Witten
Bild: Anne-Kathrin Neumann, RN

10 Januar 2009

Marcus Richter berichtet aus Zimbabwe

Die Arbeit hier in Afrika geht gut voran. In den letzten Wochen haben wir in Gweru, ca. 3 Autostd. südlich von Harare, Tanks zur Wasseraufbereitung in einem Wasserwerk aufgebaut. Das Gesamtvolumen dieser Tanks beträgt ca. 330.000 Lieter also können damit pro tag min. 600.000 L Wasser aufbereitet werden. Gester haben wir einen Voratstank in eine CTC ( Cholera Treatment Centre) aufgebaut um dort die Wasserverorgung sicherzustellen. Die Füllung des Tanks wird von der örlichen Feuerwehr übernommen. Natürlich konnten wir diese arbeiten nur mit der Unterstützung des Zimbabwe Red Cross erledigen.
Quelle: DRK-Witten
Bild: DRK-Witten

18 Dezember 2008

Cholera in Simbabwe: Deutsche Hilfe läuft an - Spendenaufruf

Das DRK sendet heute eine Trinkwasseraufbereitungsanlage nach Simbabwe, um die Cholera dort zu bekämpfen. Die Frachtmaschine vom Typ DC 10 hebt voraussichtlich um 17.30 Uhr ab und landet am Donnerstag, 6.30 Uhr, in Simbabwes Hauptstadt Harare. Die Ladung wiegt 20 Tonnen. Kosten für den dreimonatigen Einsatz, inklusive Personal: 580.000 Euro.

Die Anlage wird von einem sechsköpfigen Team betreut, das zum Teil schon in Simbabwe eingetroffen ist. An Bord des heutigen Fliegers ist Marcus Richter, DRK-Trinkwasserexperte aus Dortmund. Weitere Experten aus Deutschland und Österreich treffen in den nächsten Tagen in Simbabwe ein.

Die Trinkwasseranlage kann täglich bis zu 600.000 Liter Wasser produzieren. Damit können jeden Tag 40.000 Menschen mit sauberem Wasser versorgt werden. Das DRK wird auch sanitäre Anlagen bauen und Hygieneschulungen durchführen. Trinkbares Wasser, saubere Toiletten und Waschplätze sind die effektivsten Mittel, um Cholera einzudämmen.
Quelle: DRK

17 Dezember 2008

Deutesche Rotes Kreuz schickt Helfer nach Simbabwe

In Simbabwe ist eine Cholera-Epidemie ausgebrochen. Ohne zu zögern fliegt Marcus Richter (im Bild bei der WatSan-Excercises "Histria08") am Mittwoch nach Afrika. Es ist der größte Hilfseinsatz des Roten Kreuzes seit dem Tsunami 2004.

Gemeinsam mit drei anderen deutschen Helfern wird sich der 31-Jährige rund sechs Wochen lang um die Trinkwasserversorgung vor Ort kümmern.

„Meine Teilnahme an dem Einsatz ist doch selbstverständlich. Das Bewusstsein, anderen helfen zu wollen, ist einfach in jedem Menschen verankert und ich bin mit diesem Gedanken aufgewachsen“, sagt Richter ganz selbstlos.

In dem Ort Harare wird sich Richter um die Wasserversorgung der Krankenhäuser kümmern. „In Sammelbehältern wird das Wasser chemisch vorbehandelt und dann durch einen Filter gepresst. So bekommt man reines Trinkwasser“, erklärt er.

Durch Überschwemmungen und dem Beginn der Regenzeit fehlt in Teilen Simbabwes sauberes Wassers. Hinzu kommt die mangelhafte, hygienische Versorgung.

Marcus Richter vom Wittener DRK berichtet während seines Aufenthaltes in Afrika in einem Web-Blog über die Geschehnisse.